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Regenwürmer − Freunde und Helfer

Kotausschüttung in Krümelform. Die eine Hälfte eines versehentlich „durchgeschnittenen“ Regenwurmes „mischt“ nach fünf Wochen immer noch „mit“.
Kotausschüttung in Krümelform. Die eine Hälfte eines versehentlich „durchgeschnittenen“ Regenwurmes „mischt“ nach fünf Wochen immer noch „mit“.

Dezember 2004 Ob den Regenwürmern das Milieu (Mutterboden, gesiebter Kies, gesiebter Ziegelsteingrus in wechselnder Schichtfolge, Kellertemperatur, der pH-Wert sowie die Wasser- und Luftversorgung) in dieser engen Glasvase sehr behagte, vermag ich nicht zu sagen.


Eine ihrer Aktivitäten, nämlich die wühlende Betätigung, ist auf dem Foto (unten) (Aufnahme fünf Wochen später) jedenfalls durch die Vermischung der Substrathorizonte erkennbar (wobei Ziegelsteingrus allerdings nicht so recht ihrem "Geschmack" zu entsprechen scheint). Sie dem Freizeitgärtner vor Augen zu führen, war die eigentliche Absicht dieses kleinen Experiments. Die Tiere graben bzw. bohren sich durch den Boden, vermengen, verschlingen und verdauen ihn und begünstigen dabei das Zustandekommen der Krümelstruktur insofern, als ihre Kotmassen "Bröselform" besitzen und sie diese im Substrat verteilen. Und da sie von organischen Substanzen leben, fördern sie die Humusbildung sowie die Entstehung des Ton-Humuskomplexes, indem diese Stoffe bei der Verdauung miteinander verknüpft werden.

Die Substratschichten zu Beginn des Versuches …
Die Substratschichten zu Beginn des Versuches …
… und deren Vermehrung nach fünf Wochen. Ziegelsteingrus bildet dabei offensichtlich ein wenig zusagendes Hindernis.
… und deren Vermehrung nach fünf Wochen. Ziegelsteingrus bildet dabei offensichtlich ein wenig zusagendes Hindernis.
Ihre hinterlassenen Röhren verbessern gleichzeitig die Belüftung vornehmlich schwerer Böden. Regenwürmer leben vorzugsweise in Erden, in denen reichlich organische Substanz anfällt und die nicht zu sauer sind. Es sind nützliche Lebewesen. Sie zählen zu den Freunden und Helfern des Gemüsegärtners, auch wenn vorwiegend eine Art (Lumbricus terrestris) in Einzelfällen die Pflanzenwurzeln schädigt oder zarte oberirdische Pflanzenteile in den Boden hineinzieht. 100 bis 500 Stück/m2 sollen bei uns im Mittel einen Quadratmeter Bodenfläche besiedeln. Hier in der Vase waren es vier (etwa 470/m2), die auf der obersten Schicht ausgesetzt wurden.

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