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Einmal Stockrosen immer Stockrosen

© Opitz

August 2003 Jetzt machen sie wieder mit ihren großen, bunten und leuchtenden Blüten auf sich aufmerksam und lassen prächtige Gartenpartien entstehen. Die Farbpalette ihrer Blüten ist weit gefächert. Sie reicht von Weiß über Gelb und Rosa bis zu einem sehr dunklen, samtigen Rot. Es gibt sie auch in gefüllt blühenden Sorten.


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Die 200 bis 250 cm hoch werdende Stockrose passt besonders gut vor Hausmauern und Zäune, aber auch auf die Blumenrabatte, wo ihr wegen der Größe der hintere Bereich zugewiesen wird. Stockrosen (Alcea) gehören zu den Malvengewächsen (Malvaceae) und haben bei uns im gemäßigten Europa und Asien ihre Heimat.

Sie verlangen einen nährstoffreichen Gartenboden und gedeihen am besten auf sonnigen Standorten. Die Stauden sind zweijährig, bei nicht allzu harten Wintern überdauern sie auch mehrere Jahre. Wer im Mai/Juli ausgesät hat, verpflanzt die Jungpflanzen im Spätherbst oder zeitigem Frühjahr auf einen Abstand von etwa 60 bis 80 cm. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die senkrecht nach unten gehende Hauptwurzel nicht beschädigt wird. Jungpflanzen zum Umsetzen in andere Gartenbereiche lassen sich in der Regel auch im Spätherbst und im Frühjahr im Umkreis von blühenden Pflanzen finden. Darüber hinaus bieten die Staudengärtnereien Jungpflanzen auch in Töpfen an.

Ein besonderer Blickpunkt im Garten - die Stockrosen. Ihre leuchtenden Blüten werden gern von Bienen und Hummeln besucht.
© Opitz
Ein besonderer Blickpunkt im Garten - die Stockrosen. Ihre leuchtenden Blüten werden gern von Bienen und Hummeln besucht.
Größere Wurzelstöcke kann man auch im Spätherbst – in weniger milden Lagen besser im Frühjahr – durch Teilung vermehren. Zwei Düngergaben im folgenden Jahr (z. B. Blaukorn) im Mai und Juli sorgen für kräftige und reichblühende Pflanzen. Da die Stockrose langsam von unten nach oben aufblüht, hält der Blütenflor lange an. Dies hat zur Folge, dass im unteren Bereich die Samen schon nahezu fertig ausgebildet sind, bis oben die letzte Knospe aufgeblüht ist. Wird der Blütenstengel nicht zu früh abgeschnitten, so säen sich die einfach blühenden von selbst aus – Motto: einmal Stockrosen immer Stockrosen.

Bild 1: Karotten ernten
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