Inhalt
Ihre Sucheingabe:

Sie befinden sich hier: Haus | Garten | Leben > Ratgeber rund ums Eigenheim > Dämmstoffschäden durch Hochwasser
← vorheriger BeitragIhr Trinkwasser - Ihre Gesundheit
nächster Beitrag → Mobiler Hochwasserschutz

Dämmstoffschäden durch Hochwasser

September 2013 Nachdem in den überfluteten Gebieten das Hochwasser zurückgegangen ist, stehen viele Hausbesitzer vor der Frage, ob ihre gedämmten Kellerwände, Kellerdecken, Fassaden und Außenwände durch das Hochwasser nachhaltig geschädigt wurden. Für die meisten Dämmstoffe sind keine Probleme zu erwarten. Bei einigen Dämmstoffen allerdings hat das Wasser zu einer deutlichen Veränderung der mechanischen Eigenschaften geführt, die nicht rückgängig gemacht werden können und eines Neuaufbaus der Dämmschicht bedürfen. Bei anderen Materialien werden die mechanischen Eigenschaften nur gering durch das Hochwasser beeinflusst. Diese Dämmstoffe könnten an den durchnässten Bauteilen verbleiben, wenn eine Austrocknung der Dämmung und vor allem der tragenden Bauteile möglich ist.


Hochwasser in Deutschland
© djd/DEVK
Hochwasser in Deutschland

Die Überflutung betraf bei einem Großteil der Gebäude Keller, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss. Demnach sind Außenwände beheizter und unbeheizter Räume, gedämmte Kellerdecken und Fußbodendämmungen unter Estrichen betroffen. Stand ein Gebäude bis zum Dachstuhl im Wasser, ist davon auszugehen, dass nicht nur die Dämmung, sondern auch viele Holzbauteile vollständig durchnässt sind. Hier muss die Konstruktion ohnehin geöffnet werden, damit sie ohne dauerhafte Holzschädigung austrocknen kann. Zudem sind gedämmte Installationsleitungen und Heizungsrohre betroffen.



nach obenWelche Bauteilaufbauten sind betroffen?

Betroffen sind alle üblichen Außenwandkonstruktionen mit Außen-, Innen- und Kerndämmung, gedämmte Kellerdecken und Fußbodendämmungen mit Trittschalldämmung unter dem Estrich. Da davon auszugehen ist, dass das Wasser in der Mehrzahl der Fälle innen und außen gleich hoch stand, ist die Schädigung bei Außenwänden unabhängig von der Lage der Dämmschicht. Bei den durchnässten Schichten und Bauteilaufbauten bestehen jedoch große Unterschiede hinsichtlich des Austrocknungsverhaltens.

nach obenWas passiert mit Bau- und Dämmstoffen unter Wasser?

Die meisten Bau- und Dämmstoffe haben in ihrer Struktur große und kleine Hohlräume – Poren oder Zellen – die mit Luft oder Zellgas gefüllt sind. Zudem gibt es bei vielen Stoffen – vor allem bei Mauerwerksmaterialien – auch feine Kanäle, so genannte Kapillaren, in denen Wasser besonders gut transportiert wird und sogar nach oben steigen kann. Materialien mit dichter Struktur (zum Beispiel Beton) nehmen nur wenig Wasser auf. Einige Dämmstoffe (extrudiertes Polystyrol (XPS), Polyurethan (PU) und Schaumglas (CG)) weisen überwiegend geschlossene Zellen auf, in denen sich Zellgas zur Verbesserung der Dämmeigenschaften befindet. Diese Stoffe nehmen trotz großen Porenraums kein oder nur sehr wenig Wasser auf, da die geschlossenen Zellwände das Ausdiffundieren der Zellgase verhindern und umgekehrt auch kein Wasser hineinlassen.

nach obenWelche Schäden sind an der Dämmung zu erwarten?

