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WDVS-Dämmstoffe: Mineralwolle

November 2013 Wärmedämm-Verbundsysteme sind bei der energetischen Sanierung unentbehrlich. Gleichzeitig wirft das Thema bei Bauherren und Eigentümern zahlreiche Fragen auf. In unserer Reihe über die Grundlagen der Wärmedämmung geht es diesmal um Mineralwolle.


Wärmedämm-Verbundsysteme auf Basis von Mineralwolle verfügen über den höchsten Brandschutz der Baustoffklasse A.
© Frank Kruger-Boesing
Wärmedämm-Verbundsysteme auf Basis von Mineralwolle verfügen über den höchsten Brandschutz der Baustoffklasse A.



Eine gute Wärmedämmung soll nicht nur die Energiekosten reduzieren, sondern auch mehr Wohnkomfort bringen. Ein an der Außenseite des Gebäudes angebrachtes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) hält die Wärme im Haus. Die Raumwärme kann die Wände durchdringen, die Wärmespeicherfähigkeit des Mauerwerks wird umfassend genutzt und der Energieverbrauch sinkt. Ein WDVS besteht immer aus den gleichen Komponenten: einem Klebemörtel, dem Dämmstoff, einer Verdübelung, einer Armierungsschicht aus Mörtel und Armierungsgewebe sowie einem Oberputz. Mittlerweile steht eine Vielzahl verschiedener Dämmstoffe zur Verfügung, die sich bezüglich Dämmleistung, Anwendungsbereich und Verarbeitung deutlich unterscheiden.

Neben dem bekannten Dämmstoff Polystyrol (EPS) haben Bauherren und Eigentümer die Wahl zwischen Systemen mit Mineralwolle, Resol-Hartschaum, verschiedenen Holzwerkstoffen oder neuen technischen Lösungen auf Vakuum-Basis.

nach obenMineralisch dämmen

Mineralische WDVS rücken aufgrund ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften immer stärker in den Fokus. Mineralische WDVS überzeugen durch höchsten Brandschutz sowie optimale Feuchteeigenschaften.

Abgerundet werden die Systeme durch mineralische Edelputze oder den pastösen Oberputz.

  • An den Ecken werden die Mineralwoll-Platten im Verband verlegt, wobei der Plattenrand um die Plattendicke zuzüglich der Dicke des Klebemörtels über die Gebäudeecke herausragen muss. | © Saint-Gobain Weber
  • An den Gebäude- und Fensterecken werden Panzereckwinkel mit dem Klebe- und Armierungsmörtel angesetzt. Zur Vermeidung von Eckrissen im Bereich von Fensterbänken, Fensterstürzen und anderen Wandöffnungen müssen für die Eckarmierung zurechtgeschnittene Panzereckwinkel mit dem Armierungsmörtel auf die Dämmplatten angebracht werden. | © Saint-Gobain Weber
  • Alternativ können Gewebeeckwinkel mit Armierungsmörtel an den Ecken befestigt werden. Zur Sicherung gegen Eckrisse müssen dann Armierungspfeile oder ein zurechtgeschnittenes Gewebestück von etwa 60 × 25 cm in die Armierungsschicht eingebettet werden. Hierbei muss zusätzlich ein Stück Panzereckwinkel innen in der Laibung angebracht werden. | © Saint-Gobain Weber
  • Bei Verwendung von Putzprofilen werden diese mit Profilansetz- und Installationsmörtel entweder direkt auf die Panzereckwinkel oder auf die Armierungsschicht gesetzt. | © Saint-Gobain Weber
  • Der Anschluss zwischen Fensterrahmen und Putz wird durch das Anbringen einer Gewebeanputzleiste hergestellt. | © Saint-Gobain Weber
  • Bei der Eckausbildung haben sich Panzereckwinkel bewährt. | © Saint-Gobain Weber

nach obenSchutz für Umwelt und Gesundheit

Gesundheitsbewusste Verbraucher sollten Baustoffe und Systeme wählen, die ein gesundes Raumklima ermöglichen und gleichzeitig das eigene Wohnumfeld nicht mit Schadstoffen belasten.

Orientierung bei der Wahl umwelt- und gesundheitsbewusster Baustoffe bieten Gütesiegel wie der "Blaue Engel". Mit diesem Umweltsiegel zeichnet eine unabhängige Jury unter der Hoheit des Bundesumweltministeriums Produkte und Dienstleistungen aus, die die Umwelt weniger belasten, Ressourcen sparen und keine umwelt- oder gesundheitsschädlichen Substanzen enthalten.

Die WDVS bestehen aus natürlichen, mineralischen Rohstoffen. Die Fassaden bleiben diffusionsoffen, Feuchtigkeit kann schnell und ungehindert austrocknen. Das Risiko von Schimmelbildung wird verringert.

nach obenAlgen und Pilze

Die Fassade ist das Aushängeschild jedes Hauses. Algen- und Pilzbewuchs können hier schnell zum Problem werden. Algen breiten sich immer dann auf Fassaden aus, wenn sie dort über längere Zeit genügend Feuchtigkeit vorfinden. Gelingt es, den Feuchtigkeitshaushalt der Fassade so zu beeinflussen, dass ihre Oberfläche schnell trocknet, kann Algen- und Pilzbewuchs minimiert werden.

