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Flammender Oktober

Stockbrot und Marshmallows
© Graham Oliver/123rf.com
Stockbrot und Marshmallows

Oktober 2015 Schon klar: Das Sofa im warmen Zimmer lockt. Gerade, wenn es draußen so früh dunkel wird. Trotzdem schlagen wir Ihnen vor, sich in den Herbst zu wagen und ein Lagerfeuer anzuzünden. Ein Spaß für die ganze Familie!


Wie es knistert und knackt! Wie die Flammen tanzen und lodern! Keine Zentralheizung wärmt so wohlig wie ein Feuer. Wohl dem, der einen Ofen im Wohnzimmer stehen hat! So ein richtiges romantisches Abenteuer gibt der jedoch auch nicht ab. Allein schon deshalb, weil man kein Stockbrot durch die heute obligatorische Glasscheibe schieben kann.

nach obenVon Schale, Korb und Fackel

Früher war der Herbst die Zeit der Kartoffelfeuer. Beim Verbrennen des Krauts − eine Vorbeugung gegen die Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten − stärkten sich die Bauern nach der körperlichen Arbeit mit köstlich gerösteten Knollen. Knüpfen Sie an diese Tradition an! Dazu brauchen Sie keinen Acker. Nicht einmal eine extra Feuerstelle im Garten. Eine Feuerschale 1 oder ein Feuerkorb 2 tun es auch. Beide hinterlassen keine Brandstellen auf dem Rasen oder der Terrasse. Als "Flammenfutter" eignen sich trockene Äste oder Stammstücke von der letzten Rückschnittaktion im Garten. Ansonsten: Die passenden Scheite gibt's bündelweise im Bau- oder Gartenmarkt. Vielleicht gefällt Ihnen eine von innen heraus brennende Schwedenfackel Bild 3; noch besser? Dafür werden standfeste Baumstammstücke von 20 bis 50 cm Durchmesser und 30 bis gut 100 cm Länge kreuzweise von oben eingesägt. Die Schnitte reichen bis etwa 10 cm vor das untere Ende. Dann bleibt nach dem Abbrennen ein kleiner Sockel übrig, und der Boden kommt mit den Flammen nicht in Berührung. Wer kann, sägt selber, Sie können aber auch sägen lassen bzw. eine fertige Schwedenfackel kaufen.

Bild 1: Feuerschale
© Dieter Braun/Pixelio.de, pixelio.de
Bild 1: Feuerschale
Bild 2: Feuerkorb
© Steffen Bernutz/Pixelio.de, pixelio.de
Bild 2: Feuerkorb
Bild 3: Brennende Schwedenfackel
© Myagi/Pixabay
Bild 3: Brennende Schwedenfackel

nach obenZünftig mit Stockbrot und Marshmallows

Wer der Tradition treu sein möchte, gart Kartoffeln in der Glut. Früher umgab man die Knollen dafür mit einem Mantel aus Lehm. Je nach Größe sind sie in 20 bis 30 Minuten gar. Eine tolle Alternative ist Stockbrot am entrindeten Hasel- oder Weidenzweig. Dafür formen Sie ein kleines Stück Hefeteig zur Rolle und wickeln diese spiralförmig um die Zweigspitze. Nicht zu dick, sonst dauert es zu lang, bis das Brot gar ist. Sobald Sie es leicht vom Zweig schieben können, ist es fertig. Und zum Nachtisch begeistern sich nicht nur Kinder für angeröstete, schmelzende Marshmallows. Mmmh!

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Fackel, Kartoffelfeuer, Korb, Lagerfeuer, Marshmallows, Schale, Schwedenfackel, Stockbrot, Zentralheizung

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