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Salbei in vielen Variationen

April 2004 Ein Gang durch eine gut sortierte Staudengärtnerei zeigt erst die Vielfalt der Salbeiarten für den Garten auf. Neben den bekannten einjährigen Sommerblumen sind es vor allem die hübschen staudigen Vertreter. Sie alle zählen zur großen Familie der Lippenblütler (Labiatae). Eine weitere Gemeinsamkeit ist ihr Reichtum an ätherischen Ölen.


Blühender Gartensalbei
© Niller
Blühender Gartensalbei
Keinesfalls sollte auf dem Kräuterbeet der Garten- oder Edelsalbei (Salvia officinalis) fehlen. Seit Jahrhunderten wird er bei uns als Heil- und Gewürzpflanze angebaut.

Der stark verzweigte Halbstrauch erreicht eine Höhe von etwa 60 cm, neigt aber nach einigen Jahren zum Verholzen. Werden im Frühjahr die Triebe um ein Drittel eingekürzt und die Pflanze mit reichlich Kompost versorgt, treibt sie wieder gut aus und bildet einen mächtigen Busch. Von älteren Sträuchern lassen sich leicht Absenker gewinnen; auch eine Teilung des Wurzelstockes ist im Frühjahr möglich.

Für den Haushalt genügen ein bis zwei Pflanzen, die einen sonnigen Platz erhalten sollten. An den Boden stellt Salbei keine besonderen Ansprüche, liebt aber eher trockenes, durchlässiges und kalkhaltiges Land.

Geerntet werden die jungen und zarten Blätter, welche auch getrocknet werden können. Über Winter wird die Pflanze vor greller Wintersonne und Auswintern mit etwas Reisig geschützt.

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Edelsalbei, Gartensalbei, Salbei
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