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Herbst-Check:
Das Haus wird winterfest / Seite 2

Oktober 2017


nach obenFassaden-check

© Energiefachberater.de
Was für das Dach gilt, dankt auch die Fassade: Der Feuchtigkeit sollte in den kalten Monaten keine Angriffsfläche geboten werden. Achten Sie besonders auf bereits feuchte Stellen, bröckelnden Putz oder sogar Risse. Entdecken Sie diese, dann lassen Sie von einem Handwerker oder einem sachverständigen Bau- oder Sanierungsexperten klären, woher die Feuchtigkeit kommt, und leiten Sie entsprechende Sanierungsmaßnahmen ein. Denn sonst hat die Feuchtigkeit im schlimmsten Fall Bauschäden und Schimmel im Schlepptau. Besteht die Fassade aus Holz oder Schiefer, ist es wichtig, schiefe oder lose Platten möglichst bald wieder zu richten oder direkt zu erneuern. Ein neuer Anstrich schützt Holz vor Witterungseinflüssen. Damit die Dämmung der Gebäudehülle auch wirken kann, muss sie alle beheizten Räume lückenlos umschließen. Vor allem die Übergänge zwischen Außenwand und Fenster sollten gut gedämmt sein.

nach obenFlyer gibt Überblick

© Verband Wohneigentum e.?V.
In dem Infoflyer „Fit durch die Kälte – Wintercheck fürs Haus“ lesen Sie auf einen Blick viele Tipps, wie sich Haus und Garten winterfit machen lassen. Den kostenlosen Flyer finden Sie auf der Website des Bundesverbandes in der Rubrik Publikationen oder fordern ihn direkt unter bund@wohneigentum.de beim Verband Wohneigentum e. V. an.

Übrigens gibt die Broschüre auch wertvolle Tipps zum richtigen Versicherungsschutz, denn der Schaden durch ein geplatztes Wasserrohr oder ein durch Schneelast beschädigtes Dachfenster ist meist recht groß.

nach obenSind Türen und Fenster dicht?

Auch Fenster und Haustür sollte man überprüfen. Über undichte Fenster kann gerade im Winter viel Heizenergie verloren gehen – bis zu fünfzehn Prozent Wärmeverlust drohen, was die Heizkosten in die Höhe treiben kann. Ob ein Fenster undicht ist, können Sie häufig schon mit der bloßen Hand testen: Ist ein kalter Luftstrom spürbar, sollten Sie Rahmen und Dichtung überprüfen lassen. Auch eine flackernde Kerzenflamme ist Indiz dafür, dass es durchs Fenster zieht. Funktioniert die Dichtung nicht optimal, kommt es zu Wärmeverlusten, die mit intakter Dichtung leicht vermieden werden können. Als Sofortmaßnahme können undichte Fenster mit Schaumstoff- oder Dämmstreifen abgedichtet werden. Langlebiger und effizienter ist das Erneuern der Dichtungen durch einen Fensterbauer. Einmal im Jahr sollten Sie die Mechanik der Fenster kontrollieren. Fenster und deren Beschläge sind durch das Öffnen und Schließen täglichen Belastungen ausgesetzt, deshalb schmiert man alle beweglichen Teile regelmäßig mit Öl oder Fett und zieht alle Schrauben nach. Wenn das Fenster sich dann immer noch schlecht bedienen lässt, kann der Fensterbauer Teile der Mechanik austauschen.

© Kneer Südfenster
© Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Fenster aus Holz sollten Sie hin und wieder neu streichen. Im Laufe der Zeit blättern Lacke und Farben ab, durch die eindringende Feuchtigkeit entstehen Risse. Damit die Rahmen nicht morsch werden, ist es wichtig, alte und rissige Farbe abzuschleifen und das Holz neu zu streichen.

nach obenWarme Füße im Erdgeschoss?

© Rockwool
Für das Wohnklima im Erdgeschoss können Sie einiges tun: Wer sich über Fußkälte ärgert, bewirkt mit einer Kellerdeckendämmung viel. Die Dämmplatten lassen sich leicht von unten an die Kellerdecke kleben. Danach verbessert sich nicht nur das Wohnklima, auch die Heizkosten sinken.



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Broschüre, Farbe, Fenster, Feuchtigkeit, Haustür, Herbst, Wintercheck, Wohnklima, abgedichtet, winterfest
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