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Wasser marsch: Wie optimal bewässern?

Moderne Regentanksysteme, beispielsweise von Otto Graf machen die Regenwassernutzung einfach.
© Graf
Moderne Regentanksysteme, beispielsweise von Otto Graf machen die Regenwassernutzung einfach.

August 2015 Viele bunte Blumen und Gehölze schmücken den Garten, umrahmen Grünflächen und setzen Highlights an verschiedenen Stellen. Doch so schön wie Blumen sind, so sensibel sind die meisten auch.


nach obenFeine Tropfen für sensible Pflanzen

Wasser aus Rasensprengern trifft sie oft hart und verletzt die Blüten und Blätter zarter Pflanzen. Auch Gemüsesorten ziehen eine sanfte Beregnung vor. Für beide gilt: Sie sollten möglichst von unten nahe an der Erde gegossen werden. Dadurch gelangt das Wasser nicht nur direkt an die Wurzel, sondern nasse Blätter werden vermieden, da diese oft zu Pflanzenkrankheiten und Pilzbefall führen.

Micro-Drip-System von Gardena
© Gardena
Micro-Drip-System von Gardena
Eine schonende Bewässerung von Zier- und Nutzpflanzen wird durch eine Tropfbewässerung wie beispielsweise das Gardena Micro-Drip-System sichergestellt. Das Wasser kann so sparsam und punktgenau, Tropfen für Tropfen, entweder direkt am Boden durch Reihentropfer oder − vor allem bei zarten, jungen Trieben auf kleiner Fläche (bis etwa einen Quadratmeter) − mit der entsprechenden Düse als feiner Nebel verteilt werden.

"Quick & Easy" Rohrverbindungstechnik von Gardena.
© Gardena
"Quick & Easy" Rohrverbindungstechnik von Gardena.
Alle Elemente lassen sich dank patentierter "Quick & Easy" Rohrverbindungstechnik (Gardena) individuell aufbauen, umstecken und mit anderen Komponenten kombinieren. Für Blumen- und Gemüsebeete eignen sich besonders Micro-Drip Tropfrohre. Dabei handelt es sich um flexible Rohre mit integrierten Tropfern, die in Schleifen im Beet auslegt werden.

nach obenGießstab statt Gießkanne

Premium Spritz-Gießstab von Gardena
© Gardena
Premium Spritz-Gießstab von Gardena
Viele Pflanzenliebhaber greifen bei der Bewässerung auf Gießkannen zurück − wer jedoch besonders viele Pflanzen auf großer Fläche verteilt hat, für den kann das Schleppen schnell anstrengend werden. Mit dem Premium Spritz-Gießstab gibt es da den idealen Helfer: Es kann ganz einfach zwischen Brausestrahl, Sprühnebel und Vollstrahl gewechselt werden, um verschiedene Pflanzenarten optimal zu bewässern. Der Gießstab lässt sich wie die anderen Gardena Brausen mit den neuen Gartenschläuchen von Gardena verbinden. Deren Grip-Profil sorgt dafür, dass alle Systemteile fest miteinander verbunden sind.

nach obenGießen − gewusst wie

Pflanzen können durchaus anspruchsvoll sein. Wenn sie etwas in den falschen Hals bekommen, reagieren sie prompt und zeigen sich von ihrer sprödesten Seite. Deshalb sollten beim Wässern einige Grundregeln beachtet werden. Neben Zeitpunkt und Intensität des Gießens kommt es auch darauf an, dass der pH-Wert des Gießwassers stimmt. Optimal ist Regenwasser. Die meisten Pflanzen bevorzugen ein schwach saures Milieu mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Leitungswasser kann in der Regel problemlos verwendet werden − aber es sollte auf keinen Fall zu kalt sein.

