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Grünkohl

Dezember 2003 Grünkohl, außerordentlich gesund, gilt zwar als echtes Wintergemüse, das sortenabhängig "vor Ort" bis zu minus 15 °C verträgt, doch nachdem er im Herbst den Höchstertrag erreicht hat, nimmt die Blattmasse langsam wieder ab.


Mit einem eleganten Schwung dokumentiert die rote Trendlinie den Zuwachs und die Abnahme der nutzbaren Grünmasse.
Mit einem eleganten Schwung dokumentiert die rote Trendlinie den Zuwachs und die Abnahme der nutzbaren Grünmasse.
Das offenbart die Grafik1) beispielhaft an der Sorte 'Darkibor', einer Züchtung, die für den Herbst- und Winteranbau ausgewiesen ist und eine mittlere bis gute Frosthärte besitzt. Zurückzuführen ist das auf die wachsende Anzahl gelber, zum Verbrauch unerwünschter Blätter, die dann alsbald abfallen. Sie ist Folge des natürlichen Alterungsprozesses und der abnehmenden Lichtintensität in dieser Jahreszeit, wird verschiedentlich aber auch durch Nährstoffmangel verursacht oder verstärkt (Einschränkung z. B. durch rechtzeitige Kopfdüngung mit 30 bis 40 g/m2 Nitrophoska perfekt).

Grün- und nicht „Gelb“-Kohl ist das Ziel des Anbaues.
© Titze
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Weil dieser Ablauf obendrein sortenunterschiedlich ist, sind Sorten zu bevorzugen, die nicht so schnell zum Vergilben und Abwerfen des unteren Laubes tendieren. ('Darkibor' zeigt lt. BSA-Sortenliste 1995 eine geringe bis mittlere Neigung zum Gelbwerden, ebenso 'Frosty', 'Kobolt', 'Niedriger grüner krauser', 'Westländer halbhoher' u. a.).

Grünkohl sollte geerntet werden, wenn die Blätter noch relativ jung, grün und frisch sind und wenn niedrige Temperaturen auch über "Null" (es muss also nicht immer Frost sein, selbst wenn er erwünscht ist) eine längere Zeit einwirkten. Letztere erhöhen den Zuckergehalt und steigern dadurch den typischen Geschmack.


1) Daten nach WEIER "Versuche im deutschen Gartenbau 1992"

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