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Gemüse – was ist das eigentlich?

April 2006 Gemüse – dieser Begriff stammt aus dem Sprachschatz unserer Vorfahren und bedeutet Pflanzen und Pflanzenteile, "aus denen Mus hergestellt wird".


Der Brockhaus 2004 (CD) zum Beispiel erläutert ihn kurz so: "Sammelbegriff für frische krautige Pflanzen beziehungsweise Teile von ihnen, die als Nahrungs- und Würzmittel zur Ergänzung der energieliefernden Nahrung dienen …".

Eine anschaulichere, detailliertere Darstellung aber ist die: "Alle nicht zum Obst oder zum Getreide zählenden pflanzlichen Produkte gärtnerischer oder landwirtschaftlicher Erzeugung, gleichgültig ob Blätter, Knospen, Wurzeln, Knollen, Zwiebeln, Stengel, Sprosse, Blüten, Früchte, Samen oder Pilze, die als Ganzheit, also ohne Entzug wesentlicher Bestandteile (Zucker aus Zuckerrüben, Öl aus Ölfrüchten usw.) entweder roh, gekocht, konserviert oder sonstwie zubereitet direkt der menschlichen Nahrung dienen, sind 'Gemüse'" (Schuphan 1948).

Die abgebildete "Superpflanze" (nach Geissler und Baumann 1982; etwas verändert) versucht mit Phantasie dieser Definition gerecht zu werden und zeigt dem Freizeitgärtner auf einen Blick, was von der Vielzahl der Gemüsearten jeweils nutzbar ist bzw. was er bisher "während der Saison" geerntet hat oder noch ernten will.

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