Inhalt
Ihre Sucheingabe:

Sie befinden sich hier: Pflanzen > Gemüse > Archiv (2003 - 2005) > 2004 > Für und wider – Mischkulturen
← vorheriger BeitragKnoblauchblüten ausbrechen?
nächster Beitrag → Der Kürbis boomt

Für und wider – Mischkulturen

Mai 2004 Bei dieser Anbaumethode ahmt man das Wachstum der freien Natur nach und versucht, diese auf Gemüsekulturen zu übertragen. Wenn auch nicht wissenschaftlich erhärtet, können sich die Gemüsepflanzen je nach Anbaukombination gegenseitig günstig oder nachteilig beeinflussen, was auf ihre Duft- und Wurzelausscheidungen, Wurzelrückstände, unterschiedliche Durchwurzelungstiefen und dergleichen zurückzuführen ist.


Sorgfältig gepflegtes Mischkulturbeet mit verschiedenen Frühgemüsearten.
© Niller
Sorgfältig gepflegtes Mischkulturbeet mit verschiedenen Frühgemüsearten.
Zwiebeln und Möhren vertragen sich gut.
© Niller
Zwiebeln und Möhren vertragen sich gut.
Bei entsprechender Planung lassen sich mit Mischkulturen auf kleinstem Raum optimale Erträge erzielen und Krankheiten und Schädlinge im Zaum halten. Von Vorteil ist auch, dass die Beete über die ganze Vegetationszeit bewachsen sind, was sich auf die Gare des Bodens günstig auswirkt, die Wildkräuter unterdrückt und somit die Bodenfruchtbarkeit erhöht.

Es darf jedoch nicht verhehlt werden, dass Mischkulturen zu den schwierigsten Anbaumethoden im Gemüsegarten zählen. Misserfolge sind meist auf eine Unkenntnis der Bedürfnisse der einzelnen Gemüsearten zurückzuführen und nur mit guten gärtnerischen Kenntnissen zu umgehen. Wesentlich ist vor allem die Einhaltung entsprechender Saat- und Pflanzabstände. Besondere Sorgfalt verlangen auch Bodenpflege und Bodenbearbeitung. Schwere, zur Verkrustung neigende Böden sind erst nach reichlichen Humusgaben für den Mischkulturanbau geeignet. Trotzdem sollte man sich im Hinblick auf seine Vorteile mit dem Mischkulturanbau befreunden und eigene Erfahrungen sammeln.

← vorheriger BeitragKnoblauchblüten ausbrechen?
nächster Beitrag → Der Kürbis boomt
Einflussfaktoren auf die Bodenfruchtbarkeit
Bodenfruchtbarkeit oder die "alte Kraft"
Bodenbearbeitung und Düngung (Teil 1)
Vor der Pflanzung von Tomaten wird bei der Bodenbearbeitung zugleich verrottetet Rinderdung eingegraben.
Bodenfruchtbarkeit im Gewächshaus erhalten

Schlagworte dieser Seite:

Bodenfruchtbarkeit, Bodengare, Mischkultur

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (0)

Ihr Kommentar


Datenschutz | Impressum | Kontakt
Die Website enthält Bilder von www.pixelio.de

Familienheim und Garten Verlagsgesellschaft mbH

Copyright

Familienheim und Garten
Verlagsgesellschaft mbH
Bonn, 2019

Entwicklung/Realisierung

MultimedaConcept, Bonn
Kennedyalle 17, 53175 Bonn
office@mmcm.de
www.mmcm.de