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Durch die Hecke − Akku oder Muskelkraft? / Seite 2

Januar 2020


nach obenVolle Akku-Power

Größere Hecken manuell zu schneiden, ist zeitaufwändig und mühsam. Da kann sich die Anschaffung einer motorisierten Schere lohnen.

Makita DUH502Z

Makita DUH502Z
© Eckermeier
Makita DUH502Z
Die Makita DUH502Z arbeitet dank des bürstenlosen 18-V-Motors effizient und ausdauernd. Die Drehzahl kann je nach Einsatzbereich in drei Stufen von 2.000 über 3.600 bis 4.400 Umdrehungen oder direkt stufenlos über den Gashebel eingestellt werden. Durch die lange Schnittfläche (50 cm) kommen die Arbeiten gut voran. Auch Äste in einer Stärke von zwei Zentimetern sind kein Problem. Die Beschädigung von dickeren Ästen und den Messern wird durch einen frontalen sowie seitlichen Anstoßschutz verhindert. Wenn das Messer sich doch einmal in der Hecke verfängt und befreit werden muss, hilft eine Taste zum Umkehren der Laufrichtung. Praktisch: Der Handgriff der Akku-Heckenschere lässt sich in fünf Stufen um 180 Grad schwenken. So gehören Verrenkungen beim Heckenstutzen beim Vertikal- oder Diagonalschnitt der Vergangenheit an. Auch alle weiteren Knöpfe sind so platziert, dass sie mit einer Hand gut bedient werden können. Neben Benutzerfreundlichkeit wird auch Sicherheit großgeschrieben: Beim Loslassen des Gashebels stehen die Messer sofort still. Der Akku mit einer Kapazität von 90 Wattstunden ist in nur 45 Minuten wieder vollständig aufgeladen und passt in alle weiteren Akku-Geräte von Makita.

Gardena Comfort Cut LI-18/50

Comfort Cut LI-18/50
© Gardena
Comfort Cut LI-18/50

Für mittelgroße Hecken ist die Gardena-Akku-Heckenschere Comfort Cut LI-18/50 gut geeignet. Ein frontaler Anstoßschutz schützt auch hier andere Äste sowie die Messer beim Schneiden entlang von Gartenmauern. Der Motor ist im Vergleich etwas lauter als der Makita-Motor, dafür befindet er sich aber auch in einer geringeren Preisklasse. Ein umlaufender Handgriff mit Auslösetaste soll auch beim vertikalen Schnitt für eine ergonomische Benutzung sorgen. Der Akku benötigt bei einer Kapazität von 47 Wattstunden circa drei Stunden Ladezeit. Ein kurzes Aufladen und Weiterarbeiten ist damit nicht möglich. Kleinere und mittelgroße Hecken können Sie aber auch mit einer Ladung Energie schneiden.

Worx WG260E

WG260E
© Worx
WG260E

Für leichtgängiges Arbeiten sorgt die Worx-Akku-Heckenschere WG260E. Die sehr leichte Heckenschere ist wie auch das Modell von Gardena aufgrund der begrenzten Akku-Kapazität eher für kleinere Heckenbestände geeignet. Dafür dauert es nur 60 Minuten, bis der Akku wieder aufgeladen ist, und er kann auch für alle weiteren Worx-Geräte verwendet werden. Die Dual-Schnittklingen sorgen für geringe Vibrationen und erleichtern die Schnittarbeiten. Ein Zweihand-Sicherheitsschalter verhindert ungewolltes Starten der Heckenschere und selbstverständlich verfügt die Schere auch über einen schnellen Messerstopp. Im Vergleich ist sie eines der leisesten Geräte.

Ryobi RHT1851R25F

Ryobi RHT1851R25F
© Eckermeier
Ryobi RHT1851R25F

Als einzige Heckenschere auf dem Markt wird die Ryobi-Akku-Heckenschere RHT1851R25F mit einen Schnittgut-Kehrer, dem HedgeSweep, geliefert. Dieser Aufsatz auf dem Messer sammelt feines Schnittgut während der Arbeiten auf, sodass es direkt in die Schubkarre befördert werden kann. Die Heckenschere sammelt aber nicht nur sauber auf, sie schneidet auch ordentlich. Die Klingenqualität und Motorleistungen überzeugen. In puncto Sicherheit schneidet Ryobi gut ab: Wenn man den Gashebel oder den Schaltbügel loslässt, stoppen die Messer sofort. Die Akku-Kapazität von 45 Wattstunden ist eher schwach, vor allem bei einer Ladezeit von zwei Stunden. Da lohnt es sich, für größere Flächen noch einen zweiten Akku zum Auswechseln anzuschaffen.

