Inhalt
Ihre Sucheingabe:

Sie befinden sich hier: Haus | Garten | Leben > Energie und Umwelt > Photovoltaik - Teil 2
nächster Beitrag → Photovoltaik - Teil 1

Photovoltaik − Teil 2

September 2012 Nachdem wir in der letzten Ausgabe die grundsätzliche Wirkweise der Photovoltaik betrachtet haben, betrachten wir nun die Vorteile dieser Technik. Außerdem erläutern wir das politische Umfeld, in dem sich Photovoltaik bewegt.




nach obenPhotovoltaik-Vorteile

Photovoltaik erzeugt sauberen Strom – die Energie ist umweltfreundlich und praktisch unerschöpflich. Die Anlagen verursachen keine Emissionen und tragen dazu bei, den CO2-Ausstoß zu senken. Selbst an bewölkten Tagen erzeugen Photovoltaikanlagen heutzutage Strom.

Photovoltaik macht Verbraucher unabhängig von Stromanbietern und Preisschwankungen. Energie, die vom eigenen Haushalt nicht genutzt wird, kann ins öffentliche Netz eingespeist werden, wodurch die Anlagen zusätzliche Einnahmen erwirtschaften. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie einige Förderprogramme unterstützen den Betrieb einer Photovoltaikanlage.

Die Anlagen sind in der Regel nahezu wartungsfrei und haben eine hohe Lebensdauer, da die Systeme ohne bewegliche Teile arbeiten. Die einzelnen Module können problemlos erweitert werden, was die Anlagen extrem flexibel und transportabel macht. Hersteller gewährleisten oft eine Lebensdauer von 25 Jahren. Bis auf saisonale Laub- und Moosentfernung sind nur wenige Reinigungsarbeiten notwendig.

nach obenEEG: Aktuelle Entwicklung

Nach langem Hin und Her verständigten sich Bundestag und Bundesrat Ende Juni auf ein Gesetz zur Kürzung der Solarförderung. Rückwirkend ab April 2012 wird die Vergütung für neu errichtete Anlagen drastisch gesenkt: 2004, bei der Einführung des EEG, lag der Vergütungssatz noch bei 57,4 Cent pro Kilowattstunde. Dieser Satz wurde für die Anlagen, die damals installiert wurden, auf 20 Jahre festgelegt, wird also bis 2024 erstattet. Kleinanlagen, die ab April 2012 angeschlossen werden, erhalten nur noch 19,5 Cent je Kilowattstunde. Außerdem soll der Vergütungssatz monatlich um mindestens 1 Prozent gesenkt werden.

Fortan sind die Netzbetreiber auch nur noch verpflichtet, 90 Prozent des von kleinen Dachanlagen erzeugten Stroms zu einem festen Vergütungssatz abzunehmen. Die Vergütung von bis zu 12,43 Cent für selbstverbrauchten Strom gibt es bei neuen Anlagen nicht mehr.

nach obenEEG: Rahmenbedingungen

Die wichtigste Rahmenbedingung des EEGs ist der Anschluss- und Abnahmezwang. Dies bedeutet, dass die Netzbetreiber den eingespeisten Strom in das Stromnetz aufnehmen müssen. Der nächstgelegene Netzbetreiber ist verpflichtet, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegte Vergütung für den vom Anlagenbetreiber eingespeisten Strom zu zahlen. Dabei ist es nicht nötig, dass Netz- und Anlagenbetreiber einen Vertrag abschließen.

nach obenDer deutsche Markt

Die Photovoltaik hat über die letzten Jahre einen wahren Boom erlebt. Der Anteil der Photovoltaik an der Energiebereitstellung in Deutschland steigt kontinuierlich an. Vor allem 2010 ist die Nutzung der Photovoltaik rasant angestiegen und deckt immer größere Teile des Stromverbrauchs in Deutschland ab. Die Förderung durch das EEG sorgt dafür, dass sich die Investition in Photovoltaik rechnet.

nach obenAnlagenvergleich

Wichtige Bestandteile einer Photovolataik-Anlage: Wafer und Zellen - hier von SolarWorld
© SolarWorld
Wichtige Bestandteile einer Photovolataik-Anlage: Wafer und Zellen - hier von SolarWorld
Photovoltaik-Anlagen unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Art der Zellen, die in den Photovoltaik-Modulen verbaut werden. Das können entweder monokristalline, polykristalline oder Dünnschichtzellen sein.

