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Schnittknoblauchernte den ganzen Sommer über

Juli 2002 Der Schnittknoblauch (bot. Allium tuberosum), lange Zeit eine Rarität, ist mittlerweile zu einem beliebten Gewürzkraut in vielen Gärten geworden. Er vereinigt mit seinem hohen Gehalt an Vitamin C und ätherischen Ölen in sich die Vorzüge des Knoblauchs, allerdings mit dem Vorteil, dass sein Aroma nicht aufdringlich wirkt und sich bald verflüchtigt.


Schnittlauchknoblauch als Gewürzpflanze mit laufend ausgebrochenen Blütentrieben...
© Niller
Schnittlauchknoblauch als Gewürzpflanze mit laufend ausgebrochenen Blütentrieben...
...und als Zierpflanze
© Niller
...und als Zierpflanze
Das absolut winterharte Zwiebelgewächs kann mehrere Jahre an Ort und Stelle verbleiben. Um während der gesamten Wachstumszeit seine schmalen, abgeflachten Blätter ernten zu können, kommt man nicht umhin dem hohen Wasser- und Nährstoffbedarf Rechnung zu tragen. Bei Nichtbeachtung treibt er schlecht aus, vergilbt und trocknet ein, wie dies häufig beim Schnittlauch der Fall ist. Wichtig ist auch, dass die wie Pfeilspitzen aussehenden Blütentriebe laufend ausgebrochen werden.

Es lohnt sich mehrere Pflanzen im Frühjahr zu setzen, um einigen davon die Blüten zu belassen, die außerordentlich dekorativ wirken. Ältere Stöcke können entweder im Spätsommer oder im Frühjahr nach dem Austrieb geteilt und neu ausgepflanzt werden. Dadurch spart man sich die Aussaat bzw. den Zukauf von Jungpflanzen.

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