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Wasserspaß im Garten / Seite 2

Juli 2019




nach obenSchnell aufgebaut: Quick-up-Pool

Quick-up-Pool
© Happy People
Quick-up-Pool

Seit einigen Jahren gibt es die Luxusvariante des Planschbeckens: Sogenannte Fast-set- oder Quick-up-Pools. Wie der Name schon sagt, lassen sich diese Modelle einfach und schnell aufbauen. Boden und Seitenwände dieses Pool-Typs bestehen aus einem wasserdichten PVC-Material, das nicht aufgeblasen werden muss. Lediglich ein Ring an der Oberseite wird mit Luft gefüllt. Füllt man das Becken mit Wasser, schwimmt der Ring auf dem Wasserspiegel und zieht die Wände aus der sehr stabilen PVC-Folie Stück für Stück nach oben. Ungefähr einen halben Tag dauert das Befüllen, schließlich passen etwa zwei bis drei Kubikmeter Wasser in einen handelsüblicher Quick-up-Pool. Mehrere, auch erwachsene Menschen, finden bequem Platz darin. Bahnen ziehen ist in den runden Becken mit drei oder vier Metern Durchmesser, jedoch nicht möglich. Am besten steht ein Quick-up-Pool auf gleichmäßigem Boden aus Beton oder Rasen. Mittlerweile gibt es diese Pools in jedem Baumarkt ab 100 bis 500 Euro (als Sets inklusive Technik).

nach obenPlanschspaß für alle im Aufstellpool

Frame-Pool
© My Toys
Frame-Pool

Wer ein paar Schwimmzüge machen möchte, sollte sich für einen Aufstellpool, einen sogenannten Frame-Pool, entscheiden. Die Rahmenkonstruktion des Swimmingpools ist aus pulverbeschichteten Metallrohren gefertigt und lässt sich rasch ohne Werkzeug aufbauen. Einfach den schutzlackierten, rostbeständigen Metallrahmen auslegen, zusammenstecken und dabei durch die eingearbeiteten Laschen und Schlaufen der Poolfolie führen, aufrichten und schon kann man den Pool mit Wasser füllen. Für Familien mit Kindern eignet sich ein Aufstellpool in runder, ovaler oder rechteckiger Form. In einem Modell mit einem Durchmesser von 4 m kann die ganze Familie zusammen planschen und sich abkühlen. Für Wasserspiele reicht eine Tiefe von 90 cm. Bei einer Wassertiefe von bis zu 120 cm können Erwachsene kurz abtauchen und Kinder sogar schwimmen. Die Aufstellfläche sollte ebenfalls eben sein: Steht der Pool schief, verteilt sich der Wasserdruck ungleich auf die Außenwand und sie könnte einknicken. Besonders sicher steht das Aufstellbecken auf einem mit Beton oder Pflastersteinen befestigten Boden. Die Fläche sollte einen größeren Durchmesser haben als der Pool, damit die benötigte Einstiegsleiter einen sicheren Stand hat. Eine Kartuschenfilteranlage hält das Wasser sauber und in Bewegung. Diese, sowie die passenden Schläuche, sind meistens bei den Pool-Sets im Lieferumfang enthalten.

nach obenSpiel-Ideen im Pool

Frame-Pool
© Jako-o
Frame-Pool
Die unsichtbare Flasche: Füllen Sie eine leere PET-Flasche mit hellem Deckel und ohne Etikett mit Poolwasser. Die Mitspieler stehen mit dem Rücken zum Pool. Werfen Sie die Flasche ins Wasser. Die Mitspieler dürfen sich umdrehen, in den Pool hineinspringen und nach der Flasche suchen. Das ist schwieriger, als man denkt, da die Flasche auf dem Grund beinahe unsichtbar ist.

Wirbelstrom: Alle laufen hintereinander im Kreis durch den Pool, erst langsam und dann immer schneller. Nach einiger Zeit entsteht ein Wasserwirbel, in dem man sich lustig treiben lassen kann.

Das große Sammeln: Alles, was schwimmt, kommt in den Pool: Wasserbälle, Tischtennisbälle, Korken, Tauchringe usw. Auf Kommando werden die Sachen aus dem Wasser gefischt. Einer stoppt die Zeit. Wer sammelt die meisten Sachen am schnellsten?


nach obenWasser marsch: ­die passende Füllmenge

Wie viel Liter Wasser in das Schwimmbecken passen, gibt die Füllmenge an. Und das beeinflusst die Höhe der Wasserkosten. Ein großer Pool mit viel Fassungsvermögen ist natürlich toll, wenn man den Platz dazu hat. Aber rechnen Sie auch nach, wie viel Sie dann die Füllung des Pools kostet, damit die nächste Wasserrechnung nicht zur bösen Überraschung wird. Die meisten Pools haben eine Markierung an den Innenwänden. Gartenpools sollte man etwa bis zu 80 Prozent füllen, damit das Wasser nicht überschwappt, wenn mehrere Personen abtauchen möchten. Nutzen Sie das Poolwasser zum Ende der Badesaison zur Gartenbewässerung (frühestens zwei Wochen nach der letzten Wasseraufbereitung) – so ist das Wasser weiterhin sinnvoll zu nutzen!