Alko HT 4055

Alko HT 4055
© Eckermeier
Alko HT 4055

Die Alko-Akku-Heckenschere HT 4055 Energy Flex ist nicht gut ausbalanciert. Dadurch dass Akku und Griffe ganz am Ende sitzen, kippt sie schnell nach hinten weg, wenn Sie sie nicht in die Arbeitsrichtung drücken. Das geht beim langen Heckenschneiden in die Arme. Und bei einer Akku-Kapazität von 144 Wattstunden können Sie sehr lange schneiden. Ausruhen können Sie sich dann in den 90 Minuten Ladezeit. Die Schneidleistung liegt im Marktumfeld weit oben. Ebenso das Schnittergebnis, das sehr sauber ist. Alles in allem bekommen Sie mit der Alko-Akku-Heckenschere HAT 4055 Energy Flex ein sehr ausgewogenes Gerät zum akzeptablen Preis.

Oregon HT255

Oregon HT255
© Eckermeier
Oregon HT255

Die leise Oregon-Akku-Heckenschere HT255 zeichnet sich durch eine enorme Akku-Kapazität von 216 Wattstunden aus. Allerdings müssen Sie, wenn der Akku leer ist, geschlagene vier Stunden warten, bis Sie ihn wieder geladen haben und benutzen können. Weil der Handgriff und der schwere Akku sehr weit hinten an der Oregon sitzen, ist die Balance nicht sehr ausgewogen. Auch die Schneidleistung und die Schnittqualität gehören nicht zu den Spitzenergebnissen im Markt. Ebenso die Motorleistung. Dagegen finden sich Materialqualität und Verarbeitung durchaus im gehobenen Segment wieder, wie auch der Preis.

Stiga SHT 500 AE

Stiga SHT 500
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Stiga SHT 500
Viel Geld verlangt Stiga für seine SHT 500 AE Akku-Heckenschere. Sie bekommen dafür aber auch eine gute Motor- und Schneidleistung. Auch bei der Klingenqualität und dem sauberen Schnitt steht die Stiga SHT 500 AE Akku-Heckenschere gut da. Der schnelle Motorstopp ist für Stiga selbstverständlich. Die Balance ist mit eingesetztem Akku nicht optimal. Da kippt das Gerät nach vorne weg. Auch die Verarbeitung von Gehäuse und Griffen passt nicht so ganz zu einem Spitzengerät mit Spitzenpreis. Die Akku-Kapazität von 96 Wattstunden und die gute Ladezeit von 90 Minuten unterstreichen aber das zufriedenstellende Gesamtbild.

Drehbar: Die Stiga SHT 24 AE

Stiga SHT 24 AE
© Eckermeier
Stiga SHT 24 AE
Der Motor der Stiga-Akku-Heckenschere SHT 24 AE schnurrt mit einer tollen Leistung beständig vor sich hin. Allerdings macht er das sehr laut. Das dröhnt schon mal unangenehm in den Ohren. Vor allem, wenn Sie die Kapazität von 96 Wattstunden voll ausnutzen. Da freuen Sie sich über die 90 Minuten Ladepause. Motor und sehr gute Klingenqualität führen zu einer ausgezeichneten Schneidleistung. Der Schnitt hingegen ist nicht so optimal. Das liegt höchstwahrscheinlich an dem fehlenden Wellenschliff der Klinge. So werden die Äste nicht optimal erfasst und Äste und Zweige reißen. Weil der Griff mit dem Akku weit hinten liegt, ist die Balance zwar nicht ausgewogen, doch der drehbare Handgriff erleichtert das Schneiden über Kopf.


nach obenRichtiger Heckenschnitt

Damit Sie lange Freude mit Ihrer Akku-Heckenschere haben, gilt es einige Dinge zu beachten.

Grundsätzlich darf die Schere nur von Oktober bis Februar verwendet werden, damit Vögel und andere Tiere nicht gestört werden. Generell sollten Sie die Hecke vor dem Schnitt auf Nester und Tiere untersuchen.

Wie auch bei anderen motorisierten Gartengeräten müssen die kommunalen Ruhezeiten eingehalten werden.

Die Häufigkeit des Schnitts hängt vom Pflanzentyp ab: Nicht jede Hecke braucht einen regelmäßigen Schnitt.

Um die Heckenschere nach Gebrauch zu reinigen, werden die Zwischenräume zwischen den Messern am besten mit Druckluft ausgeblasen. Die Schere benötigt kein Haftöl wie beispielsweise eine Kettensäge. Man kann sie aber zur Pflege mit silikonfreiem Multifunktionsspray einsprühen.


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Schlagworte dieser Seite:

Akku-Heckenschere, Hecke, Heckenschere, Heckenschnitt

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