Generell unterscheidet man zwischen mineralischen und pastösen Oberflächen. Mineralische Putzoberflächen verfügen aufgrund eines hohen pH-Wertes und ihrer Diffusionsoffenheit über einen natürlichen Schutz gegen Algen- und Pilzbewuchs. Für pastöse Oberflächen bieten Hersteller von Putzen und Farben generell zwei Lösungsansätze an: Sehr verbreitet sind Fassadensysteme mit Biozid-Zusätzen, einer so genannten bioziden Filmkonservierung, die die Algen abtötet. Der Nachteil: Die Biozide werden im Lauf der Jahre ausgewaschen und versickern im Grundwasser – die Fassade verliert ihren Schutz.

Eine Alternative sind hydrophile Putze. Dabei sind der individuellen Gestaltung durch unterschiedliche Korngrößen, verschiedene Putztechniken sowie eine Vielzahl moderner Farbtöne keine Grenzen gesetzt.

Alternativ können mineralische WDVS auch mit pastösen Putzen beschichtet werden. Diese dünnschichtigen Putze erfüllen ebenfalls die Anforderungen des "Blauen Engels". Üblicherweise werden pastöse Oberputze mit einer bioziden Filmkonservierung ausgestattet, die – wie zuvor schon darauf hingewiesen – den Befall des Putzes durch Algen und Pilze verhindert.

nach obenBrandschutz

Dem Brandschutz kommt in der Gebäudeplanung eine ganz besondere Rolle zu. Die mineralischen Wärmedämm-Verbundsysteme, deren Inhaltsstoffe zum Beispiel aus Quarzsand, Feldspat und Kalkhydrat bestehen, sind nicht brennbar. Mit der höchsten Baustoffklasse A versehen, bieten sie größtmögliche Sicherheit im Brandfall. Gleichzeitig wird durch eine Dämmung mit Mineralwolle – insbesondere in Kombination mit einem dickschichtigen Oberputz – der Schallschutz erheblich verbessert.

nach obenWas ist Mineralwolle?

Der Begriff "Mineralwolle" ist im Dämmstoffportal des Herstellers Isover bestens beschrieben. Wir zitieren aus dem Glossar:

"Man unterscheidet Glaswolle und Steinwolle. Gemeinsam machen die beiden Materialien rund 60 Prozent der in Deutschland verwendeten Dämmstoffe aus. Glaswolle besteht zu etwa 70 Prozent aus Altglas. Die Schmelze wird geschleudert. Dabei entstehen Fasern, die mit Bakelit gebunden werden. Steinwolle wird ganz ähnlich produziert – allerdings besteht diese aus einem Gemisch aus Altglas, Sand, Feldspat, Dolomitstein und Recycling-Formsteinen.

Dämmprodukte aus Mineralwolle werden in der Regel als Dämmfilze in Rollenform, als Dämmplatten oder für die sog. Zwischensparrendämmung als Klemmfilze geliefert. Sie dämmen sehr gut und sind unbrennbar, weshalb Mineralwolle gerne da als Dämmstoff eingesetzt wird, wo neben einer hohen Wärmedämmung auch hohe Anforderungen an den Brandschutz zu erfüllen sind. Angeboten werden auch sog. Putzträger-Dämmplatten für Außenwände. Wie bei vielen anderen Baustoffen sind auch bei Mineralwolle-Dämmstoffen Verarbeitungshinweise und -schutzmaßnahmen zu beachten. Wir empfehlen die Handlungsanleitung für den Umgang mit Mineralwolle-Dämmstoffen." (Quelle: www.isover.de/Home/Daemmstoff-Portal/Glossar.aspx)

nach obenHinweise auf gesetzliche Vorgaben und Fördermöglichkeiten

Fachkompetenten Rat erhalten Sie bei Ihrem Baustoffhändler oder in einem Fachbetrieb. Eine Liste zertifizierter Handwerksbetriebe finden Sie bei den Verbraucherverbänden, beispielsweise beim vzbv (www.vzbv.de).

nach obenTipp: Finanzierung

In der Energieeinsparverordnung (EnEV) sind die energetischen Mindeststandards für die Gebäudehülle und die Anlagentechnik von Neu- und Altbauten festgelegt. Je deutlicher eine Sanierungsmaßnahme diese gesetzlichen Mindestanforderungen übertrifft, desto umfangreicher sind die Fördermittel. Die KfW-Bank unterstützt Maßnahmen im Rahmen der Förderprogramme "Energieeffizient sanieren" mit günstigen Krediten oder Zuschüssen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Förderprogramme auf EU-, Bundes- oder Landesebene sowie von Kommunen und Energieversorgern.

nach obenInfo- und Serviceadressen

www.blauer-engel.de
www.dena.de
www.energieberater.de
www.energiesparnetzwerk.de
www.fachverband-wdvs.de
www.kfw-foerderbank.de
www.sg-weber.de

Basiswissen Energie

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WDVS aus Polyurethan Oktober 2013
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Polyurethan-Dämmplatten werden mit Klebemörtel/-schaum auf die Außenwand aufgeklebt und/oder mit Dübeln mechanisch befestigt.
WDVS aus Polyurethan
Die Dämmstoffbahnen werden unter die Unterspannbahn sorgfältig zwischen die Sparren eingedrückt. Vermeiden Sie Lücken, besonders im Anschlussbereich zu Decken, Fenstern und Wänden.
Dachdämmung mit Mineralwolle
Frischkur für die Fassade / Seite 4

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