Monokristalline Zellen werden aus Siliziumkristallen hergestellt und sind entweder rund, quadratisch oder achteckig geformt. Je nach Form sind sie dunkelblau, schwarz oder grau. Wirklich interessant macht sie jedoch erst ihr Wirkungsgrad. Dieser liegt bei 15 bis 18 Prozent. Bis dato ist dies der höchste Wirkungsgrad aller Zellen. Die hohe Leistung macht sie jedoch in der Herstellung vergleichsweise teuer.

Polykristalline oder multikristalline Zellen bestehen aus Siliziumblöcken, die zu kleinen Stücken zersägt werden. Dadurch erhalten sie die Struktur einer Eisblume, die deutlich zu erkennen ist. Die Form ist quadratisch; farblich sind polykristalline Zellen blau bis silbergrau. Ihr Wirkungsgrad beträgt 13 bis 15 Prozent, bei einer Lebensdauer von etwa 30 Jahren.

Dünnschichtzellen sind rund 100-mal schmaler als monokristalline und polykristalline Zellen. Das macht sie besonders leicht und flexibel, weshalb sie auch auf beweglichen Materialien angebracht werden können. Die Zellen sind rötlichbraun, dunkelgrün bis schwarz. Der Wirkungsgrad variiert stark und ist abhängig von dem verwendeten Material: Er reicht von 6 bis 20 Prozent. 20 Prozent werden im Test allerdings nur von so genannten "CIS-Solarzellen" erreicht. Im Vergleich ist der Energie- und Materialaufwand von Dünnschichtzellen in der Herstellung sehr gering, jedoch erreicht die Technik nicht die Lebensdauer von Siliziumzellen.

Neben diesen drei Arten entwickelt die Photovoltaik-Industrie momentan auch so genannte "GaAs-Halbleiter-Solarzellen" aus Gallium-arsenid, die zwar sehr teuer, aber auch sehr effektiv und langlebig sein sollen. Weitere Projekte sind organische Solarzellen. Aufgrund ihrer geringen Lebensdauer sind sie für die Massenproduktion noch nicht geeignet.

nach obenInformationen & Beratung

Sollte sich herausstellen, dass eine Photovoltaik-Anlage finanziell nicht zu stemmen ist oder Ihr Dach nicht die Voraussetzungen erfüllt, besteht auch die Möglichkeit, das eigene Dach zu vermieten, ein fremdes Dach zu mieten oder eine Photovoltaikanlage zu leasen.

Mit einem Photovoltaik-Rechner ermitteln Sie die Photovoltaik-Kosten für eine Anlage schnell und einfach. Auch zur Förderung der Anlage erhalten Sie hier alle wichtigen Informationen:



Lesen Sie weiter:

