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Erfahrungen aus der Bereisung 2005

August 2005 Liebe Siedlerinnen und Siedler, die Bereisung im Bundeswettbewerb 2005 "Die besten Eigenheim-Siedlungen" ist abgeschlossen.


Ich hatte das Glück, als Mitglied der Bewertungskommission interessante Siedlungen, schöne Häuser, viel Gemeinschaftssinn und vor allem vielfältig gestaltete Gartenanlagen sehen zu dürfen. Neben Ideen für Vorträge oder Gartengestaltungen zeigten die Rundgänge aber auch so manches Beratungspotential, welches im Rahmen dieser Artikelserie in der nächsten Zeit an Sie herangetragen werden soll.

© Martin Breidbach
Ein Thema, welches schon häufig in "Familienheim und Garten" behandelt wurde, möchte ich heute ansprechen. Es ist, wie die Abbildung zeigt, der offene, nicht bewachsene Boden. Ob ein gemulchter oder mit Pflanzen abgedeckter Boden schöner aussieht, ist Geschmackssache. Zweifelsohne sind die Vorteile für die Pflanzen, für die Tierwelt im Boden und auch für Sie als Gartennutzer und -pfleger erheblich. Dies sind z. B. die längere Feuchtigkeit im Boden, die Erhaltung des Bodengefüges oder auch die Unterdrückung der "Unkräuter".

Als Mulchmaterialien sind im Ziergarten Rindenmulch oder Schnittholz-Schredder geeignet. Die Stärke sollte zwischen 3 und 5 cm liegen und muss – je nach Verrottungsgrad – jährlich neu aufgefüllt werden.

Kissenastern während der Blüte
© Martin Breidbach
Kissenastern während der Blüte
Als Alternative im Ziergarten ist die Bepflanzung mit bodendeckenden Rosen oder mit Stauden möglich. Während man bei Rosen und hohen Solitärstauden wie Rittersporn die Zwischenräume gerne mit Mulch abdeckt, können niedrige Stauden und Bodendecker so dicht (je nach Gattung 6 bis 9 Pflanzen/m2) gepflanzt werden, dass spätestens im dritten Standjahr die Fläche geschlossen ist. Alle geeigneten Stauden aufzuzeigen würde den Rahmen sprengen, beispielhaft seien hier für niedrige Stauden (bis 50 cm) Kissenastern, Mädchenauge oder Katzenminze genannt. Mögliche bodendeckende Stauden wären z. B. Waldsteinien, niedrige Glockenblumen oder Storchenschnabel.

Neben den oben genannten Vorteilen bieten diese Pflanzen noch einen weiteren Reiz: richtig angelegt einen ständig an anderer Stelle blühenden Teppich, der nicht nur Ihr Auge, sondern auch so manches Nutzinsekt erfreuen wird.

Nutzen Sie also die vielen Möglichkeiten der Bodenbedeckung. Der Garten wird es Ihnen danken!

Ihr Bundesgartenfachberater
Martin Breidbach

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Schlagworte dieser Seite:

Bundeswettbewerb, Mulchen, Mulchmaterial, Staude

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