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Anbau von Stachelbeeren im Garten

Stachelbeeren
© Kali und Salz
Stachelbeeren

März 2000 Gegenüber anderen anspruchsvollen Kulturen (Äpfel, Steinobst, Erdbeeren) sind Stachelbeeren pflegeleicht; die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten sind für den Hobbygärtner fast unentbehrlich. Da sie auch in Bezug auf die Anbautechnik gegenüber anderem Strauchbeerenobst kaum Abweichungen zeigen, geht es in den anschließenden Betrachtungen vorwiegend um die Sortenfragen.


Über 200 Sorten sind seit Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden. Legt man strenge Prüfmaßstäbe an, bleibt für unsere Zwecke bestenfalls eine Handvoll übrig. Verlangt werden von den betreffenden Sorten hauptsächlich:
  1. Großfrüchtigkeit
  2. regelmäßige Erträge
  3. geringe Anfälligkeit für pilzliche Erkrankungen
  4. leichte Ernte der Sträucher und Stämmchen

Das Sortiment lässt sich in rot-, grün- und gelbfrüchtige Varianten aufteilen. Im Anschluss werden empfehlenswerte Sorten aus jeder Farbgruppe vorgestellt:

'Rote Preisbeere' stammt aus England, wird seit Ende des vorigen Jahrhunderts in Deutschland kultiviert. Reift spät (etwa drei Wochen nach Hönings Früheste) und folgernd, daher ideal für Frischgenuss. Früchte dunkelrot, eiförmig, ohne Behaarung. Bedornung schwach, deshalb gut zu ernten. Nicht sehr ertragssicher.

'Rote Triumpfbeere', aus England stammend. Reifezeit spät. Früchte mittelgroß, bei Reife dunkelrosafarbig, stark behaart. Geschmack süßsäuerlich, gute Pflückbarkeit; Durchpflücken empfehlenswert, anderenfalls Platzen der Früchte. Anfällig für Mehltau, dagegen weniger für Blattfallkrankheit. Die Erträge sind hoch und regelmäßig, deshalb beste Sorte für die Verwertung.

'Weiße Neckartal', deutsche Sorte, seit 1942 verbreitet. Reift früh (acht Tage nach Hönings Früheste), Früchte gelblichgrün, mittelgroß, Behaarung mittelstark, sehr wohlschmeckend, aber bei Vollreife leicht platzend. Erträge gut und regelmäßig. Anfällig für Mehltau, allerdings wenig für Blattfallkrankheit.

'Weiße Volltragende' stammt aus England. Reift spät (fünfzehn Tage nach Hönings Früheste). Früchte rund breitelliptisch, weißgrün, Sonnenseite rötlichbraun punktiert. Hohe Erträge, wenig anfällig für Blattfallkrankheit, mittelstarker Mehltaubefall.

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Viel Spaß beim Gärtnern!
'Invicta' und 'Reflamba' sind mehltauresistent, mittelfrüh- bis spätreifend, großfrüchtig, aromatisch, gut pflückbar. Die glattschaligen Früchte sind vielseitig verwendbar.

'Hönings Früheste' stammt aus Deutschland. Reift Ende Juni/Anfang Juli. Früchte elliptisch, gelblichgrün, sonnenseits bräunliche Punkte, wenig behaart, sehr gut zum Frischgenuss geeignet. Pflanze wächst dicht, behindert deshalb die Ernte, wenn kein regelmäßiger Schnitt erfolgt. Ertrag mittelmäßig, häufig unsicher. Trotz Holzfrostempfindlichkeit ist die Sorte wegen ihrer frühen Reifezeit im Garten beliebt.

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Auch bei Stachelbeeren kann ein guter, langanhaltender Erfolg erzielt werden.
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Schlagworte dieser Seite:

Hönings Früheste, Invicta, Reflamba, Rote Preisbeere, Rote Triumpfbeere, Stachelbeere, Weiße Neckartal, Weiße Volltragende

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