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Strahlendes Äußeres − Seite 3

Oktober 2017


nach obenGut Gedämmt

© Rockwool
Wer seine Fassade zusätzlich dämmen möchte, muss unbedingt das Baumaterial des Gebäudes beachten. Denn für manche Bausubstanzen – wie Sand- oder Bimsstein und Lehm – ist eine Außendämmung sogar schädlich. Wenn Wände aus solchem Material durch eine Dämmung verschlossen werden, sind sie nicht mehr atmungsaktiv. Die Feuchtigkeit der Räume sammelt sich dann in der Mauer. Generell werden gut isolierte Wände durch die Behinderung des Wärmeaustauschs leichter feucht als klassisches Mauerwerk. Dadurch steigt die Gefahr für Schimmelpilzbelastung und für die Zersetzung der Wand. Vor Anbringung einer Außendämmung sollten Sie daher – besonders im Keller – unbedingt eine Feuchtigkeits- und Klimamessung durchführen lassen. So stellen Sie sicher, dass das Raumklima trocken genug ist. Die Firma Rockwool bietet neuerdings die ­Möglichkeit, ein nichtbrennbares und vollmineralisches ­WDV-System (Coverrock) bis zu einer Dicke von 40 cm aufzubringen.

nach obenGrüne Alternative: Pflanzenwand

Gr?ne Wand von Verticalgreendesign UG 2016
© Verticalgreen
Gr?ne Wand von Verticalgreendesign UG 2016
Vielleicht wünschen Sie sich für Ihre alte, noch intakte Fassade einen neuen Look? Oder Sie möchten direkt beim Hausbau außergewöhnliche Akzente setzen und gleichzeitig für ein besseres Klima sorgen? In dem Fall empfehlen wir Ihnen die Installation einer „Grünen Wand“. Vertikale Gärten verstecken grauen Beton oder Außenputzwände hinter einer blühenden Fassade. Gleichzeitig verbessern solche Pflanzenwände die Luftqualität und filtern Feinstaub. Außerdem sind sie ein guter Lärmschutz.

Da die Pflanzen aufgrund der Schwerkraft nicht in Erde wachsen können, wird ein spezielles System benötigt. Dieses hält die Gewächse sicher und versorgt sie mit Feuchtigkeit. Hierbei greifen viele Hersteller (zum Beispiel Vertical Green Design) auf Mineralwolle zurück. Das Material speichert Nährstoffe und Wasser. Auch können die Pflanzen sich gut darin verwurzeln.

nach obenSanieren durch Abdichten

Egal, ob das Wasser durch Bodenfeuchte, Stau- oder Sickerwasser, Schlagregen, ?berschwemmungen oder durch Baum?ngel den Weg in das Mauerwerk gefunden hat: In jedem Fall ist schnelles Handeln angesagt.
© epr/Getifix
Egal, ob das Wasser durch Bodenfeuchte, Stau- oder Sickerwasser, Schlagregen, ?berschwemmungen oder durch Baum?ngel den Weg in das Mauerwerk gefunden hat: In jedem Fall ist schnelles Handeln angesagt.
Wenn die Fassade mit den Jahren den Launen der Natur nachgibt, fällt das meist als Erstes im Keller auf. Denn wenn die Wände hier feucht und muffig sind, ist oft Nässe von außen schuld. Dann muss schnell gehandelt werden. Denn Feuchtigkeit kann schwere Schäden im Mauerwerk anrichten. Schneller und günstiger als die vollständige Erneuerung der Fassade ist hier eine Innenabdichtung. Die Fachbetriebe des deutschlandweiten Sanierungsnetzwerkes Getifix setzen dafür auf geprüfte Systemlösungen, die den Belastungen durch Feuchtigkeit und Druckwasser widerstehen können. Außerdem arbeiten sie mit einem Spezialgel, das das Aufsteigen der Feuchte in der Bausubstanz verhindert.



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Schlagworte dieser Seite:

Abdichten, Außendämmung, Fassade, Fassadengestaltung, Innenabdichtung, Pflanzenwand, dämmen

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1
|
3. Oktober 2017

Siedler

In dem Artikel schreiben Sie, dass man beim Dämmen auf das Baumaterial achten muss, da u. U. eine Dämmung schädlich sein kann. Sie schreiben, dass bei bestimmten Baumaterialien die Atmungsaktivität durch die Dämmung behindert wird und dass eine gedämmte Wand leichter zu Schimmelbildung neigt, da der "Wärmeaustausch" behindert wird.
Diese Aussagen würde ich als völlig falsch bezeichnen.
Eine gedämmte Wand ist in der kalten Zeit deutlich wärmer als eine ungdämmte. Entsprechend wird verhindert, dass warme Raumluft an der kalten Innenseite der Wand kondensiert, sprich die Wand bleibt trockener - Schimmel wird verhindert.
Weiterhin sprechen Sie von "Feuchtigkeit in der Wand" welche sich aufgrund fehlender Atmungsaktivität durch die Dämmung in der Wand anreichert. Ebenfalls nicht richtig, denn die Dämmung (richtig berechnet) sorgt dafür, dass der Taupunkt ausserhalb des Mauerwerks liegt.
Die Dampfdiffussion ("Atmungsaktivität") durch eine verputzte Wand liegt bei ca. 2 %

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