Für alle Dämmstoffe gilt, dass die Wärmeleitfähigkeit mit zunehmendem Feuchtegehalt steigt und damit der Wärmedurchlasswiderstand der Bauteile sinkt. Das bedeutet, durchfeuchtete Bauteile haben einen schlechteren Wärmeschutz als trockene Bauteile. Nehmen harte Dämmplatten Feuchte auf, können sie quellen und es kann zu Rissbildung bei angrenzenden Baustoffschichten kommen. Bei der Beurteilung möglicher Schäden an den Dämmschichten muss nach Material und Lieferform der Dämmstoffe unterschieden werden. Oft gibt auch der Anwendungsbereich der Dämmstoffe einen ersten Hinweis auf das Verhalten bei Durchfeuchtung. Dämmstoffe, die für Anwendungen im Erdreich und am Sockel von Gebäuden konstruiert wurden, so genannte Perimeterdämmungen, werden im Zulassungsverfahren auf Wasseraufnahme bei teilweisem oder vollständigem Eintauchen getestet. Nur wenn sie kein – oder nur sehr wenig – Wasser aufnehmen, bekommen sie eine bauaufsichtliche Zulassung für diesen Einsatzbereich. Bei solchen Dämmstoffen sind keine Schäden an der Dämmung durch Hochwasser zu erwarten. Als Perimeterdämmung werden üblicherweise extrudiertes Polystyrol (XPS), Schaumglas (CG), Polyurethan (PU), und in den letzten Jahren auch expandiertes Polystyrol (EPS) mit hoher Rohdichte und guter Verschweißung der Perlen eingesetzt.

EPS gilt zwar als offenzelliger Dämmstoff, nimmt aber bei Lagerung unter Wasser ebenfalls nur geringe Mengen Feuchtigkeit auf. Das gilt auch für EPS mit geringer Rohdichte, wie es häufig in Wärmedämmverbundsystemen eingesetzt wird. EPS wird auch häufig als Trittschalldämmung eingesetzt. Hier existieren langjährige Erfahrungen mit Wasserschäden durch Wasch- und Spülmaschinen. Mit der richtigen Trocknungstechnik werden die Trittschalldämmung und der Estrich wieder trocken. Für die Dämmung entsteht aus einem solchen Wasserschaden keine dauerhafte Schädigung.

Offenzellige anorganische Dämmstoffe (zum Beispiel Mineralwolle (MW), expandierte Perlite (EP) und andere Schüttdämmstoffe) nehmen beim Untertauchen bis zu einem gewissen Grad (abhängig davon, wie wasserabweisend das Material ist (Hydrophobierung)) Wasser auf. Sie können es aufgrund ihrer offenen Struktur aber auch relativ rasch wieder abgeben. Für viele Dämmstoffe bedeutet eine einmalige Durchnässung nicht automatisch, dass sie dauerhaft geschädigt werden. Mineralwolle-Platten für den Einsatz in Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) werden bei der Herstellung mit einem Spezialöl behandelt. Dabei werden die Fasern wasserabweisend eingestellt. Kommen während der Durchfeuchtung keine weiteren Belastungen aus mechanischer Beanspruchung und Verunreinigung der Dämmschicht und erhöhter Temperatur hinzu, haben die Mineralwolle-Platten nach der Trocknung wieder ähnliche Eigenschaften wie vor dem Hochwasserereignis. Sind nasse Mineralwolldämmungen aber über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) einer erhöhten Temperatur oder starken Temperaturschwankungen ausgesetzt, können sich Druckbelastbarkeit und Zugfestigkeit reduzieren. Kann viel Wasser in die Konstruktion eindringen, erhöht sich das Eigengewicht der Dämmung. Befestigungen (Dübel, Schienen, Schrauben, Nägel) sind einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt. Zudem kann die Haft- und Querzugfestigkeit direkt angebrachter Schichten (zum Beispiel Putzschichten) beeinflusst sein. Werden hier Verformungen oder Risse festgestellt, sollte die Konstruktion komplett erneuert werden.

Bei losen Dämmungen, beispielsweise im zweischaligen Mauerwerk und bei Holzständerbauweise, (Mineralwolleflocken, expandierte Perlite (EP) etc.) besteht nach dem Abfließen des Wassers die Gefahr von Setzungen und die Bildung von Hohlräumen, die zu Wärmebrücken nach der Austrocknungszeit führen. Erkennen kann man solche Stellen durch thermografische Aufnahmen oder durch Untersuchungen mit einem Endoskop. Zu beachten ist hier, dass die Thermografie nur bei ausreichend großer Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen aussagekräftige Ergebnisse liefert – also vor allem während der Heizperiode im Winter.

