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Winter-Check − Haus und Garten winterfest machen

November 2015 Im November kann es schon empfindlich kalt werden. Höchste Zeit für Hausbesitzer, um Garten und Gebäude winterfest zu machen. Schnee, Eis, Dauerfrost und Sturmböen setzen jedem Gebäude zu. Undichte Stellen treiben die Heizkosten in die Höhe. Auch viele Gartenpflanzen danken es im nächsten Frühjahr, wenn sie jetzt einen Winterschutz bekommen. Hier die wichtigsten Tipps:


nach obenInnen

  • Heizung für den Winter rüsten. Den Heizungskessel oder den Ofen vor der Heizperiode reinigen. Die Heizungsanlage entlüften und gegebenenfalls vor der Kälteperiode von einem Fachmann warten lassen. Einen Brennstoffvorrat für den Winter zulegen.
  • Sind Türen und Fenster dicht? Brüchige und durchlässige Dichtungen reparieren oder erneuern. Vor dem ersten Frost empfiehlt es sich, die Fensterdichtungen mit Silikonspray oder Öl zu pflegen.

nach obenAussen

  • Nach Ende des Laubfalls die Dachrinne gründlich säubern. Auch die Fallrohre sollten stets frei sein. So kann Regen, Schnee und Schmelzwasser gut abfließen.
  • Schneefanggitter auf dem Dach schützen Bewohner und Besucher vor Dachlawinen.
  • Risse und Löcher im Mauerwerk im Herbst ausbessern. Sie sind unliebsame Eintrittspforten für Feuchtigkeit und eine Ursache für Pilzbefall im Mauerwerk. Gefriert nasses Mauerwerk, können sich Risse bilden oder Bruchstellen vergrößern. Gelangt Nässe unter Putz, besteht die Gefahr, dass Bereiche abplatzen.
  • Wasserleitungen entleeren. Gefrorenes Wasser dehnt sich aus. Wasserrohre im Außenbereich sollten vor dem ersten Frost entleert und abgesperrt werden.
  • Solaranlagen überprüfen. Auch hier empfiehlt sich ein Check vor dem Winter: Sind alle Module an ihrem Platz? Bei Verschiebungen am besten einen Fachmann nachbessern lassen.

nach obenGarten

  • Laub ist der beste Frostschutz. Eine Laubschicht auf den Beeten schützt besonders die krautigen Stauden und empfindlichen Gehölze vor Winterfrösten. Auch Tiere wie Igel und nützliche Insekten überwintern im Laub. Nur auf dem Rasen darf kein Laub liegen bleiben, denn der fault sonst.
  • Frostempfindliche Pflanzen besonders schützen. In milden Regionen können frostempfindliche Pflanzen wie Feige, Olive und Oleander draußen bleiben − wenn man sie mit luftdurchlässigen Materialien wie Jute oder Vlies schützt und die Töpfe in Luftpolsterfolie einwickelt. In kälteren Regionen sollten Gartenbesitzer mediterrane Pflanzen vorsichtshalber ins Haus bringen, ein kühler und heller Platz ist optimal. Auch manche Knollenpflanzen vertragen die Kälte nicht, zum Beispiel Dahlien, Indisches Blumenrohr, Knollenbegonien und Gladiolen. Sie müssen im Winter raus aus der Erde. Die Knollen überwintern in Zeitungspapier gewickelt im dunklen Keller oder Gartenhäuschen.
  • Mindestens so wichtig wie Frostschutz ist Wasser! Viele Pflanzen verdursten im Winter eher, als dass sie erfrieren! Besonders immergrüne Pflanzen wie Rhododendren oder Kirschlorbeer vertrocknen schnell, weil sie in der kalten Jahreszeit mehr Wasser verdunsten als Pflanzen, die ihr Laub abwerfen. Wenn längere Frostperioden angekündigt sind: Immergrüne Pflanzen gut wässern.
  • Vögel füttern. Vögel zu füttern ist im Winter oft notwendig, denn viele Gärten bieten wegen der "mageren" Bepflanzung zu wenig Futter. Spätestens bei geschlossener Schneedecke und bei Dauerfrost sollte man damit beginnen. Und, wichtig: Wer die Vögel daran gewöhnt, sollte durchfüttern, bis der Winter ausklingt.
  • Teichpumpen und Wasserspeier im Winter abschalten, leer laufen lassen und bis zum Frühjahr frostfrei lagern. Gefrorenes Wasser entwickelt einen starken Druck, so dass sich das Förderrad der Teichpumpe verbiegen könnte und das Gerät unbrauchbar wird. Alternativ lassen sich Pumpen auch auf den Teichboden absenken, frostsicher liegen sie ab einer Wassertiefe von 80 Zentimeter. Es gibt auch neuere Teichpumpen, denen der Frost nichts anhaben kann.

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Schlagworte dieser Seite:

Aussen, Dachrinne, Heizung, Schneefanggitter, Teichpumpen, Wasser, Wasserspeier, Winter-Check

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