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Pelargonien vermehren durch Stecklinge

Pelargonie
© Neumann
Pelargonie

August 2003 Erfahrene Siedlerfreunde wissen, im August geschnittene Pelargonienstecklinge wurzeln bei richtiger Pflege willig.


Die hierzu erforderlichen Sprossspitzen sind mit scharfem Messer nach ihrem dritten oder vierten Blatt etwa 3 mm unterhalb der Blattspreite von den Pflanzen zu trennen. Das unterste Blatt, auch Schuppen unterm Blattstielansatz und eventuell vorhandene Blütenstände, sind zu entfernen.

Vor dem Einpflanzen möchten die Stecklinge in einem kühlen Raum etwas trocknen. Hierbei entstehender Wundverschluss fördert Kallusbildung, hält Fäulnisbakterien ab. Vor dem Stecken in mit sandigem Erdgemisch gefüllten kleinen Kulturgefäßen in Bewurzelungspulver getaucht, heil und geschützt plaziert, mäßig feucht gehalten, bewurzeln sich die Stecklinge bei Bodentemperaturen um 20 °C willig.

Die so gewonnenen Jungpflanzen sind hell, luftig und kühl (6 bis 8 °C) zu überwintern. Unsere Pflegemaßnahmen, dazu gehört auch mäßige Bodenfeuchte, sind so zu gestalten, dass die Pelargonien im Verlauf ihrer winterlichen Vegetationsruhe weder verhärten noch vergeilen oder gar faulen.

Anfang März in Zehner-Töpfe umgepflanzt, bei 12 bis 15 °C sonnig und luftig gehalten, entwickeln sich die Pflanzen zügig und vor ihrem Wechsel in Balkonkästen oder Pflanzschalen (nach Mitte Mai) mit ersten Blütenständen.

Am sonnigen Standort, bedarfsgerecht mit Gießwasser versorgt, dem man bis Ende August in jeder zweiten Woche einmal Flüssigdünger zusetzt, währt deren üppiger Flor viele Monate. Bevor erste Fröste ins Land ziehen, erhalten die Pflanzen ihr helles, kühles, wie auch luftiges Winterquartier.

Aussaaten von Saatgut eigener Ernte oder aus dem Angebot der Fachmärkte, können Anfang Februar erfolgen. Die aufgelaufenen Sämlinge sind bald zu pikieren, später zu topfen. Hell, auch luftig gehalten, entwickeln sich die Jungpflanzen zügig. Gemeinsam mit den durch Steckling vermehrten Pelargonien erhalten selbige ihre vorbestimmten Plätze.

Aus Samen gezogene Jungpflanzen erweisen sich oft frohwüchsiger und üppig blühender als solche aus Stecklingsvermehrung. Andererseits bietet jedoch Stecklingsvermehrung den Vorteil, uns hinsichtlich ihrer Blütenfarbe besonders ansprechende Pflanzen sortenecht zu vermehren.

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