Leichte Faserdämmstoffe für den Einsatz in Steildächern oder Holzbauwänden reagieren meist empfindlich auf Durchfeuchtung. Zudem sind hier meistens auch Holzbauteile betroffen, die offengelegt werden müssen, um schnell und gut austrocknen zu können. Viele organische Dämmstoffe wie Holzfasern (WF), Zellulose, Hanf, Flachs etc. können viel Wasser aufnehmen. Hier ist ein Ausbau der Dämmschichten ratsam, um eventuelle Fäulnis oder Schimmelpilzschäden zu vermeiden.

nach obenWann droht Schimmel?

Schimmelpilze brauchen für ihr Wachstum einen Nährboden, ausreichend Feuchtigkeit und passende Temperaturen. Viele Stoffe in und auf Bauteilen, wie organische Stoffe, Tapeten oder Staub, dienen Schimmelpilzen als Nährstoffe. Hierzu gehören auch die eingeschwemmten organischen Verunreinigungen des Hochwassers. Temperaturen zwischen 5 und 40 °C werden in Gebäuden praktisch immer erreicht. Schimmelpilze wachsen, wenn in Bauteilen die relative Feuchte in Poren und Hohlräumen bei 80 bis 100 Prozent liegt. Sie wachsen jedoch nicht in flüssigem Wasser und auf trockenen Bauteilen. Bei einer einmaligen und zeitlich begrenzten Durchnässung ist nicht mit Schimmelpilzbildung zu rechnen, wenn es gelingt, durch rasche Trocknung die Feuchte unter 80 Prozent zu bringen.

nach obenKönnen die Konstruktionen wieder austrocknen?

Untersuchungen zeigen, dass monolithisches Mauerwerk mit üblichen Putzschichten langsamer austrocknet als monolithisches Mauerwerk ohne Putz. Der Grund ist ein verringerter Kapillartransport über die Grenzschicht zwischen Mauerwerksbaustoff und Putz. Befindet sich an einer solchen Wand zusätzlich noch eine Dämmschicht, kann die Austrocknung nur noch durch Wasserdampfdiffusion stattfinden, die bei diffusionshemmenden Dämmstoffen entsprechend langsam verläuft.

Für eine detaillierte Aussage, die auch die Verunreinigungen bis hin zu verbleibenden Kontaminierungen betrifft, sollte aber in jedem Fall ein kompetenter Sachverständiger und/oder ein Untersuchungslabor herangezogen werden. Er beurteilt die vorgefundene Situation am Gebäude und untersucht das Austrocknungspotenzial der Aufbauten für das jeweilige Gebäude. Hier bieten sich instationäre feuchtetechnische Berechnungen zur Vorhersage des Schadenspotenzials an. Wenn Räume während der Austrocknung voll genutzt werden, sollten Raumluftproben analysiert werden, um flüchtige Stoffe aus der Diffusion zur Raumseite zu identifizieren, welche die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen können.

