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Das Kleingewächshaus im Mai

Mai 2005 Nach den letzten Frühgemüseernten steht jetzt die Neubestellung des Gewächshauses mit Tomaten, Gurken, Paprika und Auberginen an. Sie lassen sich bei sorgfältiger Pflege trotz ihrer unterschiedlichen Wachstumsbedingungen zusammen im Haus kultivieren.


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Ist ausreichend Platz vorhanden können Rettiche auch satzweise im Abstand von 20 × 20 cm über den ganzen Sommer angebaut werden (z. B. die Sorte 'Neckarruhm').

Besonders gut gedeihen im Gewächshaus Basilikumpflanzen; sie lieben Wärme und bringen reichlich Nachschub für die Küche. Alle anderen Gemüsearten wie z. B. Zucchini gedeihen im Freien ohne besonderen Schutz.

Auch noch im Mai ist mit Kaltlufteinbrüchen mit Frostgraden zu rechnen. Vor allem im Folienhaus oder einfach gedeckten Glasgewächshaus liegen in diesen kritischen Nächten die Gewächshaustemperaturen kaum höher als im Freien. Gefährdet sind vor allem Gurken aber auch Tomaten, Paprika und Auberginen. Bereits aufgeleitete Pflanzen kann man mit einem Vlies einhüllen; notfalls genügt auch Zeitungspapier.

nach obenFachgerechte Tomatenbestellung

Ihre frühe und langanhaltende Ernte sowie ihr hoher gesundheitlicher Wert macht die Gewächshaustomate zur beliebtesten Gemüseart. Hinzu kommt, dass ihre Früchte kaum von der gefürchteten Kraut- und Braunfäule heimgesucht werden.

Die tiefwurzelnden Pflanzen verlangen vor der Bestellung neben einer tiefgründigen Bodenbearbeitung eine organische Düngergabe in Form von gut verrottetem Rindermist sowie 50 g Hornmehl oder 50 g Guano je Quadratmeter. Mit Einschränkung kann anstelle von Rinderdung auch Kompost eingebracht werden. Erst mit Beginn der Fruchtausbildung sind weitere Nährstoffgaben erforderlich. Überdüngte Tomaten reifen später und sind erkenntlich an schopfartigen Gipfeltrieben mit eingerollten Blättern.

Damit sich die Pflanzen gut entwickeln können, ist in der Reihe ein Abstand von 45 bis 50 cm einzuhalten; auf einen Quadratmeter sollten etwa 2,5 bis 3 Pflanzen zu stehen kommen.

Falls sich die Aufleitung an Schnüren nicht bewerkstelligen lässt, bieten sich gerippte, sehr stabile und dauerhafte Betonstahlstangen mit einem Durchmesser von 12 bis 14 mm und einer Länge von gut 2 m zur Befestigung an. Diese müssen bis zu 50 cm tief in den Boden gesteckt werden. Im allgemeinen rechnet man bei eintriebiger Aufleitung mit sieben bis acht Fruchttrauben.

Halten Sie beizeiten Ausschau nach braun- oder samtfleckenresistenten Tomatensorten! Diese Pilzkrankheit tritt nur im Gewächshaus auf und befällt die Blätter; sie verfärben sich und vertrocknen. Die Früchte bleiben klein und der Ertrag wird sehr geschmälert. Vergessen Sie nicht ein oder zwei Cocktailtomatenpflanzen unterzubringen, möglichst in Türnähe. Naschkatzen werden es Ihnen lohnen.

Gemüsepaprika- und Auberginensorten werden, soweit es die Bodenbearbeitung und Nährstoffversorgung betrifft, wie Tomaten behandelt. Unterschiedlich ist jedoch die Pflanzweite. Bei Paprika beträgt sie 50 × 40 cm, bei Auberginen 60 × 50 cm. An jeder Auberginenpflanze belässt man nur drei Haupttriebe mit jeweils drei Fruchtansätzen.

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Aubergine, Basilikum, Gewächshaus, Paprika, Rettich, Tomate

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