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Radieschen so oder so

Die erste Radieschenernte aus dem unbeheizten Gewächshaus.
© Niller
Die erste Radieschenernte aus dem unbeheizten Gewächshaus.

Juli 2004 Die Radieschenkultur ist anspruchsvoller als allgemein vermutet wird. Misserfolge sind keine Seltenheit. Feste, knackige, zarte und gesunde Exemplare verlangen sehr viel Sorgfalt beim Anbau.


Am besten entwickeln sie sich auf leichten, humosen und durchlässigen Böden. Je schwerer er ist, desto mehr muss für die Bodenverbesserung getan werden. Man kommt nicht umhin vor der Bestellung reichlich Kompost und Sand einzuarbeiten.

Zu geringer Standraum lässt die Pflanzen in die Höhe wachsen ohne Knollen zu entwickeln.
© Niller
Zu geringer Standraum lässt die Pflanzen in die Höhe wachsen ohne Knollen zu entwickeln.

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Radieschen benötigen ausreichend Platz. Stehen die Pflanzen zu eng, wachsen sie aus Lichtmangel in die Höhe ohne Knollen zu bilden. Frühe Sorten wie zum Beispiel 'Topsi', 'Cyros', 'Neckarperle' u. a. im Gewächshaus, Frühbeet und Freiland erhalten einen Reihenabstand von 10 cm, in der Reihe nicht unter 8 cm. Die laubreichen Sommersorten wie 'Parat', 'Sora', 'Riesenbutter' u. a. bedürfen eine Reihenentfernung von 12 cm.

Auf eine Düngergabe wie zum Beispiel 50 g Guano, 70 g Hornoska Spezial bzw. Engelharts Gartendünger oder 30 g Nitrophoska perfekt sollte nicht verzichtet werden. Steht guter Kompost zur Verfügung, kann die Düngergabe unterlassen werden.

Die Radieschen sind, vor allem zur Zeit der Knollenentwicklung, dankbar für eine gleichmäßige Bodenfeuchte. Andauernde Nässe ist jedoch Gift für die Pflanzen und fördert das Auftreten von Pilzkrankheiten im Laub- und Wurzelbereich.

Da das Wachstum sehr schnell verläuft, immer nur wenige Reihen anbauen. Es ist besser Folgesaaten im Abstand von etwa 14 Tagen auszubringen.

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Freiland, Frühbeet, Gewächshaus, Radieschen

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