Inhalt
Ihre Sucheingabe:

Sie befinden sich hier: Pflanzen > Ziergarten > Archiv (2002 - 2005) > 2005 > Sukkulente Gewächse im Garten

Sukkulente Gewächse im Garten

Juli 2005 Viel Sonne und Wärme sind das Lebenselixier bestimmter Gewächse, die man sukkulent oder xeromorph nennt. Sie vertragen große Trockenheit, weil sie in fleischig-saftig verdickten Organen Wasser speichern können, in Blättern, Stämmen oder Wurzeln. Die wichtigsten Sukkulenten für den Garten sind Donnerwurz, winterharte Kakteen, Fetthennearten und Bitterwurz.


nach obenDonnerwurzpflanzen

Dach-, Donnerwurz – Sempervivum (versch.)
© Jaehner
Dach-, Donnerwurz – Sempervivum (versch.)
Sempervivum, ähneln Kakteen so, dass mancher sie dafür hält. Tatsächlich sind es Dickblattgewächse. Als Wasserspeicher dienen die Blätter. Stark ausgeprägte Rosettenformen mit teils übereinanderliegenden Blättern mit verkleinerten Blattflächen halten Wasserverluste gering. Die Blätter haben zusätzlich eine verdickte Oberhaut mit wachsartigem Überzug. Donnerwurzpflanzen warten mit fast zahllosen Arten, Sorten, Hybriden auf – eine Fundgrube für Fans dieser interessanten Pflanzen, zumal man viele von ihnen auf wenig Platz unterbringen kann. Besonders hübsch sind jene Arten, die nicht nur mit Form und Farbe der Rosetten, sondern zusätzlich mit Blüten erfreuen.

nach obenFeigenkakteen

Es gibt unter den sukkulenten Pflanzen für den Garten tatsächlich richtige Kakteen, und zwar im hiesigen Klima größtenteils Feigenkakteen, botanisch Opuntia. Sie bilden die für sie typischen rundlichen oder ovalen, scheibenförmigen Glieder und bringen große rote, rosa, weiße oder gelbe Blüten hervor. Der ärgste Feind dieser so ungewöhnlich erscheinenden Pflanzen ist hier keinesfalls Kälte. Man muss vielmehr darauf achten, dass die Erde leicht und durchlässig genug ist und zuviel Regen vor Beginn und nach Ende des Winters ausreichend von ihnen ferngehalten wird. Darum stehen sie gut vor Hausmauern mit Dachüberständen.

nach obenSukkulente Fetthennen

Fetthenne
© Jaehner
Fetthenne
Sedumarten haben ebenfalls dickfleischige Blätter, bilden jedoch keine Rosetten, sondern dichtbeblätterte Triebe. Manche wachsen fast rasenförmig, andere 50 bis 60 cm hoch. Fetthennepflanzen sind wie Donnerwurz ausgesprochen genügsam. Sonne und durchlässiger Boden sind den meisten das Wichtigste. Außerdem lieben sie es warm und trocken.

nach obenBitterwurz

Lewisie
© Heribert von Esebeck
Lewisie
Bitterwurzpflanzen oder Lewisien bilden fleischige Rosetten mit roten, orangefarbenen, weißen oder gelben Blüten. Wer sich für sie interessiert, achte darauf, dass die Pflanzen auf absolute Winterhärte selektiert sind und nicht im Gewächshaus vermehrt wurden. Abgehärteten Exemplaren dürften Winternässe und Kälte nicht schaden, wogegen Sommernässe, kombiniert mit großer Hitze ihnen eher zusetzt. Gegebenenfalls nimmt man Lewisien nach der Blüte aus der Erde und pflanzt im September/Oktober wieder ein oder überwintert die getopften Pflanzen in kühlem Gewächshaus oder ähnlich.

Dachwurz
Pflanzen
Anpassungsfähigkeiten der Pflanzen an den Standorten
Ideenbuch Stadtgarten, Der schnelle Weg zum grünen Paradies, avBUCH/ CADMOS
Haus | Garten | Leben
Bücher im März 2014
Lebende Steine in Blüte
Pflanzen
Pflanzenformen und ihre Entwicklungszeit

Schlagworte dieser Seite:

Bitterwurz, Donnerwurz, Feigenkaktus, Fetthenne, Kaktus, Sukkulente

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (0)

Ihr Kommentar


Datenschutz | Impressum | Kontakt
Die Website enthält Bilder von www.pixelio.de

Familienheim und Garten Verlagsgesellschaft mbH

Copyright

Familienheim und Garten
Verlagsgesellschaft mbH
Bonn, 2020

Entwicklung/Realisierung

MultimedaConcept, Bonn
Kennedyalle 17, 53175 Bonn
office@mmcm.de
www.mmcm.de