Inhalt
Ihre Sucheingabe:

Sie befinden sich hier: Pflanzen > Ziergarten > Archiv (2002 - 2005) > 2006 > Im Namen der Rose

Im Namen der Rose − 5 Regeln, die Rosenliebhaber im Sommer befolgen sollten

August 2006  


nach oben1. Rosen genießen Wasser

Im Sommer müssen Rosen nicht unbedingt öfter gegossen werden als sonst. Anstatt häufig zu gießen, sollte aber ausgiebig und durchdringend gegossen werden, damit das Wasser tief in den Boden eindringen kann. Durch oberflächliches Gießen bildet die Rose ihre Wurzeln sonst dicht unter der Erdoberfläche, was sie besonders empfindlich gegen Trockenheit macht.

nach oben2. Im Sommer nicht Düngen

Auch wenn die Nährstoffversorgung durch Dünger für die Gesundheit der Rose unverzichtbar ist – ab Juli sollten Rosen nicht mehr gedüngt werden. Sind die leckeren Nährstoffe durch den abgetragenen Dünger nicht mehr ganz so einfach verfügbar, muss die Rose sich auf der Suche nach Nährstoffen etwas mehr anstrengen. Dann streckt sie im Spätsommer ihre Wurzeln tief in die Erde und bildet feste Triebe, die ihr später helfen, gut zu überwintern.

nach oben3. Königinnen brauchen besonderen Schutz

Bei guter Pflege gehören Rosen zu den Kulturen, die weit bis in den Herbst hinein blühen – gerade bei sonnigen Bedingungen und gleichzeitig ausreichender Bodenfeuchte. Da die typischen Rosenkrankheiten leider zu jeder Witterung auftreten können, brauchen Rosen auch im Sommer ganz besonderen Schutz. Für Rosenliebhaber ist es daher unerlässlich, ihre Zöglinge regelmäßig auf Krankheiten und Schädlingsbefall zu untersuchen.

oben: Echter Mehltau; rechts: Spinnmilbe; unten: Blattlaus
oben: Echter Mehltau; rechts: Spinnmilbe; unten: Blattlaus

nach oben4. Das A und O ist Vorbeugen

Im trocken-warmen Sommerklima wird die Rose oft von Echtem Mehltau befallen. Bereits die aus den Knospen herauswachsenden Triebe und Blätter sind dabei schon mit einem weißlichen Belag überzogen. Mit der Zeit nehmen sie eine bräunliche Farbe an, verkümmern und fallen ab.

Bei feucht-warmen Verhältnissen hingegen muss die Rose vor Rost und Sternrußtau geschützt werden. Ein starker Schnitt im Frühjahr macht die Rose gegen beide Pilzkrankheiten bereits wesentlich widerstandsfähiger. Spätestens ab Befallsbeginn sollten die rosigen Schönheiten jedoch mit einem Spritzmittel wie z. B. Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol behandelt werden. Wer ganz sicher sein will, dass seine Lieblinge jederzeit allen Gefahren trotzen können, sollte das Mittel am besten vorbeugend einsetzen.

nach oben5. Die Erzfeinde der Rose sind stets präsent

Auch Schädlinge, die sich an der Gesundheit der Rose zu schaffen machen, sind das ganze Jahr über vorhanden. Grundsätzlich zählen Blattläuse und Rosenzikaden zu den immerwährenden Feinden der Rose.

Bei trocken-warmer Witterung, wie im August, sägen bevorzugt Spinnmilben am Thron der Blumenkönigin. Auf den Blättern erscheinen dann kleine, weißlich-gelbe Aufhellungen. Mit zunehmendem Befall rücken die pünktchenförmigen Saugstellen aneinander, sodass die gesamte Blattfläche weiß-grau bis bronzefarbig wird. Die Blätter werden mit feinstem Gespinst überzogen. Auf der Blattunterseite sind gelblich bis orangefarbene Eier und kleine Milben zu finden. Bei Befall können die Sträucher der Rose exakt mit Schädlingsfrei Neem oder Schädlingsfrei Naturen von Celaflor behandelt werden.

Unsere Rosen – Ein falscher Platz macht Rosen krank
'Mirato', eine robuste, reich blühende Beetrose.
Mehr Freude an Rosen
ADR-Rose 'Novalis' (von Kordes)
Rosenpflanzung im Herbst

Schlagworte dieser Seite:

Blattlaus, Echter Mehltau, Rose, Rosenzikade, Rost, Spinnmilbe, Sternrußtau

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (0)

Ihr Kommentar


Datenschutz | Impressum | Kontakt
Die Website enthält Bilder von www.pixelio.de

Familienheim und Garten Verlagsgesellschaft mbH

Copyright

Familienheim und Garten
Verlagsgesellschaft mbH
Bonn, 2019

Entwicklung/Realisierung

MultimedaConcept, Bonn
Kennedyalle 17, 53175 Bonn
office@mmcm.de
www.mmcm.de