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Gemeinschafts-Häcksler:
Schnitt-Abfälle optimal nutzen / Seite 2

Oktober 2019


Unsere Prüfung war subjektiv, weil wir zum Beispiel bewusst auf eine schalltechnische Untersuchung im Labor verzichtet haben. Wir vertrauten lieber auf unsere Ohren und die der Nachbarn. Und weil wir den Motor nicht zur Kontrolle der Drehzahl auf den Prüfstand stellten, sondern beobachteten, wie er und das Schneidwerkzeug mit unserem Schnittgut zurechtkamen. Nur einmal holten wir dann doch den Zollstock aus der Schublade, um die exakte Prüfast-Dicke zu bestimmen.

nach obenFunktionalität

Ein moderner Schnellläufer ist mit 100 bis 110 Dezibel nur unmerklich lauter als kleine Walzengeräte. Und das gleichmäßige Summen des Benziners bei den beiden Denqbar-Häckslern oder der Messer und des Hammerwerks beim Cramer empfanden unsere Tester nicht als unangenehm. Die Geräte bewegten sich in einem Geräuschrahmen, der so schnell keinen Nachbarn schimpfend an den Gartenzaun lockt.

nach obenSicherheit

Sicherheit ist ein vorrangiges Thema beim Häckseln. Was nutzt das beste Gerät, wenn die eigene Sicherheit nicht gewährleistet ist. Und die fängt bei der persönlichen Ausstattung an. Dazu gehören Arbeitshandschuhe und Schutzbrille sowie festes Schuhwerk.

Standsicherheit und Transporträder
© Eckermeier
Standsicherheit und Transporträder
Einwurfschacht
© Eckermeier
Einwurfschacht
Auswurfschacht
© Eckermeier
Auswurfschacht
Cramer Combi Cut 9600
© Eckermeier
Luftbereifung mit Deichsel (Cramer Combi Cut 9600)

Es ist absolut sinnvoll, beim Häckseln einen Gehörschutz zu tragen. Das muss nicht unbedingt ein dicker Kopfhörer sein. Soft-Ohrstöpsel reduzieren auch den Geräuschpegel. Denn der entspricht bei 90 Dezibel dem eines Lastwagens, bei 100 Dezibel dem eines Ghettoblasters und bei 110 Dezibel dem von Discosound, Symphoniekonzert oder Martinshorn.

Zur Gerätesicherheit gehört selbstverständlich die Stand­sicherheit des Gerätes. Ein stabiler, breiter Rahmen, nicht wackelnde Standfüße sowie fest montierte Transporträder sind Grundvoraussetzung.

Der Einwurfschacht muss so konzipiert sein, dass keine Hände hineinpassen. Kinder haben übrigens nichts in der Nähe von Häckslern zu suchen. Genauso sollten die Messer im Auswurfschacht gut geschützt und nicht ohne weiteres mit den Händen erreichbar sein.

Eine Motorbremse ist erwiesenermaßen ein sehr wichtiger Schutz. Wenn die Maschine abgestellt wird oder sie sich wegen Überlastung festläuft, sollte der Motor sofort stillstehen. Eine Wiederanlaufsicherung vermeidet, dass das Gerät sofort weiterläuft, wenn es von festsitzendem Häckselgut befreit wird.

nach obenAusstattung

Wichtig ist der Transportgriff. Denn damit können Sie den Häcksler über Wiesen oder Wege ziehen. Auch sehr nützlich ist eine Abdeckhaube für die Aufbewahrung im Außenbereich, damit keine Nässe in den Motorraum gelangt. Und gute Luftbereifung erleichtert den Transport genauso wie eine Deichsel zum Ziehen.

nach obenFazit

Unsere Tester bei der Auswertung der Ergebnisse vor Ort.
© Eckermeier
Unsere Tester bei der Auswertung der Ergebnisse vor Ort.
Bliebe schließlich noch das liebe Geld. Und da liegt der eigentliche Wermutstropfen im Häckselgut. Denn für zehnmal so viel Geld bekomme ich eben nicht zehnmal so viel Leistung. Oder zehnmal so wenig Lärm. Deshalb unser Rat: Wer technisch immer up to date sein will, das feinste Häckselgut erwartet und einen angenehmen Geräuschpegel bevorzugt, nimmt ein großes Gerät. Wenn eine kleine Gemeinschaft für ein zufriedenstellendes Ergebnis bei akzeptablem Gebrumm nur kleines Geld ausgeben mag, ist sie mit dem Gerät für unter 700 Euro gut bedient. Und alle anderen suchen sich ihre Maschinchen nach den persönlichen Wünschen aus. Eben ganz subjektiv.

Und da sollte man bei der Überlegung zur Wirtschaftlichkeit auch darüber nachdenken, wie oft im Jahr man einen Häcksler benötigt. Die Selbsteinschätzung unserer Tester liegt zwischen einem halben und zwei Tagen, jeweils im Frühjahr und im Herbst. Beim deutschen Durchschnittsgrundstück von 250 m2 wird sich dementsprechend der Einsatzzeitraum auf insgesamt zwei bis fünf Stunden im Jahr reduzieren. Da lohnt es sich schon, ein Gespräch mit den Nachbarn zu führen, um zusammen über eine Anschaffung nachzudenken.

Dann mal ran an die Häcksler. Alles schön klein machen, auf den Kompost bringen oder ins Beet einarbeiten.

Hersteller

Cramer - cramer.eu
Denqbar - denqbar.com
Makita - makita.de
MTD - mtd-de.com




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Ausstattung, Einwurfschacht, Fazit, Funktionalität, Gemeinschaft, Häcksler, Mieten, Motorbremse, Sicherheit

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