Basiswissen Energie

Lesen Sie auch:
Energierohstoffe - wie lange sind sie noch verfügbar? Januar 2012
Es ist nicht einfach zu prognostizieren, wann unsere Energierohstoffe – ohne die könnten wir heute nicht mehr leben – versiegen. Darüber gab es schon immer Spekulationen, ja sogar Kriege. Und da unser Rohstoffverbrauch mit der steigenden Weltbevölkerung zunimmt, bedarf es einer genauen Beobachtung weltweit. Die wohl seriöseste Informationsquelle für die Verfügbarkeit der Rohstoffe ist die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover, deren Studien im Dezember 2011 veröffentlicht wurden.
Energie sparen und die Umwelt schützen Februar 2012
Diesen Monat informieren wir Sie über die Möglichkeit, mit einer Heizungsmodernisierung Geld zu sparen und auch noch einen guten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Außerdem gibt es Fördermittel vom Staat, von den Ländern oder Kommunen, wenn eine alte Heizungsanlage erneuert wird. Ob Erdgas oder Öl ist für die Brennwerttechnik egal – es kommt auf Ihre Voraussetzungen an: Gibt es bereits einen Gasanschluss oder Lagermöglichkeiten für Öl oder Pellets?
Heizung modernisieren - Kosten sparen März 2012
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann der Ölpreis über die Ein-Euro-Marke steigt. Der kurzfristige starke Wintereinbruch sorgte für eine steigende Nachfrage und verteuerte den Energierohstoff drastisch.
Heizen mit Holz April 2012
Das Heizen mit Holz findet in privaten Haushalten in Deutschland steigendes Interesse. Fast in jedem vierten Haushalt in Deutschland wird bereits mit Scheitholz, Holzbriketts, Pellets oder Hackschnitzeln geheizt. Nicht nur die steigenden Energiepreise sind der Grund dafür, sondern auch die neue Technik, die beim Heizen mit Holz zur Anwendung kommt.
Heizen mit Pellets Mai 2012
Als in Deutschland Öl- und Gas-Heizungen zum Standard mit steigendem Komfort wurden, war es nicht mehr zeitgemäß, sich mit Kohle-, Koks-, Brikett- oder gar mit Holzheizungen abzugeben. Man lehnte sich im Sessel zurück, schaute mittlerweile schon das Pantoffel-Kino in Farbe und machte sich keine großen Gedanken um das Nachlegen des Brennstoffes in der Heizung. Außerdem war der fossile Brennstoff mittlerweile auch recht preiswert und über Umweltschutz machte sich der "Deutsche Michel" noch kein Kopfzerbrechen. Doch die Rohstoffpreise, die Restverfügbarkeit und der Umweltschutz zwingen Politik und Verbraucher zum Umdenken.
Heizen mit Festbrennstoffen Juni 2012
Es gibt nur wenige Menschen, die ein wärmendes Feuer nicht als gemütlich empfinden. Und immer mehr Familien, die Ihre Überlegungen, eine moderne Festbrennstoffheizung anzuschaffen, in die Tat umsetzen. Aber auch in vielen Haushalten, die eine veraltete Feuerstätte haben, muss in den nächsten Jahren modernisiert oder saniert werden. Hier gilt es, die aktuellen Bestimmungen einzuhalten. Wichtige Ansprechpartner dabei: der Bezirksschornsteinfeger, sowie der Fachhändler beziehungsweise einen Kachel- oder Kaminofenbauer.
Solarthermie Juli 2012
Deutschland – ein Land der Wende? Nach der Katastrophe von Fukushima kam der Beschluss zur Energiewende – weg von der Atom- zur erneuerbaren Energie. Die Solarthermie ist ein Baustein.
Photovoltaik - Teil 1 August 2012
"RWE lässt die Atomkraft hinter sich", so hieß die Überschrift auf der Wirtschaftsseite des Kölner Stadt-Anzeiger am 19. Juni 2012. "RWE habe generell vor, nicht mehr in neue Kernkraftwerke zu investieren", so der neue niederländische Konzernchef Peter Terium, der die RWE seit Juli 2012 übernommen hat. Für den Konzern gehört ab sofort das deutsche Atomgeschäft zum Auslaufmodell. Auch im Ausland will RWE künftig auf neue Atommeiler verzichten. Man will sich dafür "intensiver mit Photovoltaik befassen". Ein Grund mehr, die Technik der Photovoltaik näher zu beleuchten.
Wärmepumpen: Heizen - Kühlen - Warmwasser Oktober 2012
Für viele Hausbesitzer stehen in den kommenden Jahren Investitionen in zeitgemäße Hauswärmetechnik an. Jeder kann selbst entscheiden, welche Maßnahmen der Energieeinsparung er nutzen möchte, um nicht zu viel Geld auszugeben. Es gibt viele Möglichkeiten, langfristig zu sparen und auch noch Fördergelder zu bekommen. In diesem Monat stellen wir Ihnen die "Wärmepumpe" vor.
Blockheizkraftwerke November 2012
Die Strompreise sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen und Anfang 2013 wird es noch teurer. Viele denken darüber nach, mit neuer Technik Energie zu sparen und am besten noch selbst Strom für den eigenen Verbrauch oder zur Einspeisung ins Netz zu produzieren. Im Rahmen unserer Energiespar-Serie stellen wir Ihnen diesen Monat Blockheizkraftwerke (BHKW) vor.
Flächenheizungen Dezember 2012
Fußbodenheizungen und Flächenheizungen für Wände sind keine Erfindung modernster Heiztechnik, sie wurden schon von den Römern eingesetzt. In der Neuzeit hat man sich der alten bewährten Systeme wieder angenommen und sie perfektioniert. So werden diese Heizungen mit niedrigen Temperaturen gefahren und sparen Energie.
Hybrid-Heizung aus dem Baukasten: Wärme auf Vorrat speichern Januar 2013
Viele Fragen beschäftigen heute die Verbraucher, wenn es um die Wärmeversorgung geht: Wie kann die Heizungsanlage sinnvoll modernisiert werden, wie lassen sich die Energiekosten senken? Was steigert die Effizienz und was ist wirklich zukunftsfähig? Neben Komfort und Wohnqualität spielen Themen wie Einbindung alternativer Energien, Nachhaltigkeit, Klimaverträglichkeit und Versorgungssicherheit eine immer wichtigere Rolle bei der Entscheidung. Eine mögliche Antwort kann eine Hybridheizung sein.

