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Vier Roboter-Rasenmäher im Langzeit-Test

April 2015 Selber mähen war gestern! Heute lehnen wir uns genüsslich zurück und entspannen bei einem Tässchen Kaffee, während der Rasen fachgerecht gekürzt wird. Roboter-Rasenmäher gestatten uns dieses Quäntchen Selbstzufriedenheit, weil sie selbst weitläufiges Gelände im Alleingang bearbeiten. Wirklich im Alleingang? Und wirklich zufriedenstellend? Wir haben ein Roboter-Quartett längere Zeit in vier höchst unterschiedlichen Gärten laufen lassen.


Viking MI 632
Viking MI 632
Relaxen beim Schaffen war das Entscheidungskriterium für Peter S., den Viking MI 632 auszuprobieren. "Bevor ich selber Geld ausgebe, will ich erst mal sehen, wie sich solch eine automatische Mähmaschine auf meinem Rasen verhält", erklärte er Banker-typisch und installierte sein Gerät mit Hilfe eines Fachmanns. 2.500 m² Rasenfläche galt es mit dem Begrenzungsdraht einzufassen. Knapp einen halben Tag dauerte die Erstinstallation bis der Viking seine ersten Runden drehte. Ausgestattet mit dynamischem Mähplan und intelligentem Ladesystem schafft der MI 632 in kurzer Zeit Flächen bis zu 3.000 m². Etwa 24 Arbeitsstunden brauchte das Gerät in der ersten Woche für den Basisschnitt und hielt dann die eingestellte Länge über die gesamte Mähsaison. Peter S. und seine Familie haben den MI 632 mittlerweile in die Familie aufgenommen. So manches Mal sitzen sie auf der Terrasse und schauen ihm entspannt zu.

Viking MI 632 P
Viking MI 632 P
Auch für Stefan K., seines Zeichens Busunternehmer mit häufiger Abwesenheit von Halm und Garten, wurde sein Viking MI 632P nach einem halben Jahr zu einem treuen Freund, den er nicht mehr missen möchte. "Wenn ich heute nach einer mehrwöchigen Tour nach Hause komme, muss ich nicht mehr als erstes meinen dicken Benziner anschmeißen, sondern kann es mir direkt in meinen Hochlehner auf der Terrasse bequem machen", freut er sich. Mit einer Akkukapazität von 194 Wh ist der MI 632 P ein leistungsfähiger Partner für Rasenflächen von bis zu ca. 4.000 m². Auch Steigungen (bis zu 35 %) schafft er zuverlässig und sorgt mit seinem robusten Mulchmesser für einen gleichbleibend gepflegten Rasenteppich. "Ich liebe diese Technik", freut sich Stefan K. und streichelt seinem Freund liebevoll über den grünen Rücken.

Wolf Robo Scooter 600
Wolf Robo Scooter 600
Rüdiger K. ist Fensterbauer und begeistert sich für zukunftsweisende Technik. Kein Wunder, dass er sofort dabei war, als wir ihn baten, den WOLF-Garten Robo Scooter 600 auszuprobieren. Kurzerhand verlegte er den 140 m langen Begrenzungsdraht rund um seine Rasenfläche und startete den schnittigen rot-gelben Vollautomaten. Das war im Mai. Ende Oktober schnurrte der immer noch ohne Fehl und Tadel seine Runden und hielt den Rasenteppich in Form. "Den geb ich nicht wieder her", lautete das klare Fazit zum Ende der Saison. Und nach einer kurzen Inspektion beim Fachhändler steht der Kleine bereit für seine zweite Saison. "Auch wenn ich nicht zu Hause bin, arbeitet er zuverlässig. Vor zu hartem Kontakt mit festen Gegenständen, unsachgemäßem Gebrauch, Dauerregen oder Diebstahl bewahren meinen selbständigen Gartenhelfer gleich mehrere Sensoren und ein Alarmsystem." Genauso wichtig: auch Ghibly, der Mops, hat sich mit ihm angefreundet.

Husqvarna Automower 330 X
Husqvarna Automower 330 X
Den längsten Testzeitraum bewältigte der Husqvarna Automower 330 X: zwei Jahre und gleich auf zwei verschiedenen Grundstücken. Bei Thomas S. hatte er 1.800 m² und bei Iris E. mehr als 3.000 m² Rasenfläche zu bewältigen. Der Vorteile des 330X ist, dass dieses Modell auch für komplexe und unebene Flächen ausgelegt wurde. Und das war hier der Fall. "Man kann schon merken, dass Husqvarna während der zwanzigjährigen Entwicklung das Mähkonzept stetig weiter entwickelt hat, um das höchste Niveau an Zuverlässigkeit, Qualität und Mähergebnis zu erreichen", stellte Thomas S. fest. Er spricht aus Erfahrung, hat er doch schon viele Robotermäher in seinem Garten arbeiten sehen. Genauso Iris E.: "Der 330X lief tadellos durch die ganze Mähsaison. Nur einen Tag stand der Roboter in den zwei Jahren wegen eines Kundendiensteinsatzes nicht zur Verfügung. Aber das hat er durch sein Mähergebnis wieder wett gemacht."

Das Fazit der Redaktion ist eindeutig: Alle vier Probanden schlugen sich hervorragend in dem langen Testzeitraum. Und unsere Tester wollen ihre neuen Familienmitglieder nicht mehr missen. Damit hat sich das Quartett ein glattes "sehr gut" verdient.

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