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Interview

Christoph Ruoff, Wirus Fenster
© djd/Wirus
Christoph Ruoff, Wirus Fenster

Februar 2016 Geübte Einbrecher benötigen oftmals nur wenige Sekunden, um ein Fenster ohne mechanische Sicherung aufzuhebeln. Worauf man beim Einbruchschutz achten sollte, erklärt Christoph Ruoff vom Hersteller Wirus Fenster.


Wie sollte der Basisschutz für ein Haus aussehen?

Die Polizei spricht dazu klare Empfehlungen aus, die eine sehr gute Orientierung bieten. Da Einbrecher meist über dieselben Sicherheits-Schwachpunkte ins Haus gelangen, sollte man hier gezielt entgegenwirken. Dazu zählen im Erdgeschoss die Haustür, alle Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss, Balkontüren in den oberen Etagen sowie Fenster und Nebeneingangstüren im Souterrain oder Keller. Hier sollten jeweils Modelle zum Einsatz kommen, die entsprechend der genormten Widerstandsklassen geprüft und zertifiziert wurden.

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Was sind wichtige Ausstattungsmerkmale für ein einbruchsicheres Fenster?

Alles, was den schnellen Zugang ins Haus verhindert. Kann der Einbrecher das Fenster nicht in wenigen Sekunden aufhebeln, sucht er meist das Weite, um nicht entdeckt zu werden. Die Fenstersicherung beginnt mit einem Verbundsicherheitsglas. Dessen Aufbau verhindert, dass von außen eine Öffnung zum Durchgreifen geschlagen werden kann. Zertifizierte Fenster sind gegen ein schnelles Aufhebeln geschützt, etwa mit Eckverriegelungen, Pilzkopfverriegelungen und Sicherheitsschließblechen aus hartem Stahl.

Und was kann man sonst noch tun?

Noch mehr Sicherheit bietet ein abschließbarer Fenstergriff. Ähnliche Anforderungen bestehen für Haustüren, und zwar von Stahlschwenkriegeln, die ein Aufhebeln verhindern, bis zur Schutzrosette, die das Türschloss vor dem Aufbohren schützt.



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Basisschutz, Fenster, Haus, Schutzrosette, Sicherheit, einbruchsicher
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