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Eissalat der Shootingstar

Quelle: ZMP
Quelle: ZMP

März 2004 Eissalat, auch Eisberg-, Krachsalat, ist mittlerweile der Favorit auf deutschen Märkten (siehe Grafik). In unseren Gärten bundesweit auch? Jedenfalls hat er eine steile Karriere hinter sich.


Noch 1956 wurde in dem Buch "Gemüsesorten" (KAMPE, BASSE u. a.) erst eine einzige genannt: 'Laibacher Eis'. In deren Beschreibung heißt es: "… als Krachsalat ist ihre Verbreitung örtlich begrenzt (Alpenvorland) … im Ausland, besonders in einigen Gebieten Österreichs (Grazer Krauthäuptel) und in den USA (Great Lakes) spielt dieser Typ eine bedeutende Rolle."

Auch 1964 noch wird sie als allein zugelassene Sorte erwähnt. 1997 zählt die Liste des Bundessortenamtes dagegen schon achtundzwanzig Freiland- und sieben Züchtungen für den Unterglasanbau. Heute sind es sicher noch mehr.

Je nach genetischer Veranlagung sind einzelne von ihnen für den Folien-, Früh-, Frühsommer-, Sommer- oder Herbstanbau geeignet. Bevorzugt wird der Eissalat vornehmlich von Personen unter fünfzig Jahren.

nach obenButter- und Eissalat

Eissalat
© Titze
Eissalat
Unterschieden wird beim Kopfsalat zwischen dem Butter(kopf)salat mit zarten, weichen und dem Eissalat mit festen, knackigen Blättern.

Eissalat ist 2 bis 3 Wochen später erntereif, schosst langsamer als Buttersalat und ist haltbarer. Benötigt der letztgenannte etwa 30 × 25 bis 30 cm Standfläche, dann braucht der Krachsalat 30 × 35 cm, um sich gut entwickeln zu können.

Interessiert an den vorgestellten Sorten?

Sie erhalten sie im Handel sowie im Versandhandel wie z. B. Amazon.de. Die orange-markierten Sorten führen Sie direkt zur Fundstelle bei Amazon.de.
Viel Spaß beim Gärtnern!

nach obenBatavia-Salat

Eine Mittelstellung zwischen beiden Typen nimmt die Sortengruppe des Batavia-Salats (Sorten zum Beispiel 'Leny', 'Cherokee', 'Doree de Printemps') ein. Sie liegt hinsichtlich der Blattkonsistenz zwischen den oben genannten Typen, zeigt zum Teil weniger ausgeprägte Köpfe, ist etwas weicher im hellgrünen bis rötlichen Blatt, aber trotzdem noch knackig.

Je nach Sorte kann sie ebenso vom Frühjahr bis zum Spätsommer gepflanzt werden. Die Entwicklungsdauer entspricht ungefähr derjenigen des Buttersalats.

Im Land der "feinen Küche", – Frankreich, hat auch Bataviasalat mit 40 % den Kopfsalat ( = 35 %; inklusive Eissalat?) auf den Märkten überflügelt.

Der „Blick durch die Lupe“ zeigt eine geflügelte und mehrere ungeflügelte Blattläuse. Eine Kontrolle und ggf. Bekämpfung muss bei nicht resistenten Pflanzen rechtzeitig erfolgen.
Läuseresistenter Salat
Gartengedanken: Aus dem eigenen Garten
Der große Erntesegen

Schlagworte dieser Seite:

Bataviasalat, Butterkopfsalat, Buttersalat, Eissalat, Kopfsalat, Krachsalat

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