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Das 1×1 des Gehölzschnitts

September 2020 Für gesundes Wachstum braucht Gehölz ab und zu einen Schnitt: Wann die beste Zeit dafür ist, darüber streiten sich die Experten. Wir erklären Ihnen, welche Vorteile ein Sommer- oder Winterschnitt mit sich bringt, worauf Sie achten müssen und welche Arten von Sägen es gibt.


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nach obenSommer oder Winter?

Wann Sie Ihre Gehölze schneiden, hängt davon ab, welches Ziel Sie haben. Bei einem Sommerschnitt bildet der Strauch mehr Blüten, da er versucht, die Größe seiner Wurzeln und sein Astwerk im Gleichgewicht zu halten. Hat das Gewächs weniger Äste, hat es mehr Energie für die Blütenbildung. Je früher die Pflanze zurückgeschnitten wird, desto eher bilden sich neue Knospen an den verbliebenen Trieben. Außerdem hilft der Stoffwechsel des Baumes dabei, die Schnittwunden besser zu heilen.

Mit einem Winterschnitt zielt man hingegen auf das Wachstum des Baumes oder Strauches ab. Denn wenn die Wurzeln weniger Äste versorgen müssen, bleiben mehr Nährstoffe übrig, die die Wurzeln für sich selbst verwenden können. Die Folge: besseres Wachstum. Wichtig ist dabei, dass Sie sich einen frostfreien Tag aussuchen. Denn bei Frost könnte das Holz splittern. Die entstandenen Verletzungen sind eine willkommene Brutstätte für Schädlinge und eine zusätzliche Belastung für Bäume und Sträucher.

Die Gardena Gartensäge 300 P sorgt mit ihrem gebogenen Sägeblatt für kraftsparendes Arbeiten. Der Räumhaken am vorderen Teil des Sägeblattes erleichtert das Herausziehen abgesägter Äste. Mit dem Gardena Teleskopstiel können auch Äste in großer Höhe sauber abgetrennt werden.
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Die Gardena Gartensäge 300 P sorgt mit ihrem gebogenen Sägeblatt für kraftsparendes Arbeiten. Der Räumhaken am vorderen Teil des Sägeblattes erleichtert das Herausziehen abgesägter Äste. Mit dem Gardena Teleskopstiel können auch Äste in großer Höhe sauber abgetrennt werden.

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Der richtige Zeitpunkt für den Schnitt hängt aber auch von der Pflanzenart ab. Sommerblüher und Zwergsträucher sollten im Frühjahr geschnitten werden. Seien Sie dabei nicht zu zaghaft: Bei den Sommerblühern, wie zum Beispiel Sommerflieder oder Hortensien, lassen Sie von jedem Trieb nur einen kurzen Stummel mit maximal zwei Knospen stehen. Die Zwerg sträucher wie Lavendel oder Sommerheide können Sie bis auf eine gute Handbreite über dem Boden einkürzen. Je kürzer die alten Triebe werden, desto prächtiger blühen die Pflanzen im Sommer.

Frühjahrsblüher wie Forsythien oder Heckenkirsche sollten Sie auf keinen Fall im Winter schneiden, da die Knospenbildung zu diesem Zeitpunkt bereits eingesetzt hat. Ein Rückschnitt reicht hier alle drei Jahre nach der Blüte aus. Dabei entfernen Sie die ältesten Triebe, damit junge Triebe genügend Nährstoffe für das Wachstum haben. Bäume werden idealerweise im Spätherbst (Oktober, November) oder im Frühjahr (März, April) zurückgeschnitten, abhängig davon, ob Sie die Blütenbildung oder das Wachstum fördern möchten. Die meisten Steinobst-Sorten hingegen werden im Sommer oder Spätsommer geschnitten, denn der Schnitt wirkt sich positiv auf das Wachstum des Baumes und den Fruchtertrag aus.

nach oben5 Tipps für den schnitt

  1. „Erst sägen, dann schneiden.“ Dies gilt vor allem für Bäume und sehr stämmige Sträucher. In der Regel wird mehr als die Hälfte der Schneidarbeit mit der Säge erledigt, denn alte und stärkere Äste werden zuerst herausgesägt. Die „Feinarbeit“ erfolgt anschließend mit der Baumschere.
  2. Der richtige Zeitpunkt des Schnitts hängt von der Art der Pflanze ab. Achten Sie also darauf, welches Gehölz Sie vor sich haben, bevor Sie drauflosschneiden.
  3. Apropos darauflosschneiden: Verschaffen Sie sich vor dem Kürzen der Äste einen Überblick über das ganze Gehölz. Kreuzen sich Äste oder wachsen sie übereinander, sollten diese entfernt werden, denn sie behindern sich gegenseitig in ihrem Wachstum. Grundsätzlich sollte durch den Schnitt der Charakter des Gewächses zum Ausdruck kommen.
  4. Das richtige Werkzeug für den Gehölzschnitt sollte eine glatte Schnittfläche erzeugen, damit der Baum nicht zu stark verletzt wird und die Schnittwunde gut verheilen kann.
  5. Das Sägeblatt sollte sauber und trocken gehalten werden, damit die Sägewirkung nicht verloren geht. Nach der Benutzung säubern Sie das Sägeblatt am besten mit Olivenöl – es löst Harz auf und ist eine umweltfreundliche Methode, die das Material der Säge nicht angreift. Trocknen Sie sie anschließend gut und lagern Sie die Säge an einem trockenen Platz.


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Schlagworte dieser Seite:

Gartengerät, Gehölzschnitt, Holzschnitt, Sommerschnitt, Säge, Winterschnitt

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