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Mulchen beim Freilandpaprika

Mai 2006 Mulchen – darunter versteht man eine Bodenbedeckung. Sie kann durch organische Substanzen (teilweise mit deren oberflächlicher Einarbeitung) aber auch durch schwarze bzw. farbige Folien, Vliese oder Papier erfolgen.


Diese Kulturmaßnahme erhält und verbessert die physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften (z. B. Nährstoffanreicherung, Mikroorganismen, Gare) des Bodens. Gleichzeitig werden der Unkrautwuchs und die Wasserverdunstung gehemmt. Alles das wirkt sich in der Regel positiv auf die Pflanzenentwicklung aus.

Das gilt auch für den Paprika. Sein Anbau im Freiland ist in vielen Gegenden Deutschlands nicht unproblematisch, die Erträge meistens gering. Ein Mulchversuch in der LVG Heidelberg (WILHELM*) mit sieben Sorten und den in der Grafik aufgeführten Varianten brachte mittlere Ertragssteigerungen von rund 75 und 100 %. Dabei schnitt die Bedeckung mit schwarzem Vlies besser ab. Die Nachahmung im eigenen Garten erscheint lohnend.

Mulchergebnisse beim Freiland-Paprika
© Titze, Winfried
Mulchergebnisse beim Freiland-Paprika




*Versuche im deutschen Gartenbau/Gemüse 1991

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Mulchen, Paprika
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