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Feuer und Flamme / Seite 2

Dezember 2017


nach oben1. Heizkamine: die „Nachfolger“ des offenen Kamins

© Tulikivi
Das Gefühl, am romantischen Lagerfeuer zu sitzen, vermittelt am ehesten ein Heizkamin. Er ist eine Weiterentwicklung des klassischen offenen Kamins. Ein Heizeinsatz bildet einen geschlossenen Feuerraum, das Spiel der Flammen lässt sich durch eine Sichtscheibe gut beobachten, die zudem verhindert, dass es zu Funkenflug kommt. Vorhandene offene Kamine können mit einer sogenannten Kaminkassette nachgerüstet und so in ihrem Wirkungsgrad optimiert werden. Heizkamine eignen sich aufgrund ihrer hohen Heizleistung besonders für große Wohnungen oder Häuser.

nach oben2. Der Kaminofen: schnell zum Feuervergnügen

© skantherm
Besonders beliebt sind Kaminöfen. Sie lassen sich ohne großen Aufwand in jede Wohnung einbauen, die über einen Schornstein-Anschluss verfügt. Der Kaminofen besteht aus Metall; verkleidet mit Stahlblech, Naturstein oder Keramik ist er optisch in jeden Raum gut zu integrieren. Innerhalb kürzester Zeit verbreitet er wohlige Wärme. In der Regel reicht eine Brennstoffmenge etwa ein bis zweieinhalb Stunden. Durch eine Sichtscheibe kann man das Flammenspiel beobachten.

nach oben3. Der Pelletofen: bequem und fortschrittlich

© MCZ
Pelletöfen sind äußerlich mit dem Kaminofen vergleichbar. Sie werden aber nicht mit Scheitholz, Holz- oder Braunkohlenbriketts befeuert, sondern, wie der Name schon sagt, mit kleinen, genormten „Holzstiften“. Die aus Sägespänen gepressten Pellets werden automatisch in den Brennraum befördert und elektrisch gezündet, wobei sich Heizleistung und Verbrauch wie bei einer Öl- oder Gasheizung gut regulieren lassen. Pellets sind somit eine bequeme und fortschrittliche Art mit dem CO2-neutralen Brennstoff Holz zu heizen.

nach oben4. Kachelofen: klassisch mit moderner Technik

© Hark Kamine & Kachelöfen
Einst wurde der gute alte Kachelofen von der Zentralheizung verdrängt, aber längst hat man seine Vorzüge wieder entdeckt. Auch hier ist das „Herzstück“ der Heizeinsatz, der in Verbindung mit den Kacheln für die besonders lang anhaltende Strahlungswärme sorgt. Sie zeichnet diese Art der Feuerstätte besonders aus. Der Ofensetzer errichtet den Kachelofen individuell, die Speichermasse wird verputzt, teilweise oder vollständig zieren schöne Kacheln den Ofen. Man unterscheidet zwei Typen: den Warmluft-Kachelofen und den Grundofen.Diese vier modernen Heizgeräte werden mittlerweile auch mit Wasser-Wärmetauschern angeboten. Die gewonnene Wärme wird einem Pufferspeicher zugeführt und kann so das vorhandene zentrale Heizungssystem unterstützen.

nach obenKaminkassetten für alte Kamine

© Hark Kamine & Kachelöfen
In vielen Wohnzimmern finden sich noch offene Kamine. Nach heutigen Maßstäben sind diese Kamine leider nicht mehr umweltgerecht. Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren die Anforderungen für Feuerstätten immer weiter verschärft. Offene Kamine dürfen schon seit 1988 nur noch gelegentlich betrieben werden. Die in der 1. Bundes-Immissions-Schutzverordnung, Stufe 2 (kurz: 1. BImSchV, Stufe 2) geforderten Grenzwerte lassen sich nur mit geschlossenen Feuerräumen realisieren. Damit ein bestehender Kamin den gesetzlichen Anforderungen und dem heutigen Stand der Technik entspricht, kann man diesen mit einer modernen Kaminkassette nachrüsten.




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Feuer, Heizkamin, Kachelofen, Kaminkassette, Kaminofen, Pelletofen
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