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Späte Gründüngung mit Winterroggen

Winterrogen
© Niller, Ernst
Winterrogen

September 2006 Eine gute Gründüngung führt dem Boden fast ebensoviel organische Masse zu, wie eine Stallmistdüngung.


Sie erhöht den Humusgehalt, macht den Boden locker, schließt ihn für die Nachfrucht auf und bewahrt die Nährstoffe vor dem Auswaschen. Das Grundwasser wird nicht belastet.

Zur späten Aussaat im September auf freigewordenen Gemüsebeeten empfiehlt sich vor allem der Winterroggen. Für 10 m² Beetfläche sind 200 g Saatgut ausreichend. Die Körner werden breitwürfig gestreut, mit einem Krail oder Eisenrechen leicht in den Boden eingearbeitet und zur raschen Keimung kräftig angegossen. Innerhalb von wenigen Tagen setzt die Keimung ein und bald ist das Erdreich mit einer grünen Pflanzendecke überzogen.

Ihre Einarbeitung erfolgt im November. Auf sandigen und sehr humosen Böden kann der Roggen auch bis zum Frühjahr auf den Beeten stehen bleiben und wird erst vor der Bestellung von Spätpflanzungen eingegraben.

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Gründüngung, Winterroggen
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