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Bewässerung beim Spargel – ein Versuchsergebnis

Juni 2004 Sowohl Bleich- als auch Grünspargel benötigen für ihre optimale Entwicklung während der Vegetationszeit ausreichend Wasser. Das gilt namentlich im Zeitraum Ende Juni bis Mitte September, in dem die Hauptmenge an Reservestoffen für die nächstjährige Ernte gebildet wird.


Spargel
© Titze
In einem niederländischen Versuch mit der Sorte 'Thielim' sind in den drei Jahren 1997 bis 1999 jedes Mal unterschiedliche Mengen an Zusatzbewässerung (s. Werte in Klammern) zum Bleichspargel verabreicht und auf ihre Ertragsauswirkungen geprüft worden. Im Vergleich standen die Versuchsreihen "0 mm" (= ohne Zusatzberegnung), "287 mm" (= 105 + 48 + 134 als Tropfenbewässerung) und "300 mm" (= 135 + 66 + 99 über die Regenleitung). Die Versuchsparzellen bestanden aus einem humosen, schwach lehmigen Sandboden. Das Ergebnis ist aus der graphischen Darstellung ersichtlich.

nach obenDie Quintessenz

Ohne Beregnung wurde in den Jahren 1997 bis 2000 mehr geerntet als mit zusätzlichen Wassergaben.

Die Begründung

Eine tiefwurzelnde Pflanze wie der Spargel braucht auf Böden, die von Natur aus eine gewisse Wassermenge festhalten können, meistens nicht extra bewässert zu werden. Nur auf sehr leichten Standorten, die kaum über ein solches Festhaltevermögen verfügen, lohnt es sich, zusätzlich zu gießen. (G+F v. 29. Sept. 2000).

Die Erträge wurden bei mittleren jährlichen Niederschlagsmengen von etwa 730 bis 750 mm erzielt und sind sicher annähernd z. B. auf Schleswig-Holstein, die Regionen um Hamburg, Münster, Kleve oder München übertragbar. Es ist fraglich, ob sie auch für die Gegenden beispielsweise um Bamberg, Berlin, Bremen, Dresden, Erfurt, Frankfurt/M, Geisenheim, Hannover, Quedlinburg und Stuttgart mit Regensummen zwischen 510 und 660 mm gelten.

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