nach obenAbbauen und richtig verstauen

Die Hersteller empfehlen Quick-up- sowie Aufstellpools im Herbst abzubauen und einzulagern. Nach dem Ablassen des Wassers und der Reinigung der Folie muss diese absolut trocken sein, bevor man sie zusammenlegt. Lagern Sie Ihren Pool nicht in Räumen, die im Winter Temperaturen unter 5 °C Grad haben. Reinigen Sie vor der Lagerung das Zubehör, wie etwa die Filteranlage.

nach obenAuf die Wasserbahn!

Eine PVC-Folie, mit eingearbeiteten Wasserstrahl-Löchern, liegt auf dem Rasen und bietet nicht nur Erfrischung.
© 2016 Tom King
Eine PVC-Folie, mit eingearbeiteten Wasserstrahl-Löchern, liegt auf dem Rasen und bietet nicht nur Erfrischung.

Die nächste Stufe der „Gartenschlauchkunst“ ist die Wasserrutsche. Eine PVC-Folie, mit eingearbeiteten Wasserstrahl-Löchern, liegt auf dem Rasen und bietet nicht nur Erfrischung. Hier rutschen die Kinder auf einer ausgelegten, knapp 5 m langen Plane aus reißfestem PVC auf dem Bauch liegend, sitzend oder kniend. Schließen Sie die Wasserrutsche einfach an den Gartenschlauch an, Wasser aufdrehen und schon sorgen die Wassersprüher für den nötigen Rutsch-Effekt. Kunststoff-Anker im Rasen sichern die Folie, damit sie nicht verrutscht. Suchen Sie sich am besten eine Stelle im Garten, die ein kleines Gefälle hat und bauen Sie sich dort Ihre eigene Wasser-Slidebahn.

nach obenRund um den Pool:

Wie halte ich mein Pool-Wasser sauber?

Inzwischen gibt es viele Pools im „Set“ mit einem leistungsstarken Filter zu kaufen. Dieser sorgt dafür, dass das Wasser umgewälzt und durch einen Filter gepumpt wird. Etwa vier bis fünf Stunden dauert es, bis das gesamte Wasser des Schwimmbeckens umgewälzt ist. Damit das Wasser schön klar bleibt, sollte man es mindestens zweimal täglich komplett umwälzen. Sie haben die Wahl zwischen einer Kartuschen- und einer Sandfilterpumpe. Die Kartuschen-Filterpumpe ist in der Anschaffung günstiger, der Filter muss aber jede zweite Woche ausgewechselt werden. Die Sandfilteranlage ist teurer, dafür einfacher zu handhaben und in der Benutzung günstiger. Sie sind vor allem für größere Pools zu empfehlen. Zum Einsatz in kleinen Planschbecken sind sie eher ungeeignet.

Wann muss man Chlor verwenden?

Damit sich keine Bakterien vermehren oder Algen bilden, reicht das Filtern des Wassers nicht aus. Mit Chlortabletten wird das kühle Nass desinfiziert. Grünalgen sind zwar nicht gefährlich für den Menschen, hinterlassen im Wasser und auf der Wasseroberfläche aber eine unschöne, schleimige Schicht. Chlor wirkt optimal, wenn das Wasser einen pH-Wert zwischen 7,2 und 7,6 hat. Diesen Wert sollten Sie regelmäßig kontrollieren, entweder mit einem digitalen Messgerät oder Teststreifen. Beginnen Sie mit dem Testen gleich nach der Befüllung des Pools mit Leitungswasser und wiederholen Sie dies mindestens zweimal pro Woche. An Tagen, an denen der Pool intensiv benutzt wird, besser täglich messen! Der ideale Chlorwert beträgt 0,5 bis 1,0 mg/l. Chlortabletten, Teststreifen und pH-Senker gibt es im Handel.

Was benötige ich noch?

Für einem Aufstellpool benötigen Sie eine Poolleiter, um ins Wasser zu kommen. Für einen Pool mit aufblasbarem Luftrand braucht man eine Campingpumpe. Praktisch sind mehrteilige Sets, bei denen Zubehör wie Pumpe, Leiter, Poolreiniger und Filter bereits im Lieferumfang enthalten sind.



Hersteller


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Spielspaß mit dem Gartenschlauch
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Schlagworte dieser Seite:

Aufstellpool, Chlor, Filter, Frame-Pool, Kartuschenfilteranlage, Kinder, PET-Flasche, Pool, Pool-Wasser, Quick-up-Pool, Spiel-Ideen, Wasser, Wasserbälle

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