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Wilde Rauke

Wilde Rauke
© Titze
Die Wilde Rauke ist im Gegensatz zur Öl- bzw. Salatrauke fein gefiedert und eine mehrjährige Pflanze.

April 2005 Bekannter ist sie unter dem Namen Rucola (Diplotaxis tenuifolia). Ihre fein gefiederten Blätter werden meist kleingeschnitten und roh in Mischsalaten, zuweilen auch pur gegessen.


Im Freiland kann sie von Ende März bis Anfang September ausgesät werden. Dabei stellt sie hohe Ansprüche an das Saatbeet. Es sollte feinkrümelig, gut abgesetzt und bis zum völligen Aufgang der Pflänzchen stets feucht, aber nicht zu nass sein. Die Keimtemperatur sollte etwa 15 bis 20 °C betragen. Gesät wird im Reihenabstand von 15 bis 20 cm, bei Pflanzung auch gleiche Abstände in der Zeile einhalten. Hinsichtlich des Nährstoffbedarfs zählt sie zu den Schwachzehrern und ist mit einer leichten Grunddüngung zufrieden.

Ertragsverlauf bei Rucola
© Titze
Ertragsverlauf bei Rucola
Wie die Darstellung zeigt, geht Rucola im Sommer schnell in Blüte (Ergebnisse der LVG Heidelberg). Um sie hinauszuzögern, muss fortgesetzt jung geerntet werden. Neue Blätter wachsen dann nach. Ältere verlieren schnell an Geschmack. Jede Wachstumsstockung sollte vermieden werden, sie begünstigt die Blütenbildung. Um kontinuierlich ernten zu können werden etwa alle zwei bis drei Wochen Folgesaaten vorgenommen.

Rucola hat einen deutlich besseren und intensiveren Geschmack als ihre mildere "Schwester" Salat- oder Ölrauke (Eruca sativa) mit ihren gebuchteten, etwas an Radieschenlaub erinnernden Blättern.

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Rauke, Rucola
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