So funktioniert die Technik der Brennstoffzellen-Heizung März 2013
Hatten wir bereits in der letzten Ausgabe über die Verwendung von Brennstoffzellen als "Heizung der Zukunft" gesprochen, gehen nun auf die Funktionsweise dieser Heiztechnik ein. Damit beenden wir vorerst unsere Serie: Basiswissen Energie – Heizung.
Moderne Abgasführung zum Nachrüsten April 2013
Wir haben Sie in den vergangenen Monaten über verschiedene traditionelle und neue Heizungsmodernisierungen und Systeme informiert. Häufig ist es aber dringend notwendig, vor jeder Änderung des Heizsystems den Bezirksschornsteinfeger zu Rate zu ziehen.
Das Schornsteinsystem mit Zukunft Mai 2013
Gerne würden Sie sich für einen Kamin entscheiden, um sein gemütliches Feuer an kalten Abenden zu genießen? Doch Sie haben keinen Schornstein im Haus? Wer aus bautechnischen oder finanziellen Gründen beim Bau seines Hauses auf einen Schornstein verzichten musste, konnte bisher nur mit erheblichem Aufwand einen Schornsteinzug nachrüsten. Umfangreiche Maurerarbeiten, Wand- und Deckendurchbrüche waren nötig, um einen Schornsteinzug nachträglich zu installieren. Am Beispiel des easytherm Schornsteinsystems von Hark zeigen wir, wie mit wenig Aufwand in fast jedem Haus eine Esse nachgerüstet werden kann.
Energie sparen: Fassaden-Dämmung Juni 2013
In den letzten Monaten haben wir Sie mit einigen Beiträgen zum "Energie sparen", insbesondere der Heiztechnik, informiert. Wir führen diese Thematik mit dem Schwerpunkt Fassaden-Dämmung und Innen-Dämmung in den nächsten Ausgaben fort.
Wärmedämm-Verbundsysteme Juli 2013
Laut EU müssen ab 2021 alle Neubauten dem Passivhaus-Standard entsprechen. Damit kommen im Dachbereich Dämmschichten bis 40 cm auf uns zu, im Wandbereich bis zu 30 cm. Auch bei der Haustechnik wird sich einiges ändern und es stellt sich die Frage nach der Bezahlbarkeit. Umso wichtiger ist es, die Verbraucher rechtzeitig gut zu informieren, damit sie selbst entscheiden können, welche Maßnahmen für sie und ihr Haus in Frage kommen bzw. sich rechnen. In der Juni-Ausgabe ließen wir daher Pro- und Contra-Stimmen zum Thema "Dämmen" zu Wort kommen. Dieses Mal stellt Dipl.-Ing. Detlef Keßler das WDVS-System des deutschen Marktführers STO vor.
WDVS aus Polystyrol August 2013
Nachdem wir Sie in unserer zweiten Folge über Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) in einem einführenden Grundkurs informiert haben, setzen wir unsere Serie jetzt mit der Vorstellung der einzelnen Dämmmaterialien fort: Zunächst Expandierter Polystyrol-Hartschaum (EPS) und Extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS). Etwa 80 Prozent Marktanteil haben die beiden Dämmstoffe, die preislich interessant sind.
Dämmstoffschäden durch Hochwasser September 2013
Nachdem in den überfluteten Gebieten das Hochwasser zurückgegangen ist, stehen viele Hausbesitzer vor der Frage, ob ihre gedämmten Kellerwände, Kellerdecken, Fassaden und Außenwände durch das Hochwasser nachhaltig geschädigt wurden. Für die meisten Dämmstoffe sind keine Probleme zu erwarten. Bei einigen Dämmstoffen allerdings hat das Wasser zu einer deutlichen Veränderung der mechanischen Eigenschaften geführt, die nicht rückgängig gemacht werden können und eines Neuaufbaus der Dämmschicht bedürfen. Bei anderen Materialien werden die mechanischen Eigenschaften nur gering durch das Hochwasser beeinflusst. Diese Dämmstoffe könnten an den durchnässten Bauteilen verbleiben, wenn eine Austrocknung der Dämmung und vor allem der tragenden Bauteile möglich ist.
WDVS aus Polyurethan Oktober 2013
Wärmedämm-Verbund-Systeme (WDVS) sind ein technisches Puzzle, das ganz genau auf die gegebenen Bausysteme abgestimmt sein muss. Es gibt viele verschiedene WDVS-Dämmstoffe, mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen. Diesen Monat stellen wir Ihnen den Werkstoff Polyurethan vor. Stellvertretend für viele Voraussetzungen an Ihrer Immobilie zeigen wir ein paar Problemlösungen.
WDVS-Dämmstoffe: Mineralwolle November 2013
Wärmedämm-Verbundsysteme sind bei der energetischen Sanierung unentbehrlich. Gleichzeitig wirft das Thema bei Bauherren und Eigentümern zahlreiche Fragen auf. In unserer Reihe über die Grundlagen der Wärmedämmung geht es diesmal um Mineralwolle.
Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) - Holzfaserdämmstoff Dezember 2013
Ende der fünfziger Jahre wurden erstmals Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) auf der Basis von Polystyrol-Hartschaumdämmstoffen eingesetzt. Über diese Dämmstoffe haben wir Sie in den letzten Monaten informiert. Seither wurden viele Systeme auf der Basis anderer Dämmstoffe entwickelt. Solche aus Holzfaser wurden seit Anfang der 90er Jahre zunächst für den Einsatz im Holzrahmenbau entwickelt. Inzwischen werden Sie auch im Massivbau eingesetzt.
