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Petersilienaussaat im Sommer

August 2002 Petersilie, ob gekraust oder mit glatten Blättern, ist in der Küche zu keiner Jahreszeit entbehrlich; dies zeigt sich erst, wenn im Garten die Pflanzen nicht gedeihen wollen und keine Ernte anfällt.


Späte Petersiliensaaten werden von der „Petersilienkrankheit“ nicht befallen.
Späte Petersiliensaaten werden von der „Petersilienkrankheit“ nicht befallen.
Die Klagen bei früher Aussaat sind oft nicht unbegründet. Verschiedene Bodenpilze, tierische Schädlinge wie Blatt- und Wurzelläuse, Gemüsefliegenbefall, Nematoden, Staunässe, Bodenverdichtung sowie Nichteinhaltung des Fruchtwechsels sind oft die Ursachen der sogenannten "Petersilienkrankheit".

Wo die Petersilie bei Frühjahrsaussaat schlecht gedeiht, empfiehlt sich eine zweite Aussaat jetzt im Juli bis etwa Anfang August. Der Vorteil der späten Saat besteht in den höheren Bodentemperaturen, die den Keimprozess merklich verkürzen. Voraussetzung ist allerdings eine gleichbleibende Bodenfeuchtigkeit sowie eine Saattiefe von 3 cm. In dieser Tiefe ist das Saatgut dem häufigen Wechsel zwischen Trockenheit und Feuchtigkeit weitaus weniger ausgesetzt.

Für die Aussaat wird ein durchlässiges, humusreiches Beet gewählt, das auch im Halbschatten liegen kann. Außer reifem Kompost wird keinerlei Dünger eingebracht. Vorteilhaft ist die Beigabe von Radieskörnern zur frühzeitigen Markierung der Reihen. Sommeraussaaten lassen sich auch gut direkt in Schalen oder Töpfen anziehen. Die Gefäße holt man im Spätherbst ins Haus und stellt sie möglichst hell und mäßig warm zur Weiterkultur auf.

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Petersilie, Petersilienkrankheit
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