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Den Heizkessel richtig anpassen

Januar 2013  


Am Kessel-Display kann der Hausbesitzer wichtige Daten selbst abrufen: Außen- und Vorlauftemperatur, den Wasserdruck im System, aktuelle und maximale Kesselleistung sowie Daten über die Laufzeit.
© ATAG
Am Kessel-Display kann der Hausbesitzer wichtige Daten selbst abrufen: Außen- und Vorlauftemperatur, den Wasserdruck im System, aktuelle und maximale Kesselleistung sowie Daten über die Laufzeit.
Moderne Technik wird heute über Displays bedient. Hier kann man alle Daten und Funktionen abrufen und verändern. Wie auch im Armaturenbrett des Autos, zur Programmwahl der Waschmaschine, im Handy oder zur Programmierung des Fernsehers. Warum also, soll nicht auch der Hausbesitzer seinen Heizkessel über das Display dem Wärmebedarf des Hauses anpassen? Nur er kann durch tägliche Kontrolle feststellen, ob und wie der Kessel auf die Wetterlage reagiert und durch Veränderung von Vorgaben die Betriebweise optimieren. Beispielsweise lässt sich die maximale Vorlauftemperatur begrenzen. Mit der Folge, das ein überproportionaler Leistungsanstieg während der kältesten Phase der Nacht (etwa 5 Uhr bis 7 Uhr morgens) verhindert wird. Das lässt das Haus nicht auskühlen wie bei der fest programmierten Nachtabsenkung, und die Bewohner können ausprobieren, bei welcher Einstellung Energiesparen ohne Komfortverzicht möglich ist.

Gaskessel haben heute "modulierende" Brenner. Einfach gesagt: Die Größe der Gasflammen passt sich automatisch dem Wärmebedarf des Hauses an. Aber auch hier kann der Hausbesitzer der Automatik vorgeben, mit wie viel Kilowatt maximaler Leistung der Kessel laufen soll. Und er wird sich wundern, wie wenig das ist.

Anstatt die "heizende" Glühlampe zu verbieten, hätte die EU längst den Heizlüfter vom Markt verbannen müssen, denn er ist eine Energieschleuder ersten Ranges. Er bläst ungesunde Heißluft inklusive Schmutz vom Fußboden in den Raum und verbraucht dabei so viel Energie wie 34 Glühlampen à 60 Watt.
© Archiv
Anstatt die "heizende" Glühlampe zu verbieten, hätte die EU längst den Heizlüfter vom Markt verbannen müssen, denn er ist eine Energieschleuder ersten Ranges. Er bläst ungesunde Heißluft inklusive Schmutz vom Fußboden in den Raum und verbraucht dabei so viel Energie wie 34 Glühlampen à 60 Watt.

Es lohnt also, sich einmal genau in die Betriebsanleitung des Herstellers zu vertiefen und zu erkunden, welche Werte verstellt und dem Haus besser angepasst werden können. Dabei sollte man in kleinen Schritten vorgehen und erst einmal ein paar Tage die Reaktion der Heizung beobachten. Falsch machen kann man kaum etwas. Im schlimmsten Fall geht der Kessel auf Störung und schaltet ab. Lassen Sie sich vom Heizungsbauer beraten und beim Finden der richtigen Einstellungen helfen. Auch das gehört zu seinen Pflichten. Ein Kessel, der auch im tiefsten Winter nur wenig läuft, ist deshalb noch kein Energiesparer, sondern wahrscheinlich falsch berechnet. An kalten Tagen muss die Heizung fast im Dauerlauf Wärme produzieren, nur dann hat sie auch den höchsten Wirkungsgrad.

Jetzt ist Heizsaison: Höchste Zeit, sich zu fragen: „Ist meine Heizung fit?“.
Richtig heizen
Die im Wasserdampf enthaltene Abwärme wird im Brennwertkessel nutzbar gemacht.
Richtig heizen / Seite 2
Tauscht man eine alte Heizungspumpe durch eine elektronisch gesteuerte Hocheffizienzpumpe aus, spart man fast immer Stromkosten.
Richtig heizen / Seite 3

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Brenner, Gaskessel, Haussteuerung, Heizkessel, optimieren

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