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Feldsalatpflanzung nicht zu übertreffen

September 2004 Im unbeheizten Gewächshaus wird Feldsalat zwischen Mitte und Ende September ausgesät. Das Problem, dass um diese Zeit einige Sommerkulturen, voran Tomaten und Paprika, oft noch voll im Behang sind und der Saat im Wege stehen, lässt sich durch eine 4 bis 6 Wochen spätere Pflanzung des Feldsalates – bei gleichem Saattermin – lösen.


Direktgesäter und gepflanzter Feldsalat im Kleingewächshaus.
© Niller
Direktgesäter und gepflanzter Feldsalat im Kleingewächshaus.
Feldsalatpflanzenanzucht in einer Multitopfplatte: Die Pflanzenzahl reicht für 1 m<sup>2</sup> Anbaufläche.
© Niller
Feldsalatpflanzenanzucht in einer Multitopfplatte: Die Pflanzenzahl reicht für 1 m2 Anbaufläche.
Die Anzucht erfolgt am besten in etwa 50 × 30 cm großen Multitopfplatten mit je 96 Töpfen – oder in anderen gleich großen Anzuchtplatten; eine Platte ist ausreichend für 1 m2 Pflanzfläche. In jeden Topf werden etwa 7 bis 9 Samen gelegt, mit etwas Erde bedeckt und an einer geschützten Stelle am Haus, im Frühbeet oder Gewächshaus aufgestellt. Die Dauer der Anzucht beträgt je nach Temperatur 4 bis 6 Wochen. Die Sämlinge pflanzt man dann im Abstand von 10 × 10 cm aus, wobei ein Drittel des Topfballens aus dem Boden ragen sollte.

Vorteile der Pflanzung
  • deutlich reduzierte Pilzanfälligkeit
  • zügiges Wachstum
  • 15 bis 20 % höherer Ertrag
  • wesentlich einfachere Ernte

Eine Düngung vor dem Anbau ist nicht erforderlich. Feldsalat kann die oft nicht unbeträchtlichen Nährstoffreste der Vorkulturen noch voll ausnützen.

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