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Willkommen in meinem Paradies!

Dezember 2016 Die Eingangspforte zum Grundstück ist, zusammen mit dem Vorgarten, eine Visitenkarte, ein erster Eindruck von den Menschen, die dort wohnen. In Bezug auf Design und ­ Material stehen dafür viele Möglichkeiten offen.


Die Wahl des Materials und des Erscheinungsbildes einer Gartenpforte und dem dazu gehörenden Zaun bzw. der Hecke ist eine Typfrage. Manche legen Wert auf individuelle Lösungen und geben dafür gerne ein bisschen mehr Geld aus. Für andere steht dagegen in erster Linie die Zweck­mäßigkeit im Vordergrund. Schließlich können auch gün­stigere Modelle einen guten Eindruck machen. Für die Wahl spielt zudem die Pflegeleichtigkeit des Materials eine große Rolle.

Bild 1
© Rosel Ecksein/PIXELIO
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© Ron Zmiri/123rf.com
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nach obenKlassisch und Robust: Schmiedeeisen

Ob verschnörkelt oder ganz geradlinig − schmiedeeiserne Gartentüren Bild 1 Bild 2 haben etwas Nostalgisches, das gut zu ­Häusern mit Villen- oder Altbaucharakter sowie zu Architektur im mediterranen Stil passt. Sie können aber auch ganz modern daherkommen. Auf jeden Fall vermitteln sie eine gewisse optische Leichtigkeit und lassen sehr freie Einblicke auf das Grundstück zu. Das Material ist langlebig und pflegearm. Pulverbeschichtung oder Feuerverzinkung schützen vor Witterungseinflüssen. Sollte doch einmal Rost auftreten, schleifen Sie ihn ab und behandeln die Stelle mit Rostschutzmittel und Rostschutzlack. Edelstahl und Aluminium rosten nicht, sind aber oft teurer. In Form von Stabgittertoren passen sie gut zu moderen Gebäuden und werden deshalb immer beliebter.

nach obenFür Individualisten: Cortenstahl

Bild 3
© Mecondo
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Cortenstahl ist der Stoff aus dem Bildhauer- und Fassadenträume sind. Das Material verbirgt unter der Edelrostpatina eine korrosionsbeständige Schicht. Spätere Pflege ist demnach nicht erforderlich. Der Baustahl hat eine warme Ausstrahlung mit charakteristischer Rostzeichnung, die sich witterungsbedingt ständig verändert. Gartentore aus Cortenstahl Bild 3 (www.mecondo.de) sind echte Hingucker und zeigen, dass dahinter Menschen mit Sinn für Ungewöhnliches wohnen. Das Pusteblumen-Modell blockt zwar den direkten Blick auf das Grundstück, doch wer sich bückt, kann schon mal spähen, welche weiteren Überraschungen sich dahinter verbergen. Auf jeden Fall wecken solche Lösungen die Neugier!

nach obenRomantisch und natürlich: Holz

Mit rustikalem Bauerngarten-Charme warten Gartentore aus Holz Bild 4 Bild 5 auf. Ihre Wirkung ist − je nach Zustand und Anstrich − ländlich bis zeitlos, und sie versprechen ein bunt und fröhlich, teils wildromantisch gestaltetes Grundstück, wo die Pflanzen ruhig einmal ein bisschen ausufern dürfen. Je nach verwendeter Baumart ist Holz mehr oder weniger beständig. Ohne Pflege bekommt es eine graue Patina, die viele schätzen, weil sie von der Geschichte der Dinge erzählt.

Bild 4
© maxmann/Pixabay
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© condesign/Pixabay
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Über kurz oder lang fällt Holz allerdings auseinander, weil Feuchtigkeit den Pilzbefall und somit die Zersetzung fördert. Um diesen Prozess zu verlangsamen, brauchen Holzgartentore regelmäßig einen Anstrich mit Lasur oder Wetterschutzfarbe, je nachdem, ob die Maserung sichtbar bleiben oder das Gartentor ein bunteres Gesicht erhalten soll. Schon beim Aufbau achten Sie darauf, dass das Holz möglichst wenig Kontakt zu Nässe hat. Das heißt: die Pfosten nicht in der Erde, sondern auf Pfostenschuhen verankern und gerade Flächen an der Oberkante der Pfosten bzw. Latten abschrägen, damit Regenwasser zügig ablaufen kann.

Bild 6
© Fewo Kunststoffbau
Bild 6

nach obenVielseitig und Pflegeleicht: Kunststoff

Kein regelmäßiger Anstrich, aber trotzdem Holzoptik − das lässt sich mit Kunststoff Bild 6 (www.fewo-zaun.de) verwirklichen. Ob Astfichte, Bergkiefer oder Nussbaum, ob in Weiß, oder in Ihren Lieblingsfarben − das Material gibt alles her. Denken Sie nur dran: Je heller die Farbe, desto eher fallen Verschmutzungen auf. Immerhin: Das bei Holz nötige Reinigen, Abschleifen und Lackieren bzw. Lasieren können Sie sich in diesem Fall sparen. Abwaschen mit warmem Wasser und Spülmittel reicht aus. Wenn Sie einen Hochdruckreiniger besitzen, können Sie ihn dafür ebenfalls verwenden; bei stärkeren Verschmutzungen mit einem Waschbürstenaufsatz.

Kunststoff ist allerdings nicht gleich Kunststoff. An billigen Produkten werden Sie keine lange Freude haben. Erstens sehen sie auch billig aus, zweitens mangelt es an Stabilität und Beständigkeit. Anders als Gartenmöbel werden Tore über den Winter nicht eingeräumt. Demzufolge sind sie jahrein, jahraus UV-Strahlung, Hitze, Wind und Frost ausgesetzt. Achten Sie beim Kauf auf stabile Konstruktionen und Witterungsbeständigkeit. Es lohnt sich, für hohe Qualität und ­bessere Verarbeitung etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Bild 7
© Brügmann TraumGarten
Bild 7

nach obenNachhaltiger: Verbundwerkstoffe

Die Entwicklung von Werkstoffen mit geringerem Kunststoffanteil schreitet voran. Für Gartentore eignet sich WPC (Wood-Polymere-Composite), eine Mischung aus Naturfasern und Kunststoff Bild 7 (www.traumgarten.de). Das Material vereint eine natürliche, warme Optik und die Pflegeleichtigkeit von Kunststoffen. Der Schutzanstrich fällt weg. WPC dehnt sich unter Witterungseinflüssen aus bzw. zieht sich zusammen, wenn auch weniger stark als Holz: Die Naturfasern nehmen Feuchtigkeit auf. Zudem können sich Flecken durch Schmutzrückstände oder Niederschläge bemerkbar machen. Dagegen helfen entweder eine wasserabweisende Beschichtung (die nicht jedes WPC-Produkt hat), oder Abwaschen mit Haushaltsreinigern auf Essigbasis. Auch bei WPC zahlt es sich aus, beim Kauf auf hochwertige Qualität zu achten!

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Schlagworte dieser Seite:

Bauerngarten, Eingang, Eingangspforte, Gartenpforte, Gartentor, Hecke, Holzoptik, Pfostenschuh, Schmiedeeisen, Tor, Verbundwerkstoffe

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