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Auf in die Welt der Schmetterlinge

Juni 2020


nach obenDer Schwalbenschwanz schmeckt mit den Beinen

Der Schwalbenschwanz gehört zu den schönsten europäischen Tagfaltern. Wenn Frau Schwalbenschwanz fühlt, dass es Zeit ist, ihre Eier abzulegen, muss sie sich dafür einen geeigneten Ort suchen. Genau wie eine Menschenmutter will sie dabei nur das Beste für ihre Kinder. Die Larven, die aus den Eiern schlüpfen, lieben saftige Blätter, und nicht jeder Baum oder Strauch schmeckt ihnen gleich gut. Also muss Frau Mama vorschmecken. Dazu trippelt sie auf den Blättern herum und kann mit speziellen Sinneshaaren an ihren Füßen, die „Sensillen“ genannt werden, gut sieben verschiedene Stoffe erschmecken. Mit dem feinen Sinnesorgan kann sie sogar einschätzen, wie alt eine Pflanze ist oder ob sie nicht gesund ist. Das ist wichtig, denn wenn die Larven bald schlüpfen, muss die Pflanze noch leben, damit die Jungtiere genug Nahrung bekommen. Stirbt die Pflanze ab, bevor die Larven fressen können, war die ganze Mühe umsonst.

Hmmm, köstliche Pflanze!
© Louize Perdieus, Carl Hanser Verlag
Hmmm, köstliche Pflanze!
Der Schwalbenschwanz trinkt mit dem Rüssel.
© Louize Perdieus, Carl Hanser Verlag
Der Schwalbenschwanz trinkt mit dem Rüssel.

Mit seinen besonderen Füßen kann ein Schmetterling auch bestimmen, aus welcher Richtung der Wind kommt. Bevor er in die Luft steigt, streckt er ein Bein hoch, um herauszufinden, ob er leicht aufsteigen kann.

Zum Schmecken benutzt der Schwalbenschwanz also die Füße. Zum Trinken hat er aber einen Rüssel (lateinisch proboscis). Beim Fliegen liegt der der Rüssel in einer Spirale vorne am Kopf. Aber sobald der Schmetterling auf einer leckeren Blüte landet, rollt er seinen langen Rüssel zu einer Röhre aus. Damit kann er Nektar aus einer Blüte saugen oder den Saft verfaulender Früchte aufschlürfen.

Die NAJU (Naturschutzjugend im Nabu) setzt sich mit Aktionen für ihren Schutz ein. Apollo 19 heißt das Projekt.
© Julia Friese (NAJU)
Die NAJU (Naturschutzjugend im Nabu) setzt sich mit Aktionen für ihren Schutz ein. Apollo 19 heißt das Projekt.

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Hast du schonmal von Waldbrettspiel, Großem Ochsenauge oder Kleinem Fuchs gehört? Dies sind nur drei von rund 3.700 Schmetterlingsarten, die allein bei uns in Deutschland leben. Viele von ihnen stehen auf der Roten Liste gefährdeter Tiere. Die NAJU (Naturschutzjugend im Nabu) setzt sich mit Aktionen für ihren Schutz ein. Apollo 19 heißt das Projekt.

Großes Ochsenauge
© Julia Friese (NAJU)
Großes Ochsenauge
Waldbrettspiel
© Wolfgan Düring (NAJU)
Waldbrettspiel
Kleiner Fuchs
© Wolfgan Düring (NAJU)
Kleiner Fuchs

Mehr Infos unter www.najuversum.de/apollo19

Wühlfried vom Untergrund
© Lentner/FuG

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© Louize Perdieus, Carl Hanser Verlag
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illustriert von Louize Perdieus
aus dem Niederländischen von Stefanie Ochel
312 Seiten, Klappenbroschur, 22 Euro
Carl Hanser Verlag, ISBN 978-3-446-26436-6

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Buch-Tipp, Kleiner Fuchs, Ochsenauge, Rüssel, Schmetterling, Schwalbenschwanz, Wühlfried vom Untergrund
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