Besonders viel Zuwendung brauchen frisch gesetzte Pflanzen. Sie sollten in den ersten ein bis zwei Wochen täglich gegossen werden, damit sich die Wurzeln plangemäß entwickeln können. Großen Durst haben Pflanzen mit großen Blättern. Jedoch kann es auch hier durchaus zu viel des Guten geben:

Wer seine Pflanzen zu sehr verwöhnt beziehungsweise verwässert, steigert deren Flüssigkeitsbedarf unnötig. Das Gegenteil ist klüger: Wird erst gegossen, wenn das Gewächs droht, die Blätter hängen zu lassen, geht es sparsamer mit dem Nass um, ohne Schaden davonzutragen. Sind die Blätter hingegen bereits schlaff, ist es zu spät. Hier kommt es auf das exakte Timing an.

Ein besonderes Thema ist der Rasen. Wenn er schon bewässert werden muss, dann in jedem Fall so lange, dass die Wurzelzone in bis zu 15 Zentimeter Tiefe komplett durchfeuchtet ist. Bei lockeren Böden reichen rund 10 bis 15 Liter pro Quadratmeter, bei lehmigen und tonigen Böden sollten es schon 15 bis 20 Liter sein. Für die Beregnung gibt eine breite Auswahl an Regnern: ob Kreis- und Viereckregner, Großflächenregner und Schlauch- oder Perlregner.

nach obenOptimale Wasserversorgung im Garten

Comfort Tauch-Druckpumpe 6000/5 automatic von Gardena.
© Gardena
Comfort Tauch-Druckpumpe 6000/5 automatic von Gardena.
Regenwasser ist optimal für die Pflanzen und lässt sich zum Beispiel über die Dachflächen von Haus, Garage oder Carport in Zisternen oder geeigneten Fässern sammeln. Bei der Verteilung des Wassers sind Pumpen wie zum Beispiel Hauswasserwerke sehr hilfreich.

nach obenDas kostenlose Nass

Statistisch gesehen ist der deutsche Sommer eigentlich "Regenzeit". Nach den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fällt in den Hochsommermonaten mehr Regenwasser vom Himmel als während der feuchtkalten Wintermonate. Allerdings sind die Regenfälle in der heißen Jahreszeit meist kurz, dafür aber umso heftiger. Der Garten kann das erfrischende Nass nicht schnell genug aufsaugen. Und das Wenige, was im Gartenboden versickert ist, lässt die brennende Sonne im Handumdrehen wieder verschwinden.

Wer das kostenlose Wasser auffängt und es zur Bewässerung seiner grünen Insel einsetzt, spart wertvolles Trinkwasser und mildert die Folgen der Flächenversiegelung. Moderne Regentanksysteme, beispielsweise von Otto Graf machen die Regenwassernutzung einfach (mehr Informationen unter www.graf-online.de). Optionale Filtersysteme verhindern, dass Schmutz und Schwebstoffe in den Tank gelangen und stoppen die Befüllung, wenn dieser voll ist.



nach obenDekorative Lösungen für gepflegte Gärten

Regenfass Barrica von Graf
© Graf
Regenfass Barrica von Graf
Regenspeicher Natura 2in1 ocean von Graf
© Graf
Regenspeicher Natura 2in1 ocean von Graf
Die modernen Alternativen zur Regentonne können sich sehen lassen: Formschön etwa als antik anmutende Amphore oder als dekorative Säule, machen sie im Haus- und im Kleingarten eine gute Figur. Wo nur wenig Platz zur Verfügung steht, sind Wandtanks eine gute Lösung. Diese lassen sich direkt flach an die Hauswand stellen. Die lichtdichten Tanks sorgen zudem dafür, dass keine Algen im Wasser entstehen.

Noch professioneller geht es mit einer unterirdischen Zisterne. Ausgestattet mit einem entsprechenden Speichervolumen können dann sogar "Wasserschlucker" wie Toilettenspülung oder Waschmaschine mit dem kostenlosen Nass versorgt werden.

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Gartenplanung 2015

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