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So geht's: Sanieren mit der KfW

Januar 2015 Hat Ihnen das Beispiel der Stehlings Lust zum Sanieren gemacht? Im Folgenden lesen Sie, wie Sie zur passenden Förderung kommen. Die Informationen sind der Internetpräsenz der KfW (www.kfw.de) entnommen.


nach obenFIT FÜR DIE ZUKUNFT

Energie einsparen, Barrieren reduzieren, Wohnkomfort verbessern: Es gibt viele Gründe, ein Haus oder eine Wohnung zu sanieren. Genauso vielfältig sind auch die Förderprodukte der KfW, die Sie dabei unterstützen.

Das geht recht einfach: Schauen Sie sich Ihr Haus oder Ihre Wohnung einmal durch die Brille des Energiesparers an. Wie alt sind die Fenster, wann wurde die Heizung eingebaut? Ist die Außenfassade gedämmt, zieht es durch die Eingangsoder Kellertür? Und: Sind Sie der Meinung, dass Ihre Heizkostenrechnung niedriger sein könnte?

Als Haus- und Wohnungseigentümer profitieren Sie nicht nur von den besonders günstigen Konditionen der KfW-Förderprodukte. Mit einer dauerhaften Energieeinsparung belohnen Sie sich selbst: Allein die Dämmung des Hausdachs verringert den Energiebedarf um bis zu 14 Prozent.

Die KfW fördert gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowohl einzelne Sanierungsmaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz als auch die energetische Komplettsanierung Ihrer Immobilie.

nach obenSECHS SCHRITTE ZUR ENERGIEEFFIZIENTEN IMMOBILIE

  • Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Erste Hinweise zur energetischen Qualität Ihrer Immobilie erhalten Sie bei einer Energieberatung über die Verbraucherzentralen (www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder Telefon 01880 9802400). Ein bestehender Energieausweis kann Ihnen ebenfalls Anhaltspunkte darüber liefern, welche Maßnahmen erforderlich sind. Informationen erhalten Sie auf der KfW-Seite unter Energiespartipps, dort gibt es auch einen Sanierungskonfigurator.
  • Planen Sie Ihre Maßnahmen mit einem Energieberater. Er ist ein unabhängiger Experte und kennt alle wichtigen Stellschrauben. Eine umfassende Energieberatung fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen der "Vor-Ort-Beratung" mit attraktiven Zuschüssen. Die Förderung beantragt Ihr Energieberater für Sie. Sprechen Sie Ihn darauf an. Dann plant Ihr Energieberater das konkrete Vorhaben. Er kann Ihnen sagen, ob die KfW Ihr Vorhaben fördert. Außerdem erstellt er die "Bestätigung zum Antrag", die Sie für die Beantragung der KfW-Fördermittel brauchen. Einen Energieberater, der die Vor-Ort-Beratung, die energetische Fachplanung der Baumaßnahmen und die Baubegleitung durchführen kann, finden Sie unter www.energie-effizienz-experten.de
  • Wählen Sie die passende Förderung. Finden Sie mit dem Produktfinder der KfW die passende Förderung für Ihr Vorhaben. Er zeigt Ihnen auch, welche Förderprodukte miteinander kombinierbar sind.
  • Beantragen Sie Ihre Förderung. Sie können Ihren KfWFörderkredit bequem über Ihre Bank beantragen. Nehmen Sie die von Ihrem Energieberater ausgefüllte "Bestätigung zum Antrag" gleich zum Bankgespräch mit. Ihre Bank übernimmt alles Weitere für Sie. Den Antrag für einen Investitionszuschuss stellen Sie direkt bei der KfW. Füllen Sie gemeinsam mit Ihrem Energieberater den Förderantrag aus und schicken Sie diesen unterschrieben an die KfW zurück − zusammen mit einer Kopie Ihres Personalausweises. Wichtig: Beantragen Sie Ihren Förderkredit oder Investitionszuschuss, bevor Sie mit den Sanierungsmaßnahmen beginnen.
  • Starten Sie mit der Sanierung. Wenn die Förderzusage von der KfW vorliegt, können Sie mit den Sanierungsmaßnahmen beginnen. Die KfW empfiehlt eine fachmännische Baubegleitung durch einen Energieberater. Mit seiner Unterstützung können Sie Baumängel vermeiden. Bei einem KfW-Effizienzhaus 55 oder einem Denkmal, das zu einem KfW-Effizienzhaus saniert wird, ist die Baubegleitung immer erforderlich. Die energetische Fachplanung und Baubegleitung wird mit einem attraktiven Zuschuss gefördert.
  • Nach Abschluss der Sanierung: Bestätigung nicht vergessen. Reichen Sie innerhalb von neun Monaten nach Auszahlung des gesamten Kreditbetrages die von Ihnen und Ihrem Energieberater erstellte Bestätigung nach Durchführung bei Ihrer Bank ein. Dies ist Voraussetzung dafür, dass der Tilgungszuschuss auf Ihrem Darlehenskonto gutgeschrieben werden kann. Wenn Sie einen Investitionszuschuss beantragt haben, senden Sie nach Abschluss des Sanierungsvorhabens den von Ihnen und Ihrem Energieberater unterschriebenen Verwendungsnachweis an die KfW − zusammen mit den Rechnungskopien. Die Auszahlung erfolgt nach Prüfung der Unterlagen.

Haben Sie eine Baubegleitung in Anspruch genommen, können Sie bis zu 3 Monate nach Rechnungslegung durch Ihren Energieberater den Zuschuss direkt bei der KfW beantragen.

nach obenINTERESSANTE PROGRAMME

Im Bereich "Energieeffizientes Haus" fördert die KfW Maßnahmen, die zum KfW Effizienzhaus-Standard führen bzw. alle Einzelmaßnahmen, die den technischen Mindestanforderungen entsprechen. Dazu zählen:

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der Dachflächen
  • Dämmung der Kellerfläche
  • Erneuerung der Fenster
  • Einbau/Erneuerung einer Lüftungsanlage
  • Austausch der Heizung
  • Solarthermische Anlage (Dach)
  • Photovoltaik-Anlage (Dach)
  • Sonnenschutz/sommerlicher Wärmeschutz
  • Planungs- und Baubegleitungsleistungen

nach obenUNSER TIPP

Kombinieren Sie Ihre Umbaumaßnahmen mit barrierereduzierenden Maßnahmen, die den Wohnkomfort erhöhen. Denn die KfW fördert Maßnahmen die zum "Standard Altersgerechtes Haus" führen bzw. alle Einzelmaßnahmen, die den technischen Mindestanforderungen entsprechen. Hierzu zählen:

  • Wege und Stellplätze
  • Eingangsbereich und Wohnungszugang
  • Überwindung von Treppen und Stufen
  • Anpassung der Raumgeometrie
  • Balkone, Loggien und Terrassen
  • Umbau des Bades
  • Bedienelemente und Hilfssysteme
  • Beratung durch Experten/Sachverständige

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Beratung, Energieberater, KfW, Sanierung, dämmen

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