Quelle: GDI/Fraunhofer-Institut

Basiswissen Energie

Lesen Sie auch:
Energierohstoffe - wie lange sind sie noch verfügbar? Januar 2012
Es ist nicht einfach zu prognostizieren, wann unsere Energierohstoffe – ohne die könnten wir heute nicht mehr leben – versiegen. Darüber gab es schon immer Spekulationen, ja sogar Kriege. Und da unser Rohstoffverbrauch mit der steigenden Weltbevölkerung zunimmt, bedarf es einer genauen Beobachtung weltweit. Die wohl seriöseste Informationsquelle für die Verfügbarkeit der Rohstoffe ist die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover, deren Studien im Dezember 2011 veröffentlicht wurden.
Energie sparen und die Umwelt schützen Februar 2012
Diesen Monat informieren wir Sie über die Möglichkeit, mit einer Heizungsmodernisierung Geld zu sparen und auch noch einen guten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Außerdem gibt es Fördermittel vom Staat, von den Ländern oder Kommunen, wenn eine alte Heizungsanlage erneuert wird. Ob Erdgas oder Öl ist für die Brennwerttechnik egal – es kommt auf Ihre Voraussetzungen an: Gibt es bereits einen Gasanschluss oder Lagermöglichkeiten für Öl oder Pellets?
Heizung modernisieren - Kosten sparen März 2012
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann der Ölpreis über die Ein-Euro-Marke steigt. Der kurzfristige starke Wintereinbruch sorgte für eine steigende Nachfrage und verteuerte den Energierohstoff drastisch.
Heizen mit Holz April 2012
Das Heizen mit Holz findet in privaten Haushalten in Deutschland steigendes Interesse. Fast in jedem vierten Haushalt in Deutschland wird bereits mit Scheitholz, Holzbriketts, Pellets oder Hackschnitzeln geheizt. Nicht nur die steigenden Energiepreise sind der Grund dafür, sondern auch die neue Technik, die beim Heizen mit Holz zur Anwendung kommt.
Heizen mit Pellets Mai 2012
Als in Deutschland Öl- und Gas-Heizungen zum Standard mit steigendem Komfort wurden, war es nicht mehr zeitgemäß, sich mit Kohle-, Koks-, Brikett- oder gar mit Holzheizungen abzugeben. Man lehnte sich im Sessel zurück, schaute mittlerweile schon das Pantoffel-Kino in Farbe und machte sich keine großen Gedanken um das Nachlegen des Brennstoffes in der Heizung. Außerdem war der fossile Brennstoff mittlerweile auch recht preiswert und über Umweltschutz machte sich der "Deutsche Michel" noch kein Kopfzerbrechen. Doch die Rohstoffpreise, die Restverfügbarkeit und der Umweltschutz zwingen Politik und Verbraucher zum Umdenken.
Heizen mit Festbrennstoffen Juni 2012
Es gibt nur wenige Menschen, die ein wärmendes Feuer nicht als gemütlich empfinden. Und immer mehr Familien, die Ihre Überlegungen, eine moderne Festbrennstoffheizung anzuschaffen, in die Tat umsetzen. Aber auch in vielen Haushalten, die eine veraltete Feuerstätte haben, muss in den nächsten Jahren modernisiert oder saniert werden. Hier gilt es, die aktuellen Bestimmungen einzuhalten. Wichtige Ansprechpartner dabei: der Bezirksschornsteinfeger, sowie der Fachhändler beziehungsweise einen Kachel- oder Kaminofenbauer.
Solarthermie Juli 2012
Deutschland – ein Land der Wende? Nach der Katastrophe von Fukushima kam der Beschluss zur Energiewende – weg von der Atom- zur erneuerbaren Energie. Die Solarthermie ist ein Baustein.
Photovoltaik - Teil 1 August 2012
"RWE lässt die Atomkraft hinter sich", so hieß die Überschrift auf der Wirtschaftsseite des Kölner Stadt-Anzeiger am 19. Juni 2012. "RWE habe generell vor, nicht mehr in neue Kernkraftwerke zu investieren", so der neue niederländische Konzernchef Peter Terium, der die RWE seit Juli 2012 übernommen hat. Für den Konzern gehört ab sofort das deutsche Atomgeschäft zum Auslaufmodell. Auch im Ausland will RWE künftig auf neue Atommeiler verzichten. Man will sich dafür "intensiver mit Photovoltaik befassen". Ein Grund mehr, die Technik der Photovoltaik näher zu beleuchten.
Photovoltaik - Teil 2 September 2012
Nachdem wir in der letzten Ausgabe die grundsätzliche Wirkweise der Photovoltaik betrachtet haben, betrachten wir nun die Vorteile dieser Technik. Außerdem erläutern wir das politische Umfeld, in dem sich Photovoltaik bewegt.
Wärmepumpen: Heizen - Kühlen - Warmwasser Oktober 2012
Für viele Hausbesitzer stehen in den kommenden Jahren Investitionen in zeitgemäße Hauswärmetechnik an. Jeder kann selbst entscheiden, welche Maßnahmen der Energieeinsparung er nutzen möchte, um nicht zu viel Geld auszugeben. Es gibt viele Möglichkeiten, langfristig zu sparen und auch noch Fördergelder zu bekommen. In diesem Monat stellen wir Ihnen die "Wärmepumpe" vor.
Blockheizkraftwerke November 2012
Die Strompreise sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen und Anfang 2013 wird es noch teurer. Viele denken darüber nach, mit neuer Technik Energie zu sparen und am besten noch selbst Strom für den eigenen Verbrauch oder zur Einspeisung ins Netz zu produzieren. Im Rahmen unserer Energiespar-Serie stellen wir Ihnen diesen Monat Blockheizkraftwerke (BHKW) vor.
Flächenheizungen Dezember 2012
Fußbodenheizungen und Flächenheizungen für Wände sind keine Erfindung modernster Heiztechnik, sie wurden schon von den Römern eingesetzt. In der Neuzeit hat man sich der alten bewährten Systeme wieder angenommen und sie perfektioniert. So werden diese Heizungen mit niedrigen Temperaturen gefahren und sparen Energie.
Hybrid-Heizung aus dem Baukasten: Wärme auf Vorrat speichern Januar 2013
Viele Fragen beschäftigen heute die Verbraucher, wenn es um die Wärmeversorgung geht: Wie kann die Heizungsanlage sinnvoll modernisiert werden, wie lassen sich die Energiekosten senken? Was steigert die Effizienz und was ist wirklich zukunftsfähig? Neben Komfort und Wohnqualität spielen Themen wie Einbindung alternativer Energien, Nachhaltigkeit, Klimaverträglichkeit und Versorgungssicherheit eine immer wichtigere Rolle bei der Entscheidung. Eine mögliche Antwort kann eine Hybridheizung sein.

