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Wassermenge bei Kleingewächshaustomaten

August 2003 Ob die unten gezeigten Versuchsergebnisse aus einem unbeheizten Folienhaus (Tomatenkultur von Anfang April bis Anfang Oktober) der Staatsschule für Gartenbau, Stuttgart-Hohenheim 100%ig ("1:1") auf Ihr Kleingewächshaus zu übertragen sind, vermag ich nicht zu sagen.


Mit zunehmenden Wassermengen stieg der mittlere Ertrag der drei geprüften Sorten von 14,9 auf 17,5 kg/m<sup>2</sup> an, das durchschnittliche Fruchtgewicht erhöhte sich von rd. 79 über 86 auf 90 Gramm.
Mit zunehmenden Wassermengen stieg der mittlere Ertrag der drei geprüften Sorten von 14,9 auf 17,5 kg/m2 an, das durchschnittliche Fruchtgewicht erhöhte sich von rd. 79 über 86 auf 90 g.
Rechnet man von den unterschiedlichen Wassergaben (3 - 4 - 5 l je Quadratmeter) auf die Einzelgewächse (Standweiten 50 × 60 cm) um, dann ergeben sich 0,9 - 1,2 - 1,5 Liter/Pflanze/Tag.
© Titze
Rechnet man von den unterschiedlichen Wassergaben (3 - 4 - 5 l je Quadratmeter) auf die Einzelgewächse (Standweiten 50 × 60 cm) um, dann ergeben sich 0,9 - 1,2 - 1,5 l/Pflanze/Tag.
Möglicherweise sind deren beider Einflussgrößen (Parameter) auf den "Wasserumsatz" der Pflanzen etwas zu ungleich. Gleichwohl bieten die Daten Anhaltspunkte. Denn den Freizeitgärtner sollte schon interessieren, welchen Durst Tomaten so an den Tag legen. Rechnet man nämlich von den unterschiedlichen Wassergaben (3 − 4 − 5 l je Quadratmeter) auf die Einzelgewächse (Standweiten 50 × 60 cm) um, dann ergeben sich 0,9 – 1,2 – 1,5 l/Pflanze/Tag und – wie die Grafik zeigt – mit zunehmendem Wasserangebot ansteigende Durchschnittserträge (ebenso Fruchtgrößen).

Und in dem Kommentar zu den Resultaten heißt es: "Aus den im Versuch gemessenen Tensiometerwerten (Boden-Feuchtigkeitsmesser) ergibt sich, dass in Perioden mit starker Einstrahlung im Juli und August eine Wassermenge von 1,5 Liter/Pflanze/Tag nicht ausreichend ist, vielmehr sollten in dieser Zeit mindestens 2,0 bis 2,5 l/Pflanze/Tag gegeben werden. In strahlungsarmen Perioden muss die Wassermenge entsprechend reduziert werden."

2,0 bis 2,5 l/Pflanze wären rd. 6,7 bis 8,3 l/m2 – eine ganz schöne Menge, nicht wahr? Hätten Sie das gedacht? Deshalb sollten Sie bei entsprechender Witterung mit dem Gießen bei Tomaten im Kleingewächshaus nicht so zimperlich sein. Und wer z. B. nur alle drei Tage bewässert, muss die Mengen entsprechend erhöhen.

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