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Fäden…

November 2004 Kein Irrtum. Sie kauften Buschbohnensaatgut einer oder mehrerer Sorte(n) ohne Fäden ('XY' o. F.) – das hiesige aktuelle Sortiment dürfte kaum eine andere kennen – und fanden dann zeitweise doch zum Teil Hülsen auf dem Teller, denen eben diese unerwünschten Fasern anhafteten und die das leckere Mahl ein wenig trübten (das Auge isst bekanntlich mit).


Fäden bei Bohnen
© Titze
Fäden bei Bohnen
Also: Vom Lieferanten "behupst"? Nein! Bei Krug u. a. (2002‌) liest man über diese Gemüseart: "… Fädigkeit ist sortenbedingt und temperaturabhängig, bei einigen Sorten werden nur unter hohen Temperaturen Fäden gebildet." Und in einem niederländischen Sammelwerk etwas eingehender: "Bei sehr trockenen und warmen Witterungsbedingungen während der Hülsenentwicklung tritt im allgemeinen eine starke Neigung zur Fadenbildung auf."

Rückschauend entsprach der Sommer 2003 großenteils genau dem, was in beiden Literaturquellen als Ursache dieses Symptoms angesehen wird.

Salat am Abend geerntet enthält weniger Nitrat.
Erntesegen im Gemüsegarten
Gemüse ernten im Hochbeet.
Bioaktive Inhaltsstoffe
'Purple Teepee' – eine blaue Buschbohnensorte
Blaue Bohnen

Schlagworte dieser Seite:

Buschbohne, Fadenbildung, Fädigkeit

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