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Geschützt parken / Seite 3

Juni 2017


nach obenTor und Antrieb

© Novoferm
Das passende Garagentor beeinflusst das gesamte Erscheinungsbild und ist darüber hinaus ein Faktor für Einbruchschutz. Die Auswahl ist riesig: Schwingtore sind die Klassiker und werden mithilfe von zwei Hebelarmen geöffnet. Allerdings ist heutzutage für rund 80 Prozent der Bauherren und Hausbesitzer, laut dem Garagentor-Hersteller Hörmann, das Sektionaltor die erste Wahl: Es passt in jede Toröffnung, gewährt 14 cm mehr Einfahrtsbreite als Schwingtore und der Platz vor der Garage kann zum Abstellen weiterer Fahrzeuge genutzt werden − anders als bei Schwingtoren. Sektionaltore bestehen aus einzelnen Torgliedern aus feuerverzinktem, beschichtetem Stahl, die über Führungsschienen nach oben weggeschoben werden. Mit einer großen Auswahl an Dekoren, Farben, Oberflächen und Echtholztoren werden moderne Garagentore nahezu jedem Design-Wunsch gerecht.

© epr/Normastahl
Zum heutigen Standard gehören elektrische Antriebe, optimiert auf die jeweilige Torgröße. Mit einer Fernbedienung oder einer App lässt sich das Tor bequem öffnen und schließen. Gerade bei Regen ist es angenehm, zum Öffnen des Tores nicht aussteigen zu müssen. In puncto Einbruchsicherheit bieten Automatiktore eine Aufschiebesicherung, die unmittelbar in den Anschlag der Führungsschiene einrastet, sobald das Garagentor geschlossen ist. So wird verhindert, dass Unbefugte das Tor gewaltsam öffnen können.

nach obenSichere Garagentore

© epr/Normastahl
Tore müssen beim Hoch- und Runterfahren sicher sein und dürfen keine Gefahrenquelle darstellen. Um das zu gewährleisten, fahren moderne Tore sofort zurück, wenn sie ein Hindernis berühren. Noch sicherer wird es mit einer zusätzlichen Lichtschranke: Dann stoppt das Tor schon, bevor es ein Hindernis berührt. Die Federn sind bei alten Toren oft ausgeleiert und ungeschützt neben dem Tor angeordnet. Hier drohen Quetschungen durch Unachtsamkeit. Reißen die Federn, sind auch schlimmere Unfälle möglich. Um diese Gefahrenquelle auszuschließen, liegen die Federn bei neuen Toren in einem eigenen Kanal unter der Decke. Hinzu kommt ein Fingerklemmschutz zwischen den Tor-Sektionen, um auch hier die Verletzungsgefahr zu minimieren.

nach obenTor austauschen

Etwa 30 Jahre hält ein Garagentor. Erfahrene Handwerksbetriebe bauen ein Tor innerhalb weniger Stunden ein, langwierige Baustellen sind nicht zu befürchten. Beim Austausch sollte bedacht werden, welche technischen Lösungen heute möglich und im Einzelfall sinnvoll sind. Die Investition bleibt überschaubar, einige Hersteller bieten hin und wieder Sonderaktionen an. Der Einstiegspreis für ein Garagentor liegt bei etwa 1.000 Euro.

Vorher
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Nachher
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Nachher
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nach obenInfotipp: Baurecht

© Teckentrup
Erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Baubehörde nach Auflagen. Jedes Bundeslang regelt in seiner Landesbauordnung eigenständig Genehmigungsvoraussetzungen und Abläufe von Bauvorhaben − und sind sie noch so klein wie Garagen oder Carports. In vielen Ländern gelten aber für die so genannten untergeordneten Vorhaben vereinfachte Genehmigungsverfahren, die weniger Papieraufwand bedeuten und schnell, etwa in vier Wochen, abgewickelt werden. Im Bebauungsplan bei Ihrem Bauamt steht, ob eine Grenzbebauung möglich oder gar vorgeschrieben ist und wie hoch gebaut werden darf. Außerdem kann es noch in einigen Baugebieten Gestaltungssatzungen geben, die zu verwendene Materialien vorschreiben.

Fragen Sie auf jeden Fall auch Ihren Nachbarn, meist ist seine Zustimmung nötig. Achtung: Die Erschließung des Grundstücks von der Straße muss gesichert sein. Eine Garage oder der Carport darf die Einsehbarkeit der Straße nicht verhindern.




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Antrieb, Auto, Autostellplatz, Baurecht, Carport, Garage, Garagentor, Nachbarn, Parken, Stahlrahmen, Stellplatz
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