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Ein gutes Wohngefühl:
Einrichten ohne Schadstoffe / Seite 2

Februar 2018


nach obenKleine Label-Kunde: Was bedeutet was?

Um sich weitgehend vor Schadstoffen zu schützen, empfiehlt der Experte, beim Kauf von Möbeln unbedingt auf Produkte mit den Gütesiegeln „Blauer Engel“, „Goldenes M“ oder eco Institut Label zu achten. „Häufig sind die für den Laien aber nicht sofort zu entdecken. Deshalb sollte der Kunde beim Kauf von Möbeln gezielt nach solchen Gütesiegeln fragen“, so Henning Bloech. „Schadstoff-Prüfungen, umfassende Tests und Qualitätssiegel schaffen Transparenz für den Verbraucher.“ Ein Überblick über die häufigsten Zeichen, die an Möbeln zu finden sind, soll ein wenig Licht in das Gewirr bringen:

Das „Goldene M“

Dieses Qualitätszeichen wird von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e. V. (DGM) vergeben. Besondere Alltagstauglichkeit in Form von Strapazierfähigkeit, Sicherheit, Qualität, Lang­lebigkeit und Gesundheitsverträglichkeit sind bei der Vergabe ausschlaggebend. Die Mitglieder der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel verpflichten sich freiwillig, ihre Möbel zahlreichen Tests in einem unabhängigen Prüflabor zu unterziehen. Nur wenn alle Werte eingehalten werden – ob bei Qualität, Verarbeitung, Materialgüte oder Langlebigkeit – erhalten diese Möbel als Auszeichnung das „Goldene M“. Damit kann sich jeder Möbelkäufer sicher sein: Kritische, unbestechliche Chemiker testeten wochenlang, ob das Möbelstück wirklich gesundheitsverträglich ist. 
www.dgm-moebel.de

Emissionslabel

Das neue Label wurde von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) entwickelt. Die Möbel werden auf schädliche Ausdünstungen getestet und in die Klassen A, B, C oder D eingestuft. Emissionsklasse A entspricht den Grenzwert-Anforderungen des Blauen Engels, Klasse D den gesetzlichen Anforderungen.
www.emissionslabel.de

Blauer Engel

Diese weltweit erste und älteste umweltschutzbezogene Kennzeichnung wird an Produkte mit besonders guten ökologischen Eigenschaften verliehen. Produkte mit diesem Zeichen beinhalten manche Stoffe überhaupt nicht, andere wie zum Beispiel Formaldehyd sind – wie bei anderen Siegeln auch – begrenzt. Bei der Beurteilung ist stets der gesamte Lebensweg zu betrachten. Für jede Produktgruppe werden Kriterien erarbeitet, die mit dem Blauen Engel gekennzeichneten Produkte und Dienstleistungen erfüllen müssen. Um dabei die technische Entwicklung widerzuspiegeln, überprüft das Umweltbundesamt alle drei bis vier Jahre die Kriterien. Auf diese Weise sind Unternehmen gefordert, ihre Produkte immer umweltfreundlicher zu gestalten.
www.blauer-engel.de

eco-Institut

Strenge Anforderungen in puncto Schadstoffe müssen die Produkte erfüllen, die das eco-Institut in Köln zertifiziert. Die Produkte, die das eco-Institut-Label tragen, sind zuverlässig arm an Ausgasungen sowie schädlichen Inhaltsstoffen und können laut dem Institut uneingeschränkt zur Einrichtung von Wohnräumen eingesetzt werden.
www.eco-institut-label.de/de/fuer-verbraucher

Für Stoffe: Oeko-Tex

Damit es in den eigenen vier Wänden gemütlich wird, braucht man Vorhänge für die Fenster, Decken, Kissen und viele weitere Heimtextilien. Und diese sollen selbstverständlich schadstofffrei sein. Achten Sie beim Kauf auf die Siegel OEKO-TEX Standard 100. Das Produktlabel steht für schadstoffgeprüfte Textilien – vom einzelnen Faden bis zum fertiggenähten Produkt. OEKO-TEX ist ein weltweit agierendes unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Produkte. Grundlage der Schadstoffprüfungen bildet ein wissenschaftlich fundierter Kriterienkatalog mit über hundert Einzelparametern. Die OEKO-TEX Schadstoffprüfungen sind für Erzeugnisse aller Verarbeitungsstufen (Rohstoff, Garn, Gewebe, Fertigprodukt) möglich und richten sich immer nach dem jeweiligen Verwendungszweck der Textilien. Die Prüfkriterien sind weltweit verbindlich und werden jährlich den neuesten Erkenntnissen angepasst.
www.oeko-tex.com

MADE IN GREEN by OEKO-TEX® Produktlabel

Das „Made in Green“-Label wird seit 2015 für textile Endprodukte und Halb-Fabrikate aus alles Verarbeitungsstufen vergeben, die nicht nur auf Schadstoffe geprüft, sondern auch mit Hilfe umweltfreundlicher Produk­tionsprozesse und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden. Durch Eingabe der „Made in Green“-Produkt-ID auf der Website oder das Scannen des QR- Codes auf dem Label erhält der Verbraucher Informationen über die Produktionsstätten, die an der Herstellung des jeweiligen Artikels beteiligt sind. Als Nachweis für die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Produkten mit dem „Made in Green“-Label ist eine erfolgreich bestandene Laborprüfung nach Standard 100 by OEKO-TEX erforderlich.
www.madeingreen.com


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Gütesiegel, Label, Qualitätszeichen, Schadstoffe

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