So funktioniert die Technik der Brennstoffzellen-Heizung März 2013
Hatten wir bereits in der letzten Ausgabe über die Verwendung von Brennstoffzellen als "Heizung der Zukunft" gesprochen, gehen nun auf die Funktionsweise dieser Heiztechnik ein. Damit beenden wir vorerst unsere Serie: Basiswissen Energie – Heizung.
Moderne Abgasführung zum Nachrüsten April 2013
Wir haben Sie in den vergangenen Monaten über verschiedene traditionelle und neue Heizungsmodernisierungen und Systeme informiert. Häufig ist es aber dringend notwendig, vor jeder Änderung des Heizsystems den Bezirksschornsteinfeger zu Rate zu ziehen.
Das Schornsteinsystem mit Zukunft Mai 2013
Gerne würden Sie sich für einen Kamin entscheiden, um sein gemütliches Feuer an kalten Abenden zu genießen? Doch Sie haben keinen Schornstein im Haus? Wer aus bautechnischen oder finanziellen Gründen beim Bau seines Hauses auf einen Schornstein verzichten musste, konnte bisher nur mit erheblichem Aufwand einen Schornsteinzug nachrüsten. Umfangreiche Maurerarbeiten, Wand- und Deckendurchbrüche waren nötig, um einen Schornsteinzug nachträglich zu installieren. Am Beispiel des easytherm Schornsteinsystems von Hark zeigen wir, wie mit wenig Aufwand in fast jedem Haus eine Esse nachgerüstet werden kann.
Energie sparen: Fassaden-Dämmung Juni 2013
In den letzten Monaten haben wir Sie mit einigen Beiträgen zum "Energie sparen", insbesondere der Heiztechnik, informiert. Wir führen diese Thematik mit dem Schwerpunkt Fassaden-Dämmung und Innen-Dämmung in den nächsten Ausgaben fort.
Wärmedämm-Verbundsysteme Juli 2013
Laut EU müssen ab 2021 alle Neubauten dem Passivhaus-Standard entsprechen. Damit kommen im Dachbereich Dämmschichten bis 40 cm auf uns zu, im Wandbereich bis zu 30 cm. Auch bei der Haustechnik wird sich einiges ändern und es stellt sich die Frage nach der Bezahlbarkeit. Umso wichtiger ist es, die Verbraucher rechtzeitig gut zu informieren, damit sie selbst entscheiden können, welche Maßnahmen für sie und ihr Haus in Frage kommen bzw. sich rechnen. In der Juni-Ausgabe ließen wir daher Pro- und Contra-Stimmen zum Thema "Dämmen" zu Wort kommen. Dieses Mal stellt Dipl.-Ing. Detlef Keßler das WDVS-System des deutschen Marktführers STO vor.
WDVS aus Polystyrol August 2013
Nachdem wir Sie in unserer zweiten Folge über Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) in einem einführenden Grundkurs informiert haben, setzen wir unsere Serie jetzt mit der Vorstellung der einzelnen Dämmmaterialien fort: Zunächst Expandierter Polystyrol-Hartschaum (EPS) und Extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS). Etwa 80 Prozent Marktanteil haben die beiden Dämmstoffe, die preislich interessant sind.
WDVS aus Polyurethan Oktober 2013
Wärmedämm-Verbund-Systeme (WDVS) sind ein technisches Puzzle, das ganz genau auf die gegebenen Bausysteme abgestimmt sein muss. Es gibt viele verschiedene WDVS-Dämmstoffe, mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen. Diesen Monat stellen wir Ihnen den Werkstoff Polyurethan vor. Stellvertretend für viele Voraussetzungen an Ihrer Immobilie zeigen wir ein paar Problemlösungen.
WDVS-Dämmstoffe: Mineralwolle November 2013
Wärmedämm-Verbundsysteme sind bei der energetischen Sanierung unentbehrlich. Gleichzeitig wirft das Thema bei Bauherren und Eigentümern zahlreiche Fragen auf. In unserer Reihe über die Grundlagen der Wärmedämmung geht es diesmal um Mineralwolle.
Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) - Holzfaserdämmstoff Dezember 2013
Ende der fünfziger Jahre wurden erstmals Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) auf der Basis von Polystyrol-Hartschaumdämmstoffen eingesetzt. Über diese Dämmstoffe haben wir Sie in den letzten Monaten informiert. Seither wurden viele Systeme auf der Basis anderer Dämmstoffe entwickelt. Solche aus Holzfaser wurden seit Anfang der 90er Jahre zunächst für den Einsatz im Holzrahmenbau entwickelt. Inzwischen werden Sie auch im Massivbau eingesetzt.
Alternative Wärmedämmverbundsysteme Januar 2014
Wir haben Sie in den letzten Monaten regelmäßig über die gängigen Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) informiert. In dieser Ausgabe streifen wir die Systeme mit den geringsten Marktanteilen: die so genannten alternativen WDVS.
Statt Wärme-Dämm-Verbund-System: Innendämmung, aber richtig Februar 2014
Die Dämmung von Innenräumen kann in bestimmten Situationen eine gute Alternative zur außenseitigen Ausführung darstellen. Unser Experte Georg Kolbe, Leiter Produktmarketing eines großen Baustoffherstellers, gibt einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten der Innendämmung.
Neuartiger, brandsicherer Öko-Dämmstoff März 2014
Wärmedämmung kann sich finanziell und ökologisch lohnen. Doch manche Dämmsysteme erfüllen die Erwartungen oft nicht, sind ökologisch bedenklich und können Brände mitunter noch gefährlicher machen. Ein mittelständisches Unternehmen aus Norddeutschland hat eine neue Lösung entwickelt: Liquid Pore.
Fenster, oder der gute Durchblick! April 2014
Wenn Sie einen Schreiner nach den besten Fenstern fragen, wird er Ihnen immer ein Holzfenster empfehlen. Auf die gleiche Frage bekommen Sie von einem Kunstoffhersteller die Antwort: Kunststofffenster. Metallfenster, heißt die Antwort von einem Metallbauer. Aber wo liegt die Wahrheit? Wir versuchen Ihnen bei dieser philosophischen Frage einige Argumente zu liefern. Die Entscheidung müssen Sie ganz alleine treffen. Fragen Sie sich erst einmal, für welches Objekt sie eingesetzt werden sollen und welche Ansprüche Sie haben - nicht zuletzt kommt es auch auf den Preis an.
Gutes Glas - gut sehen, gut dämmen Mai 2014
Eine der wichtigsten Anforderungen an ein Fassaden- Glas ist die Wärmedämmung, denn schlecht gedämmte Gebäude verschwenden Energie. Insbesondere veraltete Verglasungen sorgen für erhebliche Heizwärmeverluste.
Haustüren: einladend und fernhaltend Juni 2014
In den letzten Monaten haben Sie viele Tipps zum Energiesparen bekommen. Doch es kommt immer auf die Summe des gesamten Potentials an: Vom Dach über die Fassadendämmung, den richtigen Fenstereinbau bis zur passenden Haustüre. Und dieser Haustür widmen wir uns in dieser Ausgabe. Denn der nächste Winter kommt bestimmt. Mit einer gedämmten Haustüre sind Sie gut gewappnet.
Haustüren - Sicherheit ist das Wichtigste Juli 2014
Als wir noch in Burgen wohnten, die mit Burggraben und Zugbrücke gesichert waren, dauerte es manchmal Jahre, bis Eindringlinge gewaltsam an ihrem Ziel waren. Da wir unsere Häuser heute nicht mehr auf diese Art sichern wollen und können, sind wir auf das Angebot der Haustüren-Hersteller angewiesen. Das Angebot lässt sich allerdings sehen. Es lohnt sich aber in jedem Fall, vom Fachmann Beratung einzuholen. Auch Energiesparberater und Polizei sind gerne behilflich. Hier einige Beispiele die wir bei den Firmen Bayerwald, Hörmann und Weru gefunden haben.
Die Zukunft hat schon begonnen August 2014
Spätestens seit den Rakentenflügen zum Mond, hat die Brennstoffzellen-Technik bewiesen, was sie alles kann. Ohne diese neue Technologie wären diese nicht möglich gewesen. Zugegeben bestehen einige Unterschiede von einer Rakete zu einer Heizung oder auch zu einem Brennstoffzellen-Auto. Aber die Technik ist vielseitig.
Energie sparen: Zentrale Lüftungsanlage September 2014
Will man Haus oder Wohnung sanieren muss ein ganzes Paket an Maßnahmen beachtet werden um sinnvoll Energie zu sparen. Diesmal beleuchten wir das Thema Lüftung.
Dezentrales Lüften Oktober 2014
Seit der ersten Energieeinsparverordnung in den 1980er Jahren hat sich beim Bauen und Renovieren vieles verändert. Sowohl bei Neubauten als auch Modernisierungen wird der gewerkeübergreifende Blick immer wichtiger. Unerlässlich ist daher, dass sich Bauherren mit Energieberatern und anderen Fachleuten ausführlich austauschen sollten, welche Maßnahmen sinnvoll sind.
Energie sparen: Weniger Verbrauch für Staubsauger in der EU November 2014
Seit dem 1. September 2014 dürfen neue Staubsauger nicht mehr als 1.600 Watt Leistung haben. Gleichzeitig müssen diese Geräte auch ein EU-Energielabel tragen, wie man es bisher schon von anderen Haushaltsgeräten wie Kühlschränken oder Waschmaschinen kennt. Ziel der neuen Verordnung ist es, im Haushalt Energie einzusparen und das möglichst ohne Komfortverlust.
Glühlampe ade - Alles über die neuen Leuchtmittel Dezember 2014
Die Glühlampe hat sich verabschiedet. Bereits seit 2009 ersetzen energieeffiziente Leuchtmittel schrittweise herkömmliche Lampen. Es ist eine Maßnahme, die aus einer Rahmen-Richtlinie (EUP 32/2005) des EU- Klimaschutzprogramms hervorgeht.

← vorheriger BeitragIhr Trinkwasser - Ihre Gesundheit
nächster Beitrag → Mobiler Hochwasserschutz
Besonders höchsten Belastungen soll die carbonfaserverstärkte Platte " Carbon S" von Caparol standhalten. Hagel, Fußbälle, Fahrräder und andere mechanische Einflüsse sollen der Dämmplatte keinen Schaden zufügen können. Auch Schmutzpartikel, Feinstaub und Sporen haften nicht an der gedämmten Fassade. In der schlanken Stärke von nur 10 cm erreicht sie die Wärmeleitzahl von 0,024 W/mK und erfüllt die Anforderungen der gesetzlichen Energieeinsparverordnung. Sie besteht aus Polystyrol und einem hochdämmenden Polyurethan-Kern.
WDVS aus Polystyrol
Alternative Wärmedämmverbundsysteme
Polyurethan-Dämmplatten werden mit Klebemörtel/-schaum auf die Außenwand aufgeklebt und/oder mit Dübeln mechanisch befestigt.
WDVS aus Polyurethan

Schlagworte dieser Seite:

Dämmstoff, EPS, Hochwasser, Kellerdecke, Kellerwände, Schäden, WDVS, Wärmedämm-Verbundsystem, XPS

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (0)

Ihr Kommentar


Datenschutz | Impressum | Kontakt
Die Website enthält Bilder von www.pixelio.de

Familienheim und Garten Verlagsgesellschaft mbH

Copyright

Familienheim und Garten
Verlagsgesellschaft mbH
Bonn, 2019

Entwicklung/Realisierung

MultimedaConcept, Bonn
Kennedyalle 17, 53175 Bonn
office@mmcm.de
www.mmcm.de