Alternative Wärmedämmverbundsysteme Januar 2014
Wir haben Sie in den letzten Monaten regelmäßig über die gängigen Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) informiert. In dieser Ausgabe streifen wir die Systeme mit den geringsten Marktanteilen: die so genannten alternativen WDVS.
Statt Wärme-Dämm-Verbund-System: Innendämmung, aber richtig Februar 2014
Die Dämmung von Innenräumen kann in bestimmten Situationen eine gute Alternative zur außenseitigen Ausführung darstellen. Unser Experte Georg Kolbe, Leiter Produktmarketing eines großen Baustoffherstellers, gibt einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten der Innendämmung.
Neuartiger, brandsicherer Öko-Dämmstoff März 2014
Wärmedämmung kann sich finanziell und ökologisch lohnen. Doch manche Dämmsysteme erfüllen die Erwartungen oft nicht, sind ökologisch bedenklich und können Brände mitunter noch gefährlicher machen. Ein mittelständisches Unternehmen aus Norddeutschland hat eine neue Lösung entwickelt: Liquid Pore.
Fenster, oder der gute Durchblick! April 2014
Wenn Sie einen Schreiner nach den besten Fenstern fragen, wird er Ihnen immer ein Holzfenster empfehlen. Auf die gleiche Frage bekommen Sie von einem Kunstoffhersteller die Antwort: Kunststofffenster. Metallfenster, heißt die Antwort von einem Metallbauer. Aber wo liegt die Wahrheit? Wir versuchen Ihnen bei dieser philosophischen Frage einige Argumente zu liefern. Die Entscheidung müssen Sie ganz alleine treffen. Fragen Sie sich erst einmal, für welches Objekt sie eingesetzt werden sollen und welche Ansprüche Sie haben - nicht zuletzt kommt es auch auf den Preis an.
Gutes Glas - gut sehen, gut dämmen Mai 2014
Eine der wichtigsten Anforderungen an ein Fassaden- Glas ist die Wärmedämmung, denn schlecht gedämmte Gebäude verschwenden Energie. Insbesondere veraltete Verglasungen sorgen für erhebliche Heizwärmeverluste.
Haustüren: einladend und fernhaltend Juni 2014
In den letzten Monaten haben Sie viele Tipps zum Energiesparen bekommen. Doch es kommt immer auf die Summe des gesamten Potentials an: Vom Dach über die Fassadendämmung, den richtigen Fenstereinbau bis zur passenden Haustüre. Und dieser Haustür widmen wir uns in dieser Ausgabe. Denn der nächste Winter kommt bestimmt. Mit einer gedämmten Haustüre sind Sie gut gewappnet.
Haustüren - Sicherheit ist das Wichtigste Juli 2014
Als wir noch in Burgen wohnten, die mit Burggraben und Zugbrücke gesichert waren, dauerte es manchmal Jahre, bis Eindringlinge gewaltsam an ihrem Ziel waren. Da wir unsere Häuser heute nicht mehr auf diese Art sichern wollen und können, sind wir auf das Angebot der Haustüren-Hersteller angewiesen. Das Angebot lässt sich allerdings sehen. Es lohnt sich aber in jedem Fall, vom Fachmann Beratung einzuholen. Auch Energiesparberater und Polizei sind gerne behilflich. Hier einige Beispiele die wir bei den Firmen Bayerwald, Hörmann und Weru gefunden haben.
Die Zukunft hat schon begonnen August 2014
Spätestens seit den Rakentenflügen zum Mond, hat die Brennstoffzellen-Technik bewiesen, was sie alles kann. Ohne diese neue Technologie wären diese nicht möglich gewesen. Zugegeben bestehen einige Unterschiede von einer Rakete zu einer Heizung oder auch zu einem Brennstoffzellen-Auto. Aber die Technik ist vielseitig.
Energie sparen: Zentrale Lüftungsanlage September 2014
Will man Haus oder Wohnung sanieren muss ein ganzes Paket an Maßnahmen beachtet werden um sinnvoll Energie zu sparen. Diesmal beleuchten wir das Thema Lüftung.
Dezentrales Lüften Oktober 2014
Seit der ersten Energieeinsparverordnung in den 1980er Jahren hat sich beim Bauen und Renovieren vieles verändert. Sowohl bei Neubauten als auch Modernisierungen wird der gewerkeübergreifende Blick immer wichtiger. Unerlässlich ist daher, dass sich Bauherren mit Energieberatern und anderen Fachleuten ausführlich austauschen sollten, welche Maßnahmen sinnvoll sind.
Energie sparen: Weniger Verbrauch für Staubsauger in der EU November 2014
Seit dem 1. September 2014 dürfen neue Staubsauger nicht mehr als 1.600 Watt Leistung haben. Gleichzeitig müssen diese Geräte auch ein EU-Energielabel tragen, wie man es bisher schon von anderen Haushaltsgeräten wie Kühlschränken oder Waschmaschinen kennt. Ziel der neuen Verordnung ist es, im Haushalt Energie einzusparen und das möglichst ohne Komfortverlust.
Glühlampe ade - Alles über die neuen Leuchtmittel Dezember 2014
Die Glühlampe hat sich verabschiedet. Bereits seit 2009 ersetzen energieeffiziente Leuchtmittel schrittweise herkömmliche Lampen. Es ist eine Maßnahme, die aus einer Rahmen-Richtlinie (EUP 32/2005) des EU- Klimaschutzprogramms hervorgeht.

