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Rasenroboter: Tipps & Tricks

April 2019 Sie denken darüber nach, sich einen Rasenroboter anzu­schaffen? Wir geben Tipps für die Kaufentscheidung und die ­Installation.


Rasenroboter können eine ganze Menge: Selbst auf komplizierten Flächen halten sie den Rasen auf der gewünschten Länge. Aber es sind keine Wundermaschinen und manchmal gibt es Erwartungen, die so ein Roboter rein technisch gar nicht erfüllen kann.

Der Begrenzungsdraht wird verlegt. Manchmal ist es jedoch sinnvoll, ein Hindernis nicht einzugrenzen. Der Roboter sucht sich dann seinen Weg über die Anstoßsensoren und navigiert in engen Passagen auch noch gut.
© Böker
Der Begrenzungsdraht wird verlegt. Manchmal ist es jedoch sinnvoll, ein Hindernis nicht einzugrenzen. Der Roboter sucht sich dann seinen Weg über die Anstoßsensoren und navigiert in engen Passagen auch noch gut.

nach obenPassend zum Grundstück

Um den passenden Rasenroboter zu finden, ist es wichtig, sein Grundstück richtig einzuschätzen. Ist es ein Hanggrundstück oder gibt es einzelne steile Passagen? Liegt die Mähgrenze direkt am Fuß eines Hanges? Habe ich viele Engstellen oder Nebenflächen? Gibt es viele Bäume, Büsche oder andere feststehende Hindernisse? Wie groß ist die Rasenfläche überhaupt? Darf er jederzeit mähen?

nach obenRichtig verdrahtet

Haben Sie einen recht einfachen Garten mit nur leicht abschüssiger Rasenfläche und wenigen Hindernissen, ist die Selbst-Installation der Drahtbegrenzung in der Regel pro­blemlos. Abstandslehren, Draht und Befestigungsnägel liegen dem Gerät meist bei. Das Verlegen des Drahtes geschieht am Besten zu zweit: Eine Person hält die Drahtrolle auf Zug, die andere platziert den Draht und schlägt die Rasennägel ein.

Tipp: Zuerst den Rasenrand mit einem Mäher ganz kurz schneiden, dann geht die Installation recht flott und Korrekturen sind gut machbar. Der Draht wächst schnell ein.

Komfortabler geht es mit einer Verlegemaschine: Sie versenkt den Draht etwa 5 cm tief in den Boden, sodass er nicht so schnell „verletzt“ wird. Diese Maschinen kann man leihen – der Tagessatz liegt bei etwa 100 Euro.

nach obenHilfe vom Fachmann

Bei einer komplizierteren Rasenfläche ist der Fachhändler Ansprechpartner Nummer 1: Er berät, um das richtige Gerät für die besonderen Gegebenheiten des Gartens zu finden. Außerdem sollte er alle Kniffe rund um die Installation kennen, damit der Roboter mit einer Akkuladung möglichst viel Fläche störungsfrei mähen kann. Der Fachmann hilft, den Roboter richtig einzustellen und den Begrenzungsdraht zu verlegen – in der Regel im Boden. Lassen Sie sich ein Angebot machen. Oft gibt es Pauschal-Preise und der Händler gibt Garantie auf seine Arbeit. Lassen Sie sich zeigen, wie die Bedienung und das Menü funktionieren. Viele Geräte lassen sich ganz bequem per App und Bluetooth steuern.

Ein Roboter muss häufig fahren, damit der Rasenabschnitt klein bleibt (ca. 1 mm). Nur so fällt der Schnitt bis auf den Boden durch und kann dort als Nährstoff wirken. Der Händler hilft, die richtigen Mähintervalle für Ihr individuelles Grundstück zu finden.

Fazit: Einfache Gärten sind kein Problem für die Selbstmontage des Roboters. Sind Sie sich unsicher bei der Einschätzung Ihres Grundstücks auf Robotertauglichkeit oder wollen Sie sowieso nicht selbst installieren, ist der Fachhändler der Ansprechpartner der Stunde. Er verfügt in der Regel über eine breite Geräteauswahl und steht auch nach der Montage mit seinem Service zur Verfügung. So übernehmen manche Händler in der Winterpause die notwendigen Reinigungs- und Wartungsarbeiten, wechseln die Messer, aktualisieren die Software und lagern die Geräte bei Bedarf fachgerecht (frostfrei wegen der Batterien) ein.

nach obenTag und Nacht im Einsatz?

Mittlerweile gibt es Roboter, die in der Dunkelheit mit LED-Beleuchtung mähen. Das sieht vielleicht schick aus, kann aber für nachtaktive Tiere gefährlich werden. Unser Tipp: Schicken Sie Ihren Robbie nachts lieber in seine Station und überlassen den Tieren Ihren Garten. Diese können dann gefahrlos ihren „Nützlings“-Tätigkeiten nachkommen.

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Empfehlenswert: Akku-Laubbläser, die keinen Gehörschutz erfordern, wie der STIHL BGA 56.
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Schlagworte dieser Seite:

Drahtbegrenzung, Fachmann, Rasenfläche, Rasenroboter, Selbst-Installation, Selbstmontage, Tipps

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