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Schlummern ­& Spielen:
Das perfekte Kinderreich / Seite 3

März 2018


© Car Selbstbaumöbel
© Car Selbstbaumöbel
© Car Selbstbaumöbel

nach obenAusgezeichnete Sicherheit

© Jako-o
Da im Kinderzimmer oftmals gehüpft, geklettert und getollt wird, sollten Sie bei der Möbelwahl grundsätzlich auf robuste Materialien, strapazierfähige Oberflächen und hochwertige Verarbeitung Wert legen. „Besonders wichtig in Haushalten mit kleinen Kindern sind Möbel mit abgerundeten Ecken und Kanten und ohne spitze Griffe und Schlüssel. Auch sollten Teile, an denen sich Kinder klemmen und quetschen könnten, wie zum Beispiel bewegliche Tischplatten oder Schaukelstühle, von den Eltern vorsorglich entschärft werden“, so Jochen Winning. Die Qualität von Kindermöbeln, die meist aus massiver Buche, Birke oder Kiefer sowie furnierten Holzwerkstoffen mit robustem, aber gesundheitlich unbedenklichem Lacküberzug bestehen, ist hierzulande durch das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“ oder das „Goldene M“, das RAL-Gütezeichen für Möbel, gewährleistet. Erst wenn die Möbel eine Reihe von Tests im Prüflabor überstanden haben, erhalten sie eines dieser Gütesiegel. Da Hoch- und Etagenbetten besonders bei älteren Kindern auch Spielgeräte sind – etwa als Indianerzelt, Märchenschloss oder Piratenkoje –, gilt hier eine Faustregel: Die Brüstung des Bettes sollte so hoch sein, dass ein Kind im Sitzen nicht darüber kippen kann. Außerdem muss das Hochbett weit genug vom Fenster entfernt stehen. Um Schränke und Regale kindersicher zu machen, sollten man sie mit Winkeln an den Wänden fixieren.

nach obenSpielwelten schaffen

© Sostrene Grene
Neben einem hohen Maß an Funktionalität und Sicherheit stehen im Kinderzimmer auch spielerische Elemente im Mittelpunkt. Fast alle Kinder lieben Verstecke und Spielhöhlen. Stoff-Baldachine als Betthimmel, Hochbetten mit Vorhängen oder Nachtschränke als Vogelhäuschen gestaltet, lockern den Raum auf und bieten jede Menge Entdeckerpotenzial. Für kleine Räume eignen sich so genannte Tipis, weil sie sich schnell aus dem Weg räumen lassen und zusammengeklappt nur wenig Platz beanspruchen.

nach obenKinder richten ein

© Sostrene Grene
Bringen Sie Lebendigkeit in den Raum und lassen Sie sich von den Ideen Ihres Kindes beflügeln. Ist Ihr Kind schon etwas größer, überlegen Sie gemeinsam wie das Kinderzimmer gestaltet und eingerichtet sein soll. Wenn die Kleinen ein Mitspracherecht haben, dann sind sie noch begeisterter von dem Resultat und fühlen sich wohler in ihrer Kuschelhöhle.

Auch die Beleuchtung trägt dazu bei, dass sich Kinder in ihrem Zimmer wohlfühlen. Bunte Lampenschirme und Nachtlichter vertreiben beim Einschlafen böse Geister aus dem Kinderzimmer.

nach obenGefahrenquellen im Haus erkennen

© Reer
© Reer

Betrachtet man die Welt einmal aus 80 cm Höhe, birgt das vermeintlich sichere Umfeld der eigenen vier Wände so manche Gefahrenquelle. Dabei hängen diese stark vom Alter und der Mobilität der Kinder ab.

  • Stürze sind der Spitzenreiter unter den Unfallursachen. Kinder lassen keine Klettergelegenheit aus. Regale und Kommoden sollten daher an der Wand befestigt werden. Bewaren Sie interessantes und aktuell beliebtes Spielzeug möglichst in Reichweite der Kinder auf, um möglichst wenig Kletteranreize zu setzten.
  • Unerlässliche Maßnahme ist die Sicherung der Steckdosen im gesamten Haus. Das ist zwar manchmal lästig, kann aber Leben retten.
  • Rauchmeldern, insbesondere in Schlaf- und Kinderzimmer sowie im Flur, der als Rettungsweg vorgesehen ist.

nach obenKleine Kniffe – große Wirkung

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Treppen und Schubladen sollten Sie mit entsprechenden Sicherungen ausstatten. Schubladen können ungesichert sowohl herausfallen, als auch als Kletterhilfe genutzt werden, von eingeklemmten Fingern ganz zu schweigen. Versucht man, die Laufwege der Kinder nachzuvollziehen, lassen sich scharfe und spitze Kanten leicht polstern. Überprüfen Sie auch Zimmerpflanzen auf Unbedenklichkeit.

© Reer
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Ein Schutzgitter am Herd kann Unfälle vermeiden. Gewöhnen Sie sich an, die Pfannenstiele beim Kochen immer nach hinten zu drehen, damit sie nicht verführerisch über den Rand schauen, und verstärkt die hinteren Platten zu verwenden. Backofen und Spülmaschine sollten immer verschlossen sein; die Reinigungsmittel für die Kinder unerreichbar verwahren. Um potenzielle Stolperfallen zu vermeiden, liegen Kabel sicher unter Teppichen oder fest entlang der Fußleisten.

Fenster und Balkone müssen selbstverständlich besonders gesichert werden. Hier können Stühle und Blumenkübel als Kletterhilfen genutzt werden. Daher ist es ratsam, die Fensterbank zur Tabuzone zu erklären. Auch abschließbare Fenster- und Balkontürgriffe sind eine sinnvolle Anschaffung. Es gibt zwar Schutzgitter, dennoch sollten sich Kinder hier nie unbeaufsichtigt aufhalten.

nach obenDatenbank für Kinderprodukte

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. mit Sitz in Bonn ist ein bundesweit tätiger Verein. Die BAG informiert auf ihrer Webseite www.kindersicherheit.de über Kinderunfälle und deren Verhütung und gibt zahlreiche Broschüren zur Kindersicherheit heraus. Außerdem gibt es eine Datenbank mit allen relevanten Sicherheitsinformationen für typische Kinderprodukte wie Spielzeug, Kinderwagen, Kindermöbel sowie Haushaltsgegenstände.

www.kindersicherheit.de/produktsicherheit/datenbank-kinderprodukte.html



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Schlagworte dieser Seite:

Beleuchtung, Kinderzimmer, Möbelwahl, Regal, Schutzgitter, Sicherheit, kindersicher, schlummern, spielen

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