nächster Beitrag → Photovoltaik - Teil 1
Die Energie aus Sonne und Gas gewinnen und speichern
Energie aus Sonne und Gas gewinnen und speichern
Eternit Solesia Kapstadt ist als dachflächenintegriertes Photovoltaiksystem auf die Dacheindeckung mit dem Eternit Dachstein Kapstadt abgestimmt. Kaum sichtbar fügen sich die flachen und rahmenlosen Solarmodule in die Struktur der Dachfläche ein.
Dachflächenintegriertes Photovoltaiksystem
Aufdach-Montage
Photovoltaik - Teil 1

Schlagworte dieser Seite:

CO2, CO2-Ausstoß, Dünnschichtzellen, EEG, Erneuerbare-Energien-Gesetz, Moosentfernung, Photovoltaik, Photovoltaik-Anlage, Solarförderung

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (0)

Ihr Kommentar


Datenschutz | Impressum | Kontakt
Die Website enthält Bilder von www.pixelio.de

Familienheim und Garten Verlagsgesellschaft mbH

Copyright

Familienheim und Garten
Verlagsgesellschaft mbH
Bonn, 2019

Entwicklung/Realisierung

MultimedaConcept, Bonn
Kennedyalle 17, 53175 Bonn
office@mmcm.de
www.mmcm.de