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Die Konkurrenz ist bedrohlich

Die Beseitigung der Unkrautkonkurrenz durch Jäten würde sich hier ertraglich enorm positiv auswirken (Möhrenbeet) und das Hacken „setzte noch eins drauf“ (rechts unten).
© Titze
Die Beseitigung der Unkrautkonkurrenz durch Jäten würde sich hier ertraglich enorm positiv auswirken (Möhrenbeet) und das Hacken „setzte noch eins drauf“ (rechts unten).

Mai 2003  


Ältere Versuchsergebnisse, aber warum sollte man sie sich zum rechten Termin nicht noch einmal bildhaft vergegenwärtigen? In den 1950er Jahren nahm der Bodenkundler Professor Penningsfeld, Weihenstephan, die Wirkung der oberflächlichen Bodenlockerung während der Wachstumszeit näher "unter die Lupe". Auf Parzellen, die jedes Mal zum Herbst umgegraben worden waren, wurden sechs Jahre lang dieselben 10 Gemüsearten bei folgender Versuchsanordnung auf ihre Ertragsleistung hin verglichen:

1. Boden ungehackt, ungejätet
2. Boden ungehackt, Unkraut gejätet
3. Boden regelmäßig gehackt.

Die Grafik zeigt das Ergebnis (Mittelwerte): Zahlenmäßiger Beleg der alten Gärtnerregel "Gemüse will groß gehackt werden!". Dennoch: Den Hauptertragszuwachs brachte bereits die Ausschaltung der Unkrautkonkurrenz durch das Jäten (mit dem ja zumeist ebenfalls eine gewisse Oberflächenlockerung des Bodens einhergeht). Das Hacken "setzte" diesem überzeugenden Ergebnis freilich "noch eins drauf"! In dem Vergleich reagierten Sellerie, Buschbohnen, Kopfsalat, Möhren und Spinat besonders positiv auf die Versuchsvariante 3.

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