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Fassaden ohne Algen

Juni 2013 Dauerhaft schöne Fassaden ohne Algen und Pilze – ein verständlicher Wunsch vieler Eigenheimer.




Doch der hässliche, grau-grüne Bewuchs gedeiht hierzulande immer besser. Die wegen des Klimawandels zunehmend feuchtwarme Witterung bietet Algen und Pilzen ideale Bedingungen. Auch andere, eigentlich positive Entwicklungen begünstigen das Algenwachstum: Machte früher der saure Regen den Mikroorganismen das Leben schwer, hat die Schadstoffbelastung in Luft und Wasser heute stark abgenommen. Zudem sind immer mehr Gebäude mit einem Wärmedämm-Verbundsystem ausgestattet, das die Wärme zuverlässig im Haus hält, auf dessen kühlerer Oberfläche die Algen- und Pilzsporen sich aber gern ansiedeln.

Mit dem richtigen Fassadenputz können Hausbesitzer für ein langfristig schönes Erscheinungsbild ihrer Immobilie sorgen. Den bislang üblichen, wasserabweisenden Putzen werden Biozide beigemengt. Diese töten die Algen zwar kurzfristig ab, doch der Regen wäscht die wasserlöslichen Chemikalien in relativ kurzer Zeit aus. Mit doppelt negativer Wirkung: Die Fassaden verlieren ihre Schutzwirkung, Algen und Pilze sprießen wieder ungehindert. Und jedes Jahr gelangen schädliche Biozide ins Grundwasser.

nach obenOhne Chemie

© Saint-Gobain
Ohne chemische Keule kommt der zukunftsweisende Fassadenputz "AquaBalance" von Saint-Gobain Weber aus, erläutert der Hersteller. Dank einer innovativen Putztechnologie ziehe er die Feuchtigkeit von der Fassadenoberfläche kurzzeitig in die mikroskopisch feinen Putzporen und gibt sie bei sinkender Luftfeuchtigkeit sofort wieder an die Atmosphäre ab. Gleichzeitig werden die Wassertropfen auf der Oberfläche gedehnt und die Verdunstungsfläche vergrößert. Die Fassaden trocknen so schneller wieder ab. Algen und Pilze finden ohne Feuchtigkeit keinen Nährboden.

nach obenMembrantechnologie

Membrantechnologie
© SICC
Membrantechnologie
Stucco-Tex
© SICC
Stucco-Tex
Extrem leicht, elastisch und witterungsbeständig soll der neue "Stucco-Tex" aus der Thermoshild-Produktfamilie von Sicc Coatings sein. Der hohe Anteil an keramischen Hohlkügelchen reduziert thermische Spannungen, zudem wirkt der diffusionsoffene Putz durch seine Elastizität rissüberbrückend. Der Untergrund wird statisch nicht belastet, das heißt, dass sogar eine Verarbeitung auf kritischen Untergründen problemlos möglich ist. Die Wetterbeständigkeit und Langlebigkeit des in nahezu jedem Farbton lieferbaren Strukturputzes sollen in vielen Tests erfolgreich belegt worden sein. 30 Tage für jeweils 23 Stunden wurde "Stucco-Tex" bei minus 30 °C eingefroren, um ihn dann für jeweils eine Stunde unter extremer UV-Bestrahlung auf ca. 80 °C aufzuheizen. Dabei zeigten sich keinerlei Ermüdungserscheinungen. Nützlicher Nebeneffekt: Die Membrantechnologie als Bestandteil des neuen Putzes sorgt für hervorragenden Schlagregen-, Hitze- und Kälteschutz.

nach obenHinterlüftete Fassade

Sonnige Tage bringen Schadstellen und Verschmutzungen an der Hausfassade besonders deutlich zum Vorschein. Wer den Wert seines Hauses dauerhaft erhalten möchte, kommt an einer Modernisierung nicht vorbei. Eine gute Idee ist es dabei, nicht nur die Optik den eigenen Wünschen anzupassen, sondern zugleich energetisch den Altbau auf den heutigen Stand der Bautechnik zu bringen.

Hinterlüftete Fassade
© Vinylit
Hinterlüftete Fassade
Hinterlüftete Fassade: Hausbesitzer könnten aus mehr als 100 verschiedenen Farbvarianten wählen.
© Vinylit
Hinterlüftete Fassade: Hausbesitzer könnten aus mehr als 100 verschiedenen Farbvarianten wählen.

Vorgehängte, hinterlüftete Fassaden, zum Beispiel vom deutschen Hersteller Vinylit, wollen besonders langlebig und witterungsbeständig sein. Hausbesitzer könnten aus mehr als 100 verschiedenen Farbvarianten wählen, stellt der Hersteller fest. Gleich ob als Natursteinfassade, in Klinker- oder Holzoptik. Die hinterlüftete Konstruktion sorge dabei für den nötigen Luftaustausch. Ungebetene Gäste wie krankheitserregende Schimmelpilze haben somit von vornherein keine Chance.

nach obenSchlagregenfest

Schlagregenfest
© Zierer
Schlagregenfest
Auch die hochwertigen Fassadenelemente von Zierer aus bruch- und schlagfestem Polyester-Fiberglas sollen robust, frostbeständig, wartungsarm und einfach zu montieren sein. Es gibt sie in vielen Farben, Oberflächenstrukturen und Größen, die beliebig miteinander kombiniert werden können. Dank des schlagregendichten Verschlusssystems bleiben Mauerwerk und Dämmung dauerhaft trocken.

Das Prinzip der Hinterlüftung, bei dem ein Luftstrom zwischen Wetterschutzschicht und Wärmedämmung eintretende Feuchtigkeit abführt, gilt bauphysikalisch als optimaler Kälte- und Feuchtigkeitsschutz für witterungsbeanspruchte Außenwände. Weil die Fassadenelemente von Zierer mit einem schlagregendichten Verschlusssystem vor die bestehende Außenwand gesetzt werden, sollen das Mauerwerk und die Dämmung belastungsfrei, dauerhaft trocken und funktionsfähig bleiben. So werde auch Schimmel- und Pilzbefall wirkungsvoll vorgebeugt.

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Strahlendes Äußeres - Seite 2

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Algen, Fassade, Fassadengestaltung, Hinterlüftung, Membran, Pilzsporen

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