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Wer Gründüngung sät…

Juli 2004 …wird oftmals Schnecken ernten. So lässt sich bedauerlicherweise spötteln, wenn man hört, was Biologen vom Harper Adams University College Shropshire (England) in Versuchen herausgefunden haben.


Demonstrationsanbau von Gründüngungs-Pflanzenarten. Vorne rechts: Klee, Gras.
© Titze
Demonstrationsanbau von Gründüngungs-Pflanzenarten. Vorne rechts: Klee, Gras.
Ackerschnecken der Gattung Deroceras (Genetzte Ackerschnecke, Graue Ackerschnecke) fressen am liebsten Schmetterlingsblütler, darunter Lupinen, Weißen Klee und als besondere Lieblingsspeise Roten Klee. Der Klee oder seine Verwandten neben Gemüsebeeten ausgesät, locken die Schnecken an. Dort konzentriert, dürften sie dann allerdings auch durch ausgelegtes Schneckenkorn oder eingesenkte "Bierschänken" besonders zahlreich ins Jenseits befördert werden können. Bekannt ist ja, dass der Anbau von Gründüngungspflanzen nicht nur Vorteile bietet. Bei ihrer Einordnung in den Anbauplan – insbesondere der überwinternden Arten – gilt die Schneckenzunahme als erwiesen.

Desgleichen zeigen beispielsweise die Förderung des Nematodenbefalls bei mehrmaligem Phaceliaanbau und Ertragsbeeinträchtigungen von Erbsen und Bohnen nach zu viel Leguminosen-(Schmetterlingsblütler-)arten bzw. die Kultur von Kohlgewächsen, Rettich und Radieschen nach Kreuzblütlern in die (zu umgehende!) Richtung.

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Bohne, Dünger, Düngung, Erbsen, Gründüngung, Kohl, Kohlgewächse, Nematoden, Radieschen, Rettich, Schnecken, düngen
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