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Natürlich einrichten mit Holz / Seite 2

Januar 2020


nach obenVollholz, Massivholz und Furnier

Nicht jedes Holzmöbelstück darf sich mit dem Etikett Massivholz schmücken. Sondern nur die, die durchgängig aus Massivholz hergestellt sind – Ausnahmen dürfen lediglich bei Rückwänden und Schubladenböden gemacht werden.

Fortlaufende Maserung und Funktionalität wird bei Auszügen beachtet.
© Voglauer
Fortlaufende Maserung und Funktionalität wird bei Auszügen beachtet.
Bei Massivholzmöbeln lassen sich die Stirnholzseiten gut erkennen.
© IPM/Voglauer
Bei Massivholzmöbeln lassen sich die Stirnholzseiten gut erkennen.

Unter Massivholz versteht man Holzplatten, die aus drei Schichten kreuzverleimter Holzlamellen der gleichen Holzart bestehen. Die dafür benötigten Lamellen werden im Sägewerk aus getrocknetem Holz herausgetrennt und zugeschnitten. In einem weiteren Schritt werden zusammenpassende Holzlamellen mit Leim und einer Plattenpresse zu einer Leimholzplatte verbunden. Hochwertige Holzmöbel bestehen meist aus solchen weiterverarbeiteten Leimholzplatten. Man erkennt diese Holzprodukte am Namenszusatz „massiv“, etwa „massiver Eichenholztisch“. Besonderes Qualitätsmerkmal sind gezinkte, geschlitzte oder gezapfte Verbindungen der einzelnen Holzelemente, die bei Vollholzmöbeln ebenfalls aus dem natürlichen Rohstoff bestehen.

© Allnatura
Massivholzmöbel ohne Griffmulden
© IPM/Thielemeyer
Massivholzmöbel ohne Griffmulden

nach obenVollholzmöbel neu gedacht

Vollholz ist eine sehr puristische Erscheinungsform des Werkstoffs und wird in der Regel aus einem Baumstamm herausgearbeitet. Dabei belässt man das Holz in seiner natürlichen, gewachsenen Struktur und verändert es nicht maschinell. Vollholzmöbel sind sehr robust und überzeugen durch ein natürliches, unbearbeitetes Erscheinungsbild. Ein relativ neuer Vollholz-Wohntrend sind Hocker und Bänke, die aus unbearbeiteten Baumstämmen mit Rinde gefertigt und nach Belieben überzogen werden.

nach obenUnd was ist Furnier?

Furnier ist das dünnste Massivholz der Welt und kann vielfältig eingesetzt werden.
© Initiative Furnier + Natur e.V./Sarah Maier Collection
Furnier ist das dünnste Massivholz der Welt und kann vielfältig eingesetzt werden.
Im Industrial Chic darf das Metall nicht fehlen.
© Team 7
Im Industrial Chic darf das Metall nicht fehlen.

Eine weitere Erscheinungsform von Holz ist das sogenannte Furnier. Furnierblätter, die rund 0,45 bis 6 mm dick sind, werden auf ein Trägermaterial wie Spanplatte, MDF oder Multiplex geleimt und verpresst. So erhalten die Möbel eine dekorative Echtholz-Oberfläche. Durch das Zusammenfügen der Furnierblätter entstehen unverwechselbare Holzoberflächen. Die beliebtesten Hölzer im Bereich der Furniere sind Buchenholz, Eiche und Ahorn. Und: Furnierte Möbel machen kostbare Edelhölzer auch in großem Stil bezahlbar.

nach obenHolzmöbel perfekt in Szene setzen

Helles Holz plus Weiß.
© Home 24
Helles Holz plus Weiß.
Das Gute an Holz ist, dass es zu jedem Einrichtungsstil passt. Die klare nordische, hyggelige Einrichtung kommt dabei ganz ohne Materialmix aus, im Industrial Chic darf das Metall nicht fehlen und im Vintage-Zimmer kombiniert man Holz gerne mit Glas. Früher vermied man es, verschiedene Holzarten in einem Zimmer zu kombinieren. Es galt die Regel: Alle Hölzer in einem Raum müssen aus einer Familie stammen. Heute kombiniert man unterschiedliche Holzarten und Möbelstücke gekonnt miteinander, wichtig ist das Gesamtbild. So kann man sich beispielsweise an derselben Farbfamilie orientieren. Eiche und Esche passen dabei sehr gut zueinander, da beide ein bräunliches Farbspektrum aufweisen. Kommt dann als Ruhepol noch Weiß oder Grau ins Spiel, beispielsweise an der Wand oder durch weitere Möbelstücke, sind Sie mit Ihrem Farb- und Holz-Mix auf der sicheren Seite.

Die einfachste Kombi-Lösung heißt: helles Holz plus Weiß. Diesen Look haben die Skandinavier erfunden und er funktioniert immer. Aber Sie dürfen auch mutiger sein: Sattes Rot bringt Temperament mit, Blau eine kühle Brise, Gelb lässt Räume strahlen, und Grün wirkt frühlingshaft. Dunkle Hölzer passen gut zu Schwarz, Grau, Khaki, Sandbraun oder Aubergine.

nach obenMassivholz für die Sinne

Andreas Ruf
© Initiative Pro Massivholz
Andreas Ruf
Die Hersteller von Massivholzmöbeln setzen auf die zeitlose Authentizität des natürlichen Werkstoffs. Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz (IPM), sagt, was ihn an dem Naturmaterial fasziniert.

Andreas Ruf: „Die Ehrlichkeit des Materials. Kein Fake – was wie Holz aussieht, ist auch Holz. Und das kann man mit allen Sinnen erleben. Die Optik; unverwechselbare Naturmerkmale zeigen die Herkunft und strahlen auch in modernem Design Wohnlichkeit aus. Die Haptik, warme Oberflächen und weiche Kanten sind angenehm in der Handhabung. Und mich fasziniert sogar der Geruch. Die Mischung aus Holz und Wachs und Öl rieche ich einfach gerne.“

Noch mehr Infos über Massivholzmöbel finden Sie unter www.pro-massivholz.de.


Fortlaufende Maserung und Funktionalität wird bei Auszügen beachtet.
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Natürlich einrichten mit Holz
Für die Oberflächen gilt: je natürlicher, desto besser.
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Natürlich einrichten mit Holz / Seite 3
Helles Holz plus Weiß.
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Schlagworte dieser Seite:

Einrichtung, Furnier, Holzmöbel, Lifestyle, Massivholz